Ich ergänze (zumindest bei Berufsanfängern Ärzte):
- will nicht umziehen aus der Unistadt
- hat sich auch "auf dem Land" beworben, definiert "Land" aber in etwa mit mehr als fünf S-Bahnhaltestellen vom Hauptbahnhof einer beliebten Großstadt entfernt
Ich ergänze (zumindest bei Berufsanfängern Ärzte):
War das denn nicht schon die ganze Zeit branchenabhängig?Linksanwalt hat geschrieben: ↑24. Nov 2025, 19:36 lediglich verdeutlichen, dass bedingt durch die wirtschaftlichen Umstände und Aussichten es kein Selbstläufer mehr ist 'ne gewünschte Vakanz zu finden
Ne die Diskussion ist schon gut. Ich hab kürzlich mitbekommen wie jemand ein ähnliches Profil bei uns reinbringen wollte. Die Person hatte halt vor allem Interesse bei ner großen Firma unterzukommen.Linksanwalt hat geschrieben: ↑24. Nov 2025, 19:36 Beruhigt euch, wollte damit keine Grundsatzdiskussion auslösen, sondern lediglich verdeutlichen, dass bedingt durch die wirtschaftlichen Umstände und Aussichten es kein Selbstläufer mehr ist 'ne gewünschte Vakanz zu finden![]()
Natürlich ist daran nichts verwerflich. Nur sollte man sich nachher nicht wundern, wenn der Schweinezyklus vorbei ist und man neben den Nerds und Freaks auf dem Arbeitsmarkt einfach total abscheißt. Mir ging es auch eher um das angesprochene gereizte Reagieren, wenn man dann private Projekte anspricht.dirtyoldcamel hat geschrieben: ↑24. Nov 2025, 07:46 Ist das verwerflich nur wegen der Kohle arbeiten zu gehen?
Weil es einer der wenigen Berufe ist, in denen man sich privat superfortbilden und das auch zeigen kann.dirtyoldcamel hat geschrieben: ↑24. Nov 2025, 07:46 Warum wird gerade in der IT bei manchen fast schon vorausgesetzt dass das auch privat das Mega Hobby ist?
Bei privaten Chirurgen wird es interessant.dirtyoldcamel hat geschrieben: ↑24. Nov 2025, 07:46 Einen Kassierer fragt man ja auch nicht ob er auch privat kassiert oder einen Dachdecker ob er in seiner Freizeit Dächer deckt weil's so viel Spaß macht. (inb4 evtl. schwarz, aber dann ja auch wegen des Geldes)
Shinatosan hat geschrieben:Der Stoff kanns ja noch nicht sein, denke liegt am dbol.
Sehe den Punkt auch, sehe ihn etwas abgewandelt sogar bei mir selbst. Ich wollte ne Zeit lang auch einfach "nen besseren Job" und dachte am Anfang, dass das ein reines Qualifikations- und Erfolgsthema ist. Das hat dann zu Fehlern geführt, aka zur falschen Firma gewechselt, da inhaltlich nicht zufrieden gewesen und auch nicht die nötige Persönlichkeit für die Art von Laden gehabt. Da wurde gefeiert, wenn wir bei Amazon mehr von dem Chinaschrott verkauft haben mit irgendwelchen zwanzigjährigen Amazonleuten, und mir war das inhaltlich eigentlich total egal. Im Grunde war ich aber gar nicht daran interessiert, da irgendwie besser zu werden sondern wollte einfach eine gute Stelle mit möglichst tollen Benefits. Konzernbeamter quasi.Herbert hat geschrieben: ↑24. Nov 2025, 21:33Ne die Diskussion ist schon gut. Ich hab kürzlich mitbekommen wie jemand ein ähnliches Profil bei uns reinbringen wollte. Die Person hatte halt vor allem Interesse bei ner großen Firma unterzukommen.Linksanwalt hat geschrieben: ↑24. Nov 2025, 19:36 Beruhigt euch, wollte damit keine Grundsatzdiskussion auslösen, sondern lediglich verdeutlichen, dass bedingt durch die wirtschaftlichen Umstände und Aussichten es kein Selbstläufer mehr ist 'ne gewünschte Vakanz zu finden![]()
Versteh mich nicht falsch, das hab ich auch. Habe aber darauf lange hingearbeitet, inklusive regelmäßiger Bewerbung in meinen Wunsch Firmen. Der Unterschied ist, ich hab jahrelang in mehreren KMU gearbeitet bis der Wechseln in den Großkonzern geglückt ist und hätte niemals den Anspruch gehabt direkt nach Ausbildung/Studium dort zu landen.
