Lounge Ultra
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Linksanwalt hat geschrieben: 13. Feb 2026, 11:59
St0ckf15h hat geschrieben: 13. Feb 2026, 11:55
elsie hat geschrieben: 13. Feb 2026, 11:11

hab vorhin auch gegooglet und die 1.800€ von eric fallen am häufigsten

diese 60k in „box 3“ sind wohl kein steuerfreibetrag, aber vielleicht fallen bis dahin allgemein keine steuern an, aber wer ne wohnung hat is da ja schon drüber
Eine Wohnung (selbstgenutzt) liefert dir aber normalerweise keinen Ertrag.

Finde das eine maximal bescheuerte Regelung, wird dann ja auch viele Unternehmer und Aktionäre treffen, abseits von Crypto.

Stell dir vor deine (nicht liquiden) Vermögenswerte gehen so um 100% hoch innerhalb eines Jahres, dann darfst du 36% auf das Invest nachzahlen und hast, je nach Fall, gar nicht die Möglichkeit zu verkaufen? Ist jetzt sicher ein Extrembeispiel, aber wie will man das praktisch umsetzen? Und muss man seine Rolex dann auch in der Erklärung angeben sollte der Marktwerte steigen, obwohl man gar nicht die Absicht hat sich von der Uhr zu trennen?
36% auf die angenomme fiktive Rendite von 6-8%, nicht auf die tatsächliche Rendite...
Also jährlich 2,2-2,9% Steuer auf deinen Depotwert ab 60k, und Rest wird bei Verkauf ausgeglichen?
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Linksanwalt hat geschrieben: 13. Feb 2026, 11:59
St0ckf15h hat geschrieben: 13. Feb 2026, 11:55
elsie hat geschrieben: 13. Feb 2026, 11:11

hab vorhin auch gegooglet und die 1.800€ von eric fallen am häufigsten

diese 60k in „box 3“ sind wohl kein steuerfreibetrag, aber vielleicht fallen bis dahin allgemein keine steuern an, aber wer ne wohnung hat is da ja schon drüber
Eine Wohnung (selbstgenutzt) liefert dir aber normalerweise keinen Ertrag.

Finde das eine maximal bescheuerte Regelung, wird dann ja auch viele Unternehmer und Aktionäre treffen, abseits von Crypto.

Stell dir vor deine (nicht liquiden) Vermögenswerte gehen so um 100% hoch innerhalb eines Jahres, dann darfst du 36% auf das Invest nachzahlen und hast, je nach Fall, gar nicht die Möglichkeit zu verkaufen? Ist jetzt sicher ein Extrembeispiel, aber wie will man das praktisch umsetzen? Und muss man seine Rolex dann auch in der Erklärung angeben sollte der Marktwerte steigen, obwohl man gar nicht die Absicht hat sich von der Uhr zu trennen?
36% auf die angenomme fiktive Rendite von 6-8%, nicht auf die tatsächliche Rendite...
Nichts für ungut, aber du musst deine von dir verlinkten Texte richtig lesen. Das war du beschreibst war bisher richtig, wird aber durch das neue Gesetz geändert.

Bei der neuen Methode werden nicht die vorab festgelegten Renditen herangezogen, sondern die tatsächlich erwirtschafteten Renditen. D.h. es wird das tatsächliche Einkommen, das man aus seinem Vermögen bzw. Besitz generiert hat (erhaltene Zinsen auf Sparguthaben, Dividenden, Zuwachs des Anlagevermögens), mit 36 % versteuert
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Ich weiß, ist nicht der perfekte Thread, aber wenn derartige Regelungen in Europa großflächig Schule machen sollten (und so einen Witz haben wir in Deutschland bereits mit der Vorabpauschale), dann ist dieser Kontinent endgültig dem Untergang geweiht.

Ökonomisch absurd, bürokratisch absurd, politisch opportun. Gestörte Geister, die solche Konzepte entwickeln.
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Aber was könnte man als Privatanleger machen, um das zu verhindern? Goldbarren in ein Bankschließfach lagern?
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Eric hat geschrieben: 13. Feb 2026, 12:39 Aber was könnte man als Privatanleger machen, um das zu verhindern? Goldbarren in ein Bankschließfach lagern?
Was willst dagegen machen, kommst ja an kein Gold mehr das nirgends aufscheint, Crypto mittlerweile genauso wenig (außer du minest es selbst).
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skiox hat geschrieben: 13. Feb 2026, 12:34 Ich weiß, ist nicht der perfekte Thread, aber wenn derartige Regelungen in Europa großflächig Schule machen sollten (und so einen Witz haben wir in Deutschland bereits mit der Vorabpauschale), dann ist dieser Kontinent endgültig dem Untergang geweiht.

