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Rund um die Arbeit / der große Job-Thread - Seite 490 -
Lounge Ultra
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  • Herbert hat geschrieben: 24. Nov 2025, 19:20
    - bewirbt sich nur bei grossen Konzernen
    - mind. 50% home office gewollt
    Ich ergänze (zumindest bei Berufsanfängern Ärzte):

    - will nicht umziehen aus der Unistadt

    - hat sich auch "auf dem Land" beworben, definiert "Land" aber in etwa mit mehr als fünf S-Bahnhaltestellen vom Hauptbahnhof einer beliebten Großstadt entfernt
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  • Beruhigt euch, wollte damit keine Grundsatzdiskussion auslösen, sondern lediglich verdeutlichen, dass bedingt durch die wirtschaftlichen Umstände und Aussichten es kein Selbstläufer mehr ist 'ne gewünschte Vakanz zu finden :-)
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  • Linksanwalt hat geschrieben: 24. Nov 2025, 19:36 lediglich verdeutlichen, dass bedingt durch die wirtschaftlichen Umstände und Aussichten es kein Selbstläufer mehr ist 'ne gewünschte Vakanz zu finden
    War das denn nicht schon die ganze Zeit branchenabhängig?
    GastXY
    Linksanwalt hat geschrieben: 24. Nov 2025, 19:36 Beruhigt euch, wollte damit keine Grundsatzdiskussion auslösen, sondern lediglich verdeutlichen, dass bedingt durch die wirtschaftlichen Umstände und Aussichten es kein Selbstläufer mehr ist 'ne gewünschte Vakanz zu finden :-)
    Ne die Diskussion ist schon gut. Ich hab kürzlich mitbekommen wie jemand ein ähnliches Profil bei uns reinbringen wollte. Die Person hatte halt vor allem Interesse bei ner großen Firma unterzukommen.
    Versteh mich nicht falsch, das hab ich auch. Habe aber darauf lange hingearbeitet, inklusive regelmäßiger Bewerbung in meinen Wunsch Firmen. Der Unterschied ist, ich hab jahrelang in mehreren KMU gearbeitet bis der Wechseln in den Großkonzern geglückt ist und hätte niemals den Anspruch gehabt direkt nach Ausbildung/Studium dort zu landen.

    Im Grunde sind es ja zwei Fragestellungen:

    A) Wie sieht der Arbeitsmarkt für Neueinsteiger aus?
    -> vermutlich in einigen Berufen schlechter als in den letzten Jahren

    B) Welche Vorstellungen haben Menschen?
    Kenne Leute die haben schon für nen Appel & Ei aufm Bau malocht, nahe H4 Niveau und jeden Drecks Job angenommen und andere die lieber 6 Monate nen gelben holen, weil der Wechsel zu dem einem Wunsch AG nicht klappt.
    Ebenso nach der Schule/Studium. Manche begnügen sich mit „irgendwas“ andere wollen unbedingt in HR/Marketing/Finance … die bleiben halt teilweise auf der Strecke
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    dirtyoldcamel hat geschrieben: 24. Nov 2025, 07:46 Ist das verwerflich nur wegen der Kohle arbeiten zu gehen?
    Natürlich ist daran nichts verwerflich. Nur sollte man sich nachher nicht wundern, wenn der Schweinezyklus vorbei ist und man neben den Nerds und Freaks auf dem Arbeitsmarkt einfach total abscheißt. Mir ging es auch eher um das angesprochene gereizte Reagieren, wenn man dann private Projekte anspricht.

    Das ist Fluch und Segen in der IT zugleich.
    Ich bin zu 100% in meiner jetzigen Position nur wegen meinem Homelab gelandet und habe dabei ein paar Stufen auf der Karriereleiter übersprungen.
    dirtyoldcamel hat geschrieben: 24. Nov 2025, 07:46 Warum wird gerade in der IT bei manchen fast schon vorausgesetzt dass das auch privat das Mega Hobby ist?
    Weil es einer der wenigen Berufe ist, in denen man sich privat superfortbilden und das auch zeigen kann.
    Welchen Angestellten hättest du denn lieber als Chef in deiner Firma? Den Typen, der in seiner Freizeit an FFmpeg programmiert hat oder Timo, der nur wegen Geld und Homeoffice in die IT gegangen ist und nur das kann, was die Firma ihm beibringt und keine eigenen Ideen hat?

