smarmas hat geschrieben: ↑3. Aug 2025, 10:53
Wenn dein Ladeziegel auf 2,3kw limitiert ist, kann er am Zähler keine 2,8kw ziehen. Sollte dein Zähler wirklich den aktuellen Netzbezug zeigen, werden das eher Nebenverbraucher im Haushalt sein.
Ja, ist erstmal richtig. Wir reden hier von elektrischer Arbeit die verrichtet wird. Wir haben einerseits den Netzbezug, dann kommt das Ladegerät und dahinter sitzt der eigentliche "Verbraucher". Das Ladegerät hat aber keine 100€ Wirkungsgrad und die Leistungselektronik im Auto auch nicht. Dazu kommt ein gewisser Verbrauch der Bordelektronik zur Steuerung der Ladung.
Jetzt ist vor allem der Teil der Bordelektronik interessant. Das kommen schnell 100-300W zusammen lt. ADAC
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/e ... to-studie/
Wenn ich jetzt angegebene 2,3kW Nutz-Ladeleistung hab kommen vielleicht die 300W noch on top + Umwandlungsverluste und du landest bei 2,8kW Eingangsleistung im Lader.
Gut möglich
Die Verluste sind größtenteils immer gleich hoch als Absolutwert. Wenn ich aber 11kW Ladeleistung habe ,bin ich auch deutlich schneller fertig und es fallen somit in Summe weniger Verluste an über die Zeit.
1h laden mit 300W Verlust = 0,3kWh (11kW Lader)
4,8h laden mit 300W Verlust = 1,43kWh (2,3kW Lader)
In der Batterie sind in beiden Varianten ~11kWh am Ende.
(Auch nicht ganz wegen Coulombscher Ladewirkungsgrad, aber für die Erklärung passt es schon)