Freki hat geschrieben: 13. Aug 2023, 00:12
St0ckf15h hat geschrieben: 12. Aug 2023, 18:15
wenn die 3 Meiler bis sagen wir mal 2030 zur Überbrückung weitergelaufen wären.
Und dann bis 2050...oder 2100. Solange es günstiges Gas und günstige Atomkraft gibt wird sich in diesem Land GAR NICHTS ändern in Richtung alternative Energiequellen. Bei den Deutschen gilt eben die alte Weisheit "Not macht erfinderisch". In einer wirklich kritischen Situation (wie 1944, als die Öllieferungen aus Rumänien passè waren) gäbe es wahrscheinlich in kürzester Zeit stabile kalte Fusion.
Du nimmst halt damit Kapazitäten vom Netz, die 2022 noch 6% der deutschen Stromerzeugung ausgemacht haben, und das auch noch relativ CO2-arm.
Das zu machen, damit gleichzeitig das Angebot weiter einzuengen und deshalb noch mehr auf Importe angewiesen zu sein ist halt nicht clever. Wahrscheinlich kannst du sogar aufgrund der geltenden Vorschriften in einem Jahr die 6% nicht mit neuem, klimafreundlichem Strom ersetzen, aber die letzten verbliebenen Kraftwerke waren ja nicht ewig alt und damit kein unmittlebares Sicherheitsrisiko, und hätten halt Jahr für Jahr ~6% CO2-armen Strom beisteuern können, was über die Jahre zig Millionen Tonnen CO2 eingespart hätte, bis dann irgendwann genug sauberer Strom aus anderen Quellen bereit stünde.