@Netzokhul
Ach weisst du, da scheiden sich seit Jahren die Geister. Da gibts die Truppe, die nur kurz und hart trainiert, die anderen die mit Intervallen gezielter und spezifischer trainieren und sonst viel Grundlage fahren. Beides hat seine Berechtigung, je nach Ziel halt. Wenn ich nur 45min Kriterien fahre, muss ich keine Fettstoffwechselrate wie ein junger Gott haben. Fahre ich aber Alpenmarathons sieht die Sache anders aus.
Auffallend im Rennsport ist dann auch, dass die erste Fraktion keine komplette Saison durchhält, sich iwann nicht mehr sonderlich weiterentwickelt und sich immer nah am Übertraining bewegt. Ist dann im Hobbybereich spätestens seit dem Indoor-Boom zu sehen. Statt im Winter mal bissi zu chillen fährt man Zwift-Rennen und startet schon ausgebrannt in die richtige Saison.
Es ist auch immer ein Riesenunterschied, von welchem Niveau man spricht. Hat man sich schonmal ein gute Grundlage über Jahre erarbeitet (Stichwort: Lebenskilometer), ist es wesentlich einfacher schnell wieder in Form zu kommen oder einen akzeptablen Stand zu halten. Das sieht man sehr gut an Ex-Pros. Leute wie Jens Voigt oder auch Ulle fahren berghoch mitm Finger in der Nase Kreise um die Hobbies rum, nachdem sie zwei, drei Wochen vorher wieder bissi trainiert haben. Das ist ne andere Welt.
So oder so muss jeder selber rausfinden, was ihm und seinen Zielen mehr taugt.
Ach weisst du, da scheiden sich seit Jahren die Geister. Da gibts die Truppe, die nur kurz und hart trainiert, die anderen die mit Intervallen gezielter und spezifischer trainieren und sonst viel Grundlage fahren. Beides hat seine Berechtigung, je nach Ziel halt. Wenn ich nur 45min Kriterien fahre, muss ich keine Fettstoffwechselrate wie ein junger Gott haben. Fahre ich aber Alpenmarathons sieht die Sache anders aus.
Auffallend im Rennsport ist dann auch, dass die erste Fraktion keine komplette Saison durchhält, sich iwann nicht mehr sonderlich weiterentwickelt und sich immer nah am Übertraining bewegt. Ist dann im Hobbybereich spätestens seit dem Indoor-Boom zu sehen. Statt im Winter mal bissi zu chillen fährt man Zwift-Rennen und startet schon ausgebrannt in die richtige Saison.
Es ist auch immer ein Riesenunterschied, von welchem Niveau man spricht. Hat man sich schonmal ein gute Grundlage über Jahre erarbeitet (Stichwort: Lebenskilometer), ist es wesentlich einfacher schnell wieder in Form zu kommen oder einen akzeptablen Stand zu halten. Das sieht man sehr gut an Ex-Pros. Leute wie Jens Voigt oder auch Ulle fahren berghoch mitm Finger in der Nase Kreise um die Hobbies rum, nachdem sie zwei, drei Wochen vorher wieder bissi trainiert haben. Das ist ne andere Welt.
So oder so muss jeder selber rausfinden, was ihm und seinen Zielen mehr taugt.
Der Irrtum wird ja vor allem daher kommen, dass mehr an die Belastung als an die Regeneration davon gedacht wird.
Profis machen dieses "80/20" und anderen Späße rund um HIT / LIT ja v.a. deshalb, weil bei denen die 20% in absoluter Last so viel mehr sind als bei jedem Hobbysportler, dass sie einfach nicht noch mehr davon regenerieren können. Das auf 3h Ausdauersport die Woche anzuwenden und davon nur ne halbe Stunde intensiv zu machen ist dann ein bisschen wie der Natty-Anfänger mit dem Plan von Markus Rühl.
Das Bild wird sich aber ein bisschen wandeln, wenn man mehr als eine Disziplin trainiert. Ich denke es kann speziell in Kombination mit ambitioniertem Krafttraining schon sinnvoll sein, sich damit zu beschäftigen , auch wenn man im Ausdauerbereich keine 20h die Woche trainiert. Je nach Training häuft man da eine Menge Ermüdung zusätzlich an und kann deswegen wahrscheinlich nicht einfach 4h die Woche ballern gehen. Ich weiß, das ist hier nicht überall Konsens, aber es spricht schon einiges dafür.
Am Ende geht es ja immer darum, wie viel man regenerieren kann.
Profis machen dieses "80/20" und anderen Späße rund um HIT / LIT ja v.a. deshalb, weil bei denen die 20% in absoluter Last so viel mehr sind als bei jedem Hobbysportler, dass sie einfach nicht noch mehr davon regenerieren können. Das auf 3h Ausdauersport die Woche anzuwenden und davon nur ne halbe Stunde intensiv zu machen ist dann ein bisschen wie der Natty-Anfänger mit dem Plan von Markus Rühl.
Das Bild wird sich aber ein bisschen wandeln, wenn man mehr als eine Disziplin trainiert. Ich denke es kann speziell in Kombination mit ambitioniertem Krafttraining schon sinnvoll sein, sich damit zu beschäftigen , auch wenn man im Ausdauerbereich keine 20h die Woche trainiert. Je nach Training häuft man da eine Menge Ermüdung zusätzlich an und kann deswegen wahrscheinlich nicht einfach 4h die Woche ballern gehen. Ich weiß, das ist hier nicht überall Konsens, aber es spricht schon einiges dafür.