Im Grunde sind es ja zwei Fragestellungen:
A) Wie sieht der Arbeitsmarkt für Neueinsteiger aus?
-> vermutlich in einigen Berufen schlechter als in den letzten Jahren
B) Welche Vorstellungen haben Menschen?
Kenne Leute die haben schon für nen Appel & Ei aufm Bau malocht, nahe H4 Niveau und jeden Drecks Job angenommen und andere die lieber 6 Monate nen gelben holen, weil der Wechsel zu dem einem Wunsch AG nicht klappt.
Ebenso nach der Schule/Studium. Manche begnügen sich mit „irgendwas“ andere wollen unbedingt in HR/Marketing/Finance … die bleiben halt teilweise auf der Strecke
Liegt das nicht auch an einem sehr allgemeinen Studium?Linksanwalt hat geschrieben: ↑24. Nov 2025, 19:36 Beruhigt euch, wollte damit keine Grundsatzdiskussion auslösen, sondern lediglich verdeutlichen, dass bedingt durch die wirtschaftlichen Umstände und Aussichten es kein Selbstläufer mehr ist 'ne gewünschte Vakanz zu finden![]()
Knolle hat geschrieben:
kann man sich Synthol in den Penis injizieren?
Givenchy hat geschrieben:
Würdet ihr 10kg pure hundescheiße für 1kg muskelmasse essen ? Hätte keine gesundheitlichen auswirkungen, nur geschmack halt
Ja ähnlich bei mir.schlimmfinger hat geschrieben: ↑25. Nov 2025, 23:01 Habe 25 Jahre in der Autoindustrie gearbeitet. Bin Ingenieur. Viele Jahre als Externer bei. zwei Ingenieurdienstleistern vor Ort im Büro als auch ausgeliehen an Opel. Es war von 2000 bis 2018 extrem schwer als Externer bei OPEL reinzukommen, da es Jahre ohne Einstellungen gab. Seit 2018 sind heftige Abbauprogramme bei OPEL, da diese von Stellantis (Peugeot) im Jahr 2018 aufgekauft wurden.
Es gab damals eigentlich nur diese 2 Varianten, um eine Stelle zu erhalten:
1) Du machst dein Praktikum und/oder schreibst deine Studienarbeit (Thesis) und musst da super abschneiden + du musst bei deinem Chef extrem performen. Sonst NULL Chancen für eine Festanstellung.
2) über Ingenieurdienstleister lange Jahre vor Ort arbeiten und dort super performen. Und dann sich um einen Platz bewerben...was zum hauen und stechen mit anderen Kollegen führen kann.
Das obige Beispiel gilt für alle Autohersteller, egal ob BMW, Audi oder Mercedes.
Ich habe es immer so erlebt Spezialisierung > breit aufgestellt
Knolle hat geschrieben:
kann man sich Synthol in den Penis injizieren?
Givenchy hat geschrieben:
Würdet ihr 10kg pure hundescheiße für 1kg muskelmasse essen ? Hätte keine gesundheitlichen auswirkungen, nur geschmack halt
Interessant, danke.clayz hat geschrieben: ↑26. Nov 2025, 13:27 Empfehle hierzu folgendes Buch:
Aber sind alles nur Meinungen. Ich sage ja gar nicht, dass eines besser ist als das andere. Man kann mit beiden Ansätzen Erfolg haben und es hängt von einem selbst ab, was klappt. Ich finde nur, man sollte sich nicht in Schema 1 oder 2 versuchen zu pressen, wenn es nicht zu einem passt.ABBC3_SPOILER_SHOW
+ Ist natürlich je nach Job unterschiedlich. Ingenieur=\ Kaufmann oder Designer oder was Programmierer etc.