    Ich hätte auch lieber Nummer 1 als Kollegen.
    dirtyoldcamel hat geschrieben: 24. Nov 2025, 07:46 Einen Kassierer fragt man ja auch nicht ob er auch privat kassiert oder einen Dachdecker ob er in seiner Freizeit Dächer deckt weil's so viel Spaß macht. (inb4 evtl. schwarz, aber dann ja auch wegen des Geldes)
    Bei privaten Chirurgen wird es interessant.
    Aber was sollte der Kassierer den deiner Meinung nach privat machen um sich beruflich interessanter zu machen? Die Codes von Backwaren auswendig lernen?
    ABBC3_SPOILER_SHOW
    Shinatosan hat geschrieben:Der Stoff kanns ja noch nicht sein, denke liegt am dbol.
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    Herbert hat geschrieben: 24. Nov 2025, 21:33
    Linksanwalt hat geschrieben: 24. Nov 2025, 19:36 Beruhigt euch, wollte damit keine Grundsatzdiskussion auslösen, sondern lediglich verdeutlichen, dass bedingt durch die wirtschaftlichen Umstände und Aussichten es kein Selbstläufer mehr ist 'ne gewünschte Vakanz zu finden :-)
    Ne die Diskussion ist schon gut. Ich hab kürzlich mitbekommen wie jemand ein ähnliches Profil bei uns reinbringen wollte. Die Person hatte halt vor allem Interesse bei ner großen Firma unterzukommen.
    Versteh mich nicht falsch, das hab ich auch. Habe aber darauf lange hingearbeitet, inklusive regelmäßiger Bewerbung in meinen Wunsch Firmen. Der Unterschied ist, ich hab jahrelang in mehreren KMU gearbeitet bis der Wechseln in den Großkonzern geglückt ist und hätte niemals den Anspruch gehabt direkt nach Ausbildung/Studium dort zu landen.

    Im Grunde sind es ja zwei Fragestellungen:

    A) Wie sieht der Arbeitsmarkt für Neueinsteiger aus?
    -> vermutlich in einigen Berufen schlechter als in den letzten Jahren

    B) Welche Vorstellungen haben Menschen?
    Kenne Leute die haben schon für nen Appel & Ei aufm Bau malocht, nahe H4 Niveau und jeden Drecks Job angenommen und andere die lieber 6 Monate nen gelben holen, weil der Wechsel zu dem einem Wunsch AG nicht klappt.
    Ebenso nach der Schule/Studium. Manche begnügen sich mit „irgendwas“ andere wollen unbedingt in HR/Marketing/Finance … die bleiben halt teilweise auf der Strecke
    Sehe den Punkt auch, sehe ihn etwas abgewandelt sogar bei mir selbst. Ich wollte ne Zeit lang auch einfach "nen besseren Job" und dachte am Anfang, dass das ein reines Qualifikations- und Erfolgsthema ist. Das hat dann zu Fehlern geführt, aka zur falschen Firma gewechselt, da inhaltlich nicht zufrieden gewesen und auch nicht die nötige Persönlichkeit für die Art von Laden gehabt. Da wurde gefeiert, wenn wir bei Amazon mehr von dem Chinaschrott verkauft haben mit irgendwelchen zwanzigjährigen Amazonleuten, und mir war das inhaltlich eigentlich total egal. Im Grunde war ich aber gar nicht daran interessiert, da irgendwie besser zu werden sondern wollte einfach eine gute Stelle mit möglichst tollen Benefits. Konzernbeamter quasi.

