Morn hat geschrieben: 11. Mai 2023, 23:44
Hallööchen,
ich meld mich auch mal kurz mitlesend zurück. :sunglasses:
Viele motivierende Grüße vom Igelmobilisator

Ooooh, wie schön, dich auch hier zu haben! Setz dich hin, nimm dir n Keks
So. Jetzt. Hier. Die ersten 8 Wochen Coaching hinter mir, hier ein Fazit.
Erstmal Zahlen, Daten, Fakten
25.02.23*13.03.23*01.04.2322.04.2313.05.23Diff. Start
Gewicht:79,6 kg79,7 kg79,5 kg79,2 kg78,9 kg
-0,7 kg
Oberarm:34,5 cm34,5 cm34,0 cm34,5 cm34,5 cm
±0,0 cm
Brust:98,5 cm98,5 cm98,0 cm97,5 cm97,5 cm
-1,0 cm
Unterbrust:87,0 cm87,0 cm87,0 cm86,5 cm85,5 cm
-1,5 cm
Taille:90,0 cm88,0 cm88,5 cm87,0 cm87,5 cm
-2,5 cm
Hüfte:107,5 cm106,5 cm106,0 cm106,5 cm105,5 cm
-2,0 cm
Oberschenkel:64,0 cm63,5 cm62,5 cm63,0 cm63,5 cm
-0,5 cm
Wade:42,5 cm42,0 cm42,0 cm42,0 cm42,0 cm
-0,5 cm
*25.02. quasi Beginn für mich und erster Check vor dem Coaching, 13.03. offizieller Beginn
Ja, viel getan hat sich nicht. Die ersten Wochen war ich noch krank, mehr als Ernährung umstellen ging eh nicht. Und das auch laaangsam. Erst seit letzter Woche ist auch endlich wieder Krafttraining drin - nunja, und gleich wieder raus, weil ich die Woche einfach raus war. Kopfschmerzen bis hin zur Migräne, vermute den Wetterumschwung als Auslöser (von Temperaturen, die für Eisblumen am Fenster sorgen, auf plötzlich 20 Grad und mehr

). Heute dann noch meine Periode, ja meeeeh. Aber nicht so fies wie sonst, immerhin, eventuell ist heute doch Training möglich, sonst morgen wieder.
Was mich freut: trotz Periodenbeginn (aufgeschwemmt und aufgebläht) so leicht wie sonst nicht und heute die 78,x auf der Waage erreicht. Yeah! Alles in allem scheinen die Umstellungen langsam zu wirken.
Schwierigkeiten habe ich aber tatsächlich mit der "Masse" an neuen Aufgaben, sozusagen. Grundsätzlich ist es für mich schon herausfordernd genug, Vollzeitjob (ja, wir im TV-L dürfen 40 Stunden/Woche ran

), Ehrenamt, Haushalt, irgendwann noch essen (machen), ausreichend schlafen reicht mir schon fast. Dann kommen noch Freund*innen ums Eck, die Nachbarskids (da kann ich doch nicht nein sagen, wenn die fragen, ob ich mit ihnen spiele oder zum grillen oder Abendessen komme

). Dazu kommt jetzt eben die Ernährungsumstellung (ja, finde ich teilweise anstrengend - an die Supps denken, das Zitronenwasser, und so), Krafttraining, mehr Bewegung (alles auch schlecht planbar mit Fibro, weiß ja nie, wie es mir am nächsten Tag geht, und dann kommt so Kackmigräne). Hobbies liegen alle brach, der Nebenjob eh, Erholung - wann?

Dazu sollte ich eigentlich z.B. noch Sprossen ziehen - für mich beim 1. Mal viel zusätzlicher Aufwand, dafür, dass die mir eh weggegammelt sind

Dazu die Woche jetzt auch endlich noch Blutbild machen lassen, auch das stresst (zusätzlicher Arzttermin). Eigentlich wollte ich mal beim Ostheopathen ums Eck vorbeischauen. Und diesdasjenes und überhaupt. Und mit der einen Kollegin um den See latschen - gut, spazieren tu ich eh, aber könnte meinen sozialen Akku eben auch schneller leeren, als gewollt. Puh. Ich muss mich erstmal mit dem, was ich jetzt habe, zurechtfinden. Keine Änderungen mehr, der Ostheopath muss warten. Z.B. Auch im Ehrenamt mach ich das Minimum und ziehe mich teilweise zurück, obwohl ich dachte, ich kann wieder durchstarten. Würde so gerne einfach meine Arbeitszeit kürzen, geht aber nicht, brauch das Geld. Gnaaa. Im Juni kommen auch noch Schulungen und Team- und Abteilungsveranstaltungen auf Arbeit dazu. *pls send help*

Freitags bis 17 Uhr Schulung und danach Teamevent - das wird mich umbringen. Das WE danach brauche ich mir überhaupt nichts vornehmen, ich weiß jetzt schon, dass das meinen Akku komplett leeren wird.
Grundsätzlich sehe ich aber mal kleine Erfolge. Das Gewicht geht langsam, aber sicher runter. Ich fühle mich etwas fitter und habe mehr gute Phasen als vorher. Mir kanns halt wieder nicht schnell genug gehen

Muss nur drauf achten, mich in den nächsten Wochen nicht zu überlasten. Das geht bei mir viel schneller als bei gesunden Menschen, da reichen Kleinigkeiten, um mich aus dem Leben zu schießen. Heißt für mich: das, was ich bisher mache, möglichst planen und durchziehen (aber nicht auf Teufel komm raus). Wenns nicht geht, gehts nicht. Zudem schreibe ich mir für freitags in den Kalender, dass ich mir nichts vornehme. Gar nichts. Nach Feierabend is gut - und dann mal schauen, worauf ich Lust habe. Wenn wirklich nichts geht außer Bett und Netflix: ok. Wenn mehr geht - auch gut. Gestern hab ich z. B. 4 Stunden mit einer Freundin telefoniert und nebenher den Haushalt gemacht (hatte die Woche echt nicht viel gemacht, dementsprechend sah es aus

). Auch schön, heute in einer aufgeräumten Wohnung in den Tag starten zu können
Nach und nach abonniere ich auch auf Insta wieder Accounts von Bodybuilder*innen. Hatte ich damals alles weg, weil ich das für mich abgehakt hatte und auch nix mehr sehen wollte. Heute gibt mir das wieder Auftrieb und lässt mich nicht mehr verzweifelt zurück.
In einem halben Jahr, ein einem Jahr, wasauchimmer, kann ich dann lachend auf meinen Log-Eintrag zurückblicken und denken: hach Mensch, hat doch "nur" Geduld gebraucht, ist doch alles gut geworden
