Kein einziger meiner Kameraden hatte nach zwölf Monaten Wehrdienst eine besser entwickelte Persönlichkeit. Die die es noch nicht konnten, haben damals halt ordentlich saufen gelernt.Prinzessin Horst hat geschrieben: 6. Nov 2023, 14:16Ist zwar schon annähernd 40 Jahre her aber "damals" gab es das Gejammer nicht.Skagerath hat geschrieben: 6. Nov 2023, 11:30+1Knolle hat geschrieben: 6. Nov 2023, 11:27 https://www.ch.ch/de/sicherheit-und-rec ... utenschule
Ich finde das Schweizer Modell sehr sinnvoll. Erst einen allgemeinen Dienst und dann Wiederholungskurse.
So bleibt man in der Übung, man wird im Arbeitsleben nicht zu sehr belastet und es findet ein reger Austausch zwischen Zivilgesellschaft und Militär statt.
Das ist tasächlich ne sehr charmante und nachhaltige Lösung. Da in der Schweiz aber ein völlig anderer Bezug zur eigenen Armee vorherrscht müsste man wohl erst mal an der Einstellung zur Bundeswehr und der deutschen Wehrfähigkeit arbeiten..
Entweder Wehrdienst oder Zivildienst. Punkt aus, keine Alternativen, war einfach so.
Fand und finde ich auch alles andere als schlecht, hat zumindest bei der Persönlichkeitsbildung sehr geholfen.
Meiner Meinung nach war die Abschaffung der Wehrpflicht ein sehr großer Fehler.
Einige haben sich aber dann tatsächlich zeilich länger verpflichtet, obwohl sie nur den Grundwehrdienst absitzen wollten. Die sind dann fast alle auch als Berufssoldat bei der Truppe geblieben.