Da scheint sich tatsächlich etwas zu bewegen.
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Videoaufnahmen zeigen, wie die Ukraine ein Gaskraftwerk in der Stadt Belgorod (340.000 Einwohner) mittels Raketenartillerie unter Beschuss nimmt und Feuerbälle in den Himmel steigen. Am Abend griff die Ukraine Berichten zufolge ein zweites Kraftwerk in der Region an, wodurch das Licht in der ganzen Stadt sowie ihren Vororten ausfiel.
Auffällig ist sowohl die Wahl der Ziele als auch die eingesetzten Waffensysteme.
Denn bislang hatte die Ukraine – anders als Russland – auf Angriffe auf die russische Energie-Infrastruktur verzichtet. Nach den jüngsten brutalen Angriffen auf Kiew und andere Städte scheint Präsident Wolodymyr Selenskyj (47) jetzt jedoch die Geduld zu verlieren. Um den Druck auf das russische Regime zu erhöhen, werden ab sofort auch Ziele angegriffen, deren Zerstörung direkte Auswirkungen auf die russische Bevölkerung hat.
Gleichzeitig deutet viel darauf hin, dass die Ukraine für ihren Angriff auf die Kraftwerke von Belgorod Raketen-Systeme aus US-Produktion nutzt. Diese durften bislang nicht gegen strategische Ziele in Russland eingesetzt werden, weshalb Kiew auf seine (wesentlich schwächeren) Langstrecken-Drohnen zurückgreifen musste.
Das heißt: US-Präsident Donald Trump müsste der Ukraine die Genehmigung erteilt haben, gegen Kriegstreiber Wladimir Putin zuzuschlagen.
Beim Fernsehsender „Fox News“ bestätigte der US-Sondergesandte für die Ukraine, Keith Kellogg (81), am Montag, dass Trump keine Bedenken gegen ukrainische Langstrecken-Angriffe mit westlichen Waffen mehr hege.