Am Ende geht es ja immer darum, wie viel man regenerieren kann.
Das alles wird in dem Podcast angesprochen 
Wie gesagt:
Je weniger man macht desto eher kann man ballern.
Nicht nur an Ausdaurrvolumen sondern auf die Gesamtbelastung gedacht.
Wie gesagt:
Je weniger man macht desto eher kann man ballern.
Nicht nur an Ausdaurrvolumen sondern auf die Gesamtbelastung gedacht.
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Aber so ein Dullie wie ich, der sich ne Stunde pro Woche für's Laufen nimmtMaxim hat geschrieben: ↑22. Aug 2025, 14:29 Der Irrtum wird ja vor allem daher kommen, dass mehr an die Belastung als an die Regeneration davon gedacht wird.
Profis machen dieses "80/20" und anderen Späße rund um HIT / LIT ja v.a. deshalb, weil bei denen die 20% in absoluter Last so viel mehr sind als bei jedem Hobbysportler, dass sie einfach nicht noch mehr davon regenerieren können. Das auf 3h Ausdauersport die Woche anzuwenden und davon nur ne halbe Stunde intensiv zu machen ist dann ein bisschen wie der Natty-Anfänger mit dem Plan von Markus Rühl.
Das Bild wird sich aber ein bisschen wandeln, wenn man mehr als eine Disziplin trainiert. Ich denke es kann speziell in Kombination mit ambitioniertem Krafttraining schon sinnvoll sein, sich damit zu beschäftigen , auch wenn man im Ausdauerbereich keine 20h die Woche trainiert. Je nach Training häuft man da eine Menge Ermüdung zusätzlich an und kann deswegen wahrscheinlich nicht einfach 4h die Woche ballern gehen. Ich weiß, das ist hier nicht überall Konsens, aber es spricht schon einiges dafür.
Am Ende geht es ja immer darum, wie viel man regenerieren kann.
Vielleicht nochmal 45 oder 60 Minuten
Da ist ballern denke ich sinnvoller und regenerativ auch kein Problem
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Was sind denn die vorrangigen Ziele? Schneller werden? Das wird mit maximal einer Stunde die Woche nur bis zu einem gewissen Punkt funktionieren.
„Du musst dir aber zuerst die Frage stellen: Will Ich Sub20 laufen? Dazu gehört mehr als 3x die Woche für die Gesundheit durch die Gegend joggen. Da muss man wollen!“ (Rolli)
Ist ja gar nicht die Frage.
Die Frage ist ob dann 1h Vollgas besser ist als 1h nur gemütlich Joggen.
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Netzokhul hat geschrieben: ↑22. Aug 2025, 15:43Ist ja gar nicht die Frage.
Die Frage ist ob dann 1h Vollgas besser ist als 1h nur gemütlich Joggen.
„Du musst dir aber zuerst die Frage stellen: Will Ich Sub20 laufen? Dazu gehört mehr als 3x die Woche für die Gesundheit durch die Gegend joggen. Da muss man wollen!“ (Rolli)
Genau dasNetzokhul hat geschrieben: ↑22. Aug 2025, 15:43Ist ja gar nicht die Frage.
Die Frage ist ob dann 1h Vollgas besser ist als 1h nur gemütlich Joggen.
Und um die Frage dennoch zu beantworten
Höhere V02 Max
Länger höhere Belastung vertragen
Baue bei Belastbarkeit dann auch Sprints ein
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Jemand hat ne Stunde die Woche für Cardio
Was empfiehlt man sofern Belastbarkeit da ist?
Locker joggen oder intensiv?
Genau darüber geht auch ein Großteil des Podcasts
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Stell dir mal die Frage andersrum: jemand hat 1h die Woche für Bodybuilding. Was is da ein sinnvolles Training? Merkste selber, oder?
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Ist das so? Da man mit 1h pro Woche jetzt nicht wirklich auf Volumen setzen kann, würde ich da auf Intensität setzen - exakt wie auch im Ausdauersport bei begrenzter Trainingszeit ... also genau das, was @Netzokhul weiter oben mit "meiner Behauptung von vor Ewigkeiten" gemeint hat (keine Ahnung, wie ich den Post finden könnte...).
Das hatte er glaube ich auch gemeintCarter T R hat geschrieben: ↑22. Aug 2025, 16:39Ist das so? Da man mit 1h pro Woche jetzt nicht wirklich auf Volumen setzen kann, würde ich da auf Intensität setzen - exakt wie auch im Ausdauersport bei begrenzter Trainingszeit ... also genau das, was @Netzokhul weiter oben mit "meiner Behauptung von vor Ewigkeiten" gemeint hat (keine Ahnung, wie ich den Post finden könnte...).
Dann möllert man natürlich was geht zum Versagen durch.
Easy
Alles bis ans Muskelversagen und so viele Sätze wie möglich in dieser Zeit.
Prios setzen die das meiste abbekommen.
Garantiert nicht mit RIR arbeiten
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@husefak ist in dem Punkt auf unserer Seite oder?
Checke nicht mehr ganz wer nun was aussagen will tbh
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