Ökonomisch absurd, bürokratisch absurd, politisch opportun. Gestörte Geister, die solche Konzepte entwickeln.
Und dennoch vielleicht notwendiger denn je, während sich der erste Mensch grade einem Vermögen von 1.000.000.000.000 $ annähert, das sonst zum Großteil nicht besteuerbar ist mit den aktuellen Methoden.

Reallohnentwicklung sieht halt scheiße aus, egal ob USA oder hier bei uns, und die große Zahl der Durchschnittsbürger wird das auch in Zukunft nicht mehr allein tragen können. Vor allem, da die Anzahl der Erwerbstätigen aller Ansicht nach auch zurückgehen wird über die nächsten Jahre und Jahrzehnte.
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Genau, die Milliardäre in DE haben schon Angst.
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Eric hat geschrieben: 13. Feb 2026, 12:39 Aber was könnte man als Privatanleger machen, um das zu verhindern? Goldbarren in ein Bankschließfach lagern?
den keller voll mit jack daniels vielleicht
Thor hat geschrieben: 7. Mär 2023, 12:37 Danke hartzi, du bist der beste hier
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das kann ja lustig werden bei BTC, etwa 15-20% der BTC sind "verloren". D.h. der frühere Eigentümer hat keinen Zugriff mehr weil entweder Passwort oder Wallet verloren.

Inb4 Privatinsolvenz weil die die jährliche Vorabsteuer zehntausende Euro kostet
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Sehr interessante Folge zu Crypto, Märkten etc.


Zeigt auch nochmal, wie unfassbar groß die Spanne zwischen Profis und so Dullis wie mir ist.
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Eric hat geschrieben: 13. Feb 2026, 12:39 Aber was könnte man als Privatanleger machen, um das zu verhindern? Goldbarren in ein Bankschließfach lagern?
Man kann wohl in der Schweiz Edelmetalle kaufen und dort in sogenannten Zollfrei-Lagern einlagern. Kostet natürlich, aber es ist dann sicher. Super bei Silberkäufen, denn während auf Gold zwar keine Mehrwertsteuer erhoben wird, zahlst du bei Silbermünzen 7% und bei Silberbarren 19%. Das entfällt dann.
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stabil hat geschrieben: 13. Feb 2026, 16:58 das kann ja lustig werden bei BTC, etwa 15-20% der BTC sind "verloren". D.h. der frühere Eigentümer hat keinen Zugriff mehr weil entweder Passwort oder Wallet verloren.

Inb4 Privatinsolvenz weil die die jährliche Vorabsteuer zehntausende Euro kostet
naja ich denke, dass du immer sagen kannst, dass sie weg sind

geklaut, ausgegeben etc.

nur musst oder willst du sie ja vielleicht irgendwann wieder zu cash machen

ausser der niederländer setzt darauf einfach ein wallet mit solchen „verlorenen coins“ zu haben, mit denen er erwartet, dass er in 20-30 jahren wie mit ner kreditkarte einfach viel bezahlen zu können in läden oder restaurants etc.

wär natürlich illegal, aber nicht nachvollziehbar :guenni:
Thor hat geschrieben: 7. Mär 2023, 12:37 Danke hartzi, du bist der beste hier
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Gute Woche.
Langfristig wie immer bullish.
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Eric hat geschrieben: 13. Feb 2026, 12:39 Aber was könnte man als Privatanleger machen, um das zu verhindern? Goldbarren in ein Bankschließfach lagern?
Anonymes Wallter und ne anonyme Krypto Debitkarte :kruemel:
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stabil hat geschrieben: 13. Feb 2026, 16:58 das kann ja lustig werden bei BTC, etwa 15-20% der BTC sind "verloren". D.h. der frühere Eigentümer hat keinen Zugriff mehr weil entweder Passwort oder Wallet verloren.

Inb4 Privatinsolvenz weil die die jährliche Vorabsteuer zehntausende Euro kostet
zähle mich dazu
hab am Sonntag meine alten wallets von 2013 + 2018 wiedergefunden und gesichtet

leider war nix drin :facepaln:

fuck :guenni:

hatte schon gedacht es geht gleich in die karibik
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