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"Neue Schock-Zahlen vom BKA:
46.357 Attacken auf Polizisten in nur einem Jahr!
Mehr als ein Drittel der Täter hat keinen deutschen Pass
Berlin – Diese Zahlen wirbeln die Politik auf! Mehr als 100.000 Polizisten wurden im vergangenen Jahr bedroht, genötigt oder sogar körperlich verletzt – 67 Prozent mehr als noch 2015. Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) fordert nun drastische Strafen für die Täter. Ein erster Anlauf für härtere Gesetze war in der Ampel-Koalition gescheitert.
Kurz vor der – in den vergangenen Jahren unrühmlich gewordenen – Silvesternacht äußerte sich Justizministerin Hubig in den Funke-Zeitungen besorgt über die Attacken auf Polizisten, Sanitäter und andere Einsatzkräfte. Diese hätten ein „erschreckendes Ausmaß“ angenommen: „Dieser Verrohung muss der Rechtsstaat entschieden entgegentreten – auch und gerade mit den Mitteln des Strafrechts. Deshalb wollen wir das Strafrecht nachschärfen.“
Konkret sehen die Pläne des Ministeriums vor, dass Attacken künftig mindestens sechs Monate Haft bedeuten sollen (zuvor: mindestens drei Monate). Außerdem sollen Täter, die Polizisten in einen Hinterhalt locken, mindestens ein Jahr (zuvor: mindestens sechs Monate) einsitzen müssen. Auch Ärzte und anderes medizinisches Personal sollen besser geschützt werden. Bislang galten verschärfte Strafvorschriften für sie nur im Noteinsatz.
Innenminister: Gewalt gehört leider zum Alltag
Die Initiative kommt, nachdem das Bundesinnenministerium neue Schock-Zahlen zu Gewalttaten gegen Polizeibeamte veröffentlicht hat. Demnach wurden 2024 insgesamt 46.357 Fälle registriert, von denen 106.875 Polizisten betroffen waren. Im Vergleich zum Jahr 2015 stieg die Zahl der Betroffenen damit um satte 67,2 Prozent. Auffällig: Mehr als ein Drittel der Täter (34,9 Prozent) hatte keinen deutschen Pass, während der Ausländeranteil an der Gesamtbevölkerung nur rund 15 Prozent beträgt.
Auch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (55, CSU) schlägt Alarm: „Gewalt gegen Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte ist längst kein Ausnahmefall mehr, sondern gehört für viele leider zum Alltag“, sagt der CSU-Politiker. Wenn jedes Jahr Zehntausende Angriffe gezählt würden, zeige das deutlich: „Respekt und Rücksicht gehen zunehmend verloren.“
Tatsächlich stehen Angriffe auf z.B. Polizisten, Sanitäter und Katastrophenschützer schon seit 2017 unter besonderem strafrechtlichem Schutz. Bislang half das aber nicht, die Zahl der Attacken zu senken. 2024 gab es nun ein erneutes Plus gegenüber dem Vorjahr."
Unfassbar.. Schade das man die Zahl nicht auf die entsprechende Tätergruppe aufteilt um ein besseres Bild dieser Vorgänge zu bekommen
Meinen Respekt an alle Einsatz und Rettungskräfte trotz alle dieser An und Übergriffe durch unsere "Mitbürger"