    Nach ein paar Wechseln und noch mehr Vorstellungsgesprächen ist mir klar geworden, dass es nicht wirklich um das höhere Gehalt, die Work-Life-Balance und Homeoffice geht, sondern dass ich das Problem bin. Das kam raus, als ich während der Pandemie diese ganzen Freiheiten und ein tolles Gehalt hatte, aber immer noch genervt war und mich nicht motivieren konnte, mehr als das nötigste zu machen. Um da halbwegs positiv da zu stehen hat es gereicht, 50% zu geben (das kennen sicher viele). Ich wusste dass ich mehr machen muss, wenn ich hoch und langfristig selber entscheiden will was, wann und wo, konnte mich aber nicht dazu motivieren, das die nötigen paar Jahre durch zu ziehen. In keiner der Firmen, in denen ich war.

    Das war dann der Zeitpunkt, wo es konkret wurde sich selbständig zu machen.

    Nicht falsch verstehen, das ist auch nicht das richtige für jeden. Aber ich war halt auch einer von denen, die v.a. nen guten Job in ner größeren Firma wollen, aber eben keine intrinsische Motivation haben da auch richtig Gas für zu geben. Das wiederum wird viele betreffen, aus meiner Sicht auch viele jüngere, also viel und schnell wollen, aber teilweise ohne die dafür nötige Einstellung.
    H_D
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  • Linksanwalt hat geschrieben: 24. Nov 2025, 19:36 Beruhigt euch, wollte damit keine Grundsatzdiskussion auslösen, sondern lediglich verdeutlichen, dass bedingt durch die wirtschaftlichen Umstände und Aussichten es kein Selbstläufer mehr ist 'ne gewünschte Vakanz zu finden :-)
    Liegt das nicht auch an einem sehr allgemeinen Studium?
    Ich musste mich 2009 für einen Studiengang entscheiden und ein Berater vom Arbeitsamt meinte ich soll mich möglichst breit aufstellen und habe Wirtschaftsingenieur studiert. Bin dann als externer Ingenieur bei Audi gelandet (genau 4 Wochen nach dem Abgasskandal) und als es um eine Übernahme ging hiess es ich hätte Fahrzeugtechnik oder zumindest Maschinenbau studieren müssen, aber so bin ich halt nur WING
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  • Ich bin: Rotzlöffel
    Nein, das ist Quark. Du wirst genau so viele finden, die dir sagen, du seist zu speziell unterwegs und nicht breit genug aufgestellt.
    Knolle hat geschrieben:
    kann man sich Synthol in den Penis injizieren?
    Givenchy hat geschrieben:
    Würdet ihr 10kg pure hundescheiße für 1kg muskelmasse essen ? Hätte keine gesundheitlichen auswirkungen, nur geschmack halt
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  • Habe 25 Jahre in der Autoindustrie gearbeitet. Bin Ingenieur. Viele Jahre als Externer bei. zwei Ingenieurdienstleistern vor Ort im Büro als auch ausgeliehen an Opel. Es war von 2000 bis 2018 extrem schwer als Externer bei OPEL reinzukommen, da es Jahre ohne Einstellungen gab. Seit 2018 sind heftige Abbauprogramme bei OPEL, da diese von Stellantis (Peugeot) im Jahr 2018 aufgekauft wurden.
    Es gab damals eigentlich nur diese 2 Varianten, um eine Stelle zu erhalten:
    1) Du machst dein Praktikum und/oder schreibst deine Studienarbeit (Thesis) und musst da super abschneiden + du musst bei deinem Chef extrem performen. Sonst NULL Chancen für eine Festanstellung.
    2) über Ingenieurdienstleister lange Jahre vor Ort arbeiten und dort super performen. Und dann sich um einen Platz bewerben...was zum hauen und stechen mit anderen Kollegen führen kann.

    Das obige Beispiel gilt für alle Autohersteller, egal ob BMW, Audi oder Mercedes.
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  • War zu der Zeit auch bei Opel als Externer.

