Sind diese Kosten denn entstanden oder ist das eine rein akademische Diskussion deinerseits? Aber ja, in der Praxis wird das dann von der Krankenkasse gezahlt, unabhängig wer Schuld ist an dem Zustand. Sonst müssten wir diese unsägliche Diskussion ja auch wieder führen, ob dem Kettenraucher die Krebstherapie bezahlt wird.M0bschder hat geschrieben: 2. Mai 2023, 12:52Mir geht es eher um die Kosten, Reha, Eingliederung, Prothese, Medikamente... Dass er gefährlich für andere sei, steht nirgendwo.St0ckf15h hat geschrieben: 2. Mai 2023, 11:23 @M0bschder denkst du denn, im konkreten Fall geht eine unmittelbare Gefahr für die Allgemeinheit aus? Dass er jetzt anfängt wildfremden Personen ihre linken Beine zu amputieren, weil seiner Meinung nach ein Mensch nur ein rechtes Bein haben sollte?
Oder dass man ihn eigentlich für seine Erkrankung, für die er ja nichts kann, bemitleiden müsste bzw. gegebenenfalls auch einfach ignorieren kann, sofern man nicht in der Lage ist entsprechendes Mitgefühl aufzubringen?
Wenn wir einen Schritt weiter gehen: Sollte man dann auch suizidalen Menschen den Weg zum Selbstmord einfacher gestalten? Stellen ja auch keine Gefahr für andere dar, sondern wollen einfach nur sterben... Ernsthafte Frage. In genanntem Fall wird einem psychisch kranken Menschen die Wahnvorstellung als Wahrheit verkauft und er sogar durch die Operation aktiv unterstützt. Scheinbar gibt es dann gar keine Grenzen mehr, wenn das Argument ist, dass er ja niemandem damit schadet außer sich selbst?
Hatte das Bundesverfassungsgericht nicht geurteilt, dass der Staat einem todkranken ggf.
Die für einen Suizid benötigten Mittel zur Verfügung stellen muss? Meines Wissens nach hat das bfarm diesbezüglich Anträge auch bereits in der Vergangenheit beschieden.
