AlexDoc hat geschrieben: 20. Okt 2025, 21:48
Faben hat geschrieben: 20. Okt 2025, 21:19
Kurz zum Verständnis, da sich hier sehr viele Leute zum Thema Migration einig zu sein scheinen:
Seid ihr der Meinung, dass die Überrepräsentation von nicht-deutschen Tatverdächtigen in der Kriminalstatistik auf die Herkunft zurückzuführen ist?
Oder meint ihr, dass nicht-deutsche Tatverdächtige eher Faktoren (demografische und sozioökonomische Faktoren) ausgesetzt sind, die mit einer höheren Kriminalitätsrate korrelieren?
Ich bin der Meinung das die extrem hohe Präsenz bei Sexualdelikten sehr wohl mit der Herkunft - und damit dem rückständigen Frauenbild - zu tun hat. Von der Höherstellung der Steinzeitreligion über alles andere mal ganz zu schweigen. Wie sonst soll sich die prozentuale Überpräsenz von Tätern aus muslimischen Ländern erklären lassen ? Einwanderer aus europäischen Ländern waren in der Vergangenheit oft ähnlichen sozialökonomischen Faktoren wie du es nennt ausgesetzt - mir ist aber nicht bekannt dass Jugoslawen in den 90ern oder Italiener in den 60er jemals überpräsent in egal welchen Statistik waren. Dieses "Opfer ihrer Umgebung" ist doch einfach nur weltfremder liberaler Unsinn.
Im übrigen : mir sind die Gründe ziemlich egal. Ich weiss dass ein bestimmter Kulturkreis überproportional oft vergewaltigt und messert - also will ich die Leute nicht hierhaben. Thats it.
Ob nun ein Syrer ein Trauma hat weil im Kriegsgebiet aufgewachsen und deswegen hier rummessert ? Vielleicht. Will ich ihn deshalb hier haben weil er ja nix dafür kann dass er so verkorkst ist ? Aber ganz sicher nicht.
Tatsächlich waren Italiener und andere Gastarbeiter in den 60ern und Jugoslawen in den 90ern in den Kriminalstatistiken ebenfalls deutlich überrepräsentiert. Allerdings ist ein Vergleich über so viele Jahre hinweg schwierig aufgrund von Gesetzesänderungen oder Änderungen in der Erhebung. Dennoch zeigt sich ein Bild: laut kriminologischer Forschung erhöht nicht die Nationalität an sich, sondern die mit bestimmten Migrationsprozessen verbundenen Lebensumstände und sozialen Faktoren das Risiko, in der Kriminalstatistik aufzufallen - das gilt auch für Sexualdelikte. Beispiele: junge, männliche Demografie, unsicherer Aufenthaltsstatus, fehlende Arbeitserlaubnis, Perspektivlosigkeit, Integrationsprobleme, Sprachbarriere, Traumata etc.
Dieses "Opfer ihrer Umgebung" ist kein weltfremder liberaler Unsinn. Das ist Wissenschaft.
Ich bin der Meinung, dass es förderlich wäre, wenn die Integration von Migranten von der Politik und den Menschen sinnvoll vorangetrieben werden würde, um diese Faktoren, die Kriminalität begünstigen, zu bekämpfen.