    Kann mich noch erinnern, dass der Opel „Vorgesetzte“ Andeutungen bezüglich Übernahme gemacht hat und ein paar Wochen später die Meldung der Übernahme kam und dann hieß es relativ schnell „ciao“ :-)
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  • schlimmfinger hat geschrieben: 25. Nov 2025, 23:01 Habe 25 Jahre in der Autoindustrie gearbeitet. Bin Ingenieur. Viele Jahre als Externer bei. zwei Ingenieurdienstleistern vor Ort im Büro als auch ausgeliehen an Opel. Es war von 2000 bis 2018 extrem schwer als Externer bei OPEL reinzukommen, da es Jahre ohne Einstellungen gab. Seit 2018 sind heftige Abbauprogramme bei OPEL, da diese von Stellantis (Peugeot) im Jahr 2018 aufgekauft wurden.
    Es gab damals eigentlich nur diese 2 Varianten, um eine Stelle zu erhalten:
    1) Du machst dein Praktikum und/oder schreibst deine Studienarbeit (Thesis) und musst da super abschneiden + du musst bei deinem Chef extrem performen. Sonst NULL Chancen für eine Festanstellung.
    2) über Ingenieurdienstleister lange Jahre vor Ort arbeiten und dort super performen. Und dann sich um einen Platz bewerben...was zum hauen und stechen mit anderen Kollegen führen kann.

    Das obige Beispiel gilt für alle Autohersteller, egal ob BMW, Audi oder Mercedes.
    Ja ähnlich bei mir.
    Beim externen Dienstleister sind vorne zur Tür 10 neue Absolventen rein und hinten zum OEM 5-6 altgediente Ingenieure raus
    clayz hat geschrieben: 25. Nov 2025, 22:05 Nein, das ist Quark. Du wirst genau so viele finden, die dir sagen, du seist zu speziell unterwegs und nicht breit genug aufgestellt.
    Ich habe es immer so erlebt Spezialisierung > breit aufgestellt
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    Empfehle hierzu folgendes Buch:
    ABBC3_SPOILER_SHOW
    Aber sind alles nur Meinungen. Ich sage ja gar nicht, dass eines besser ist als das andere. Man kann mit beiden Ansätzen Erfolg haben und es hängt von einem selbst ab, was klappt. Ich finde nur, man sollte sich nicht in Schema 1 oder 2 versuchen zu pressen, wenn es nicht zu einem passt.

    + Ist natürlich je nach Job unterschiedlich. Ingenieur=\ Kaufmann oder Designer oder was Programmierer etc.
    Knolle hat geschrieben:
    kann man sich Synthol in den Penis injizieren?
    Givenchy hat geschrieben:
    Würdet ihr 10kg pure hundescheiße für 1kg muskelmasse essen ? Hätte keine gesundheitlichen auswirkungen, nur geschmack halt
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    clayz hat geschrieben: 26. Nov 2025, 13:27 Empfehle hierzu folgendes Buch:
    ABBC3_SPOILER_SHOW
    Aber sind alles nur Meinungen. Ich sage ja gar nicht, dass eines besser ist als das andere. Man kann mit beiden Ansätzen Erfolg haben und es hängt von einem selbst ab, was klappt. Ich finde nur, man sollte sich nicht in Schema 1 oder 2 versuchen zu pressen, wenn es nicht zu einem passt.

    + Ist natürlich je nach Job unterschiedlich. Ingenieur=\ Kaufmann oder Designer oder was Programmierer etc.
    Interessant, danke.
    Glaube mein Job ist ähnlich zu deinem (andere Branche) so wie es teilweise bei dir durchklang.

    Für mich stellte sich immer wieder die frage: Eher versuchen zu spezialisieren, oder mehr die Generalisten Schiene fahren.
    Bei mir hats einfach meine Persönlichkeit geregelt … habe eher Spaß daran breites Wissen zu erwerben, statt in ultra detail ebene einzutauchen.
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