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    Gilt eigentlich beim Laufen auch Frequenz vor Volumen?

    Ich hab meinen Wochenumfang auch innerhalb von ca. 12 Monaten von 15 auf etwa 40-45km gesteigert, aber lieber mehr kürzere Läufe dazu genommen, statt die vorhandenen deutlich zu verlängern.

    Ich hab aber auch nicht mit 10km "angefangen" lol, das war eher ein erstes Ziel :-)
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    Maxim hat geschrieben: 21. Mär 2025, 10:08 Gilt eigentlich beim Laufen auch Frequenz vor Volumen?

    Ich hab meinen Wochenumfang auch innerhalb von ca. 12 Monaten von 15 auf etwa 40-45km gesteigert, aber lieber mehr kürzere Läufe dazu genommen, statt die vorhandenen deutlich zu verlängern.

    Ich hab aber auch nicht mit 10km "angefangen" lol, das war eher ein erstes Ziel :-)

    Würde eher andersrum sagen..wobei es da auch immer aufs Ziel und persönliche Präferenz ankommt.

    Für hohes Volumen braucht man aber auch eine entsprechende Frequenz.
    Wenn du jetzt eine 100km Woche vor dir hast, wird es dementsprechend schwierig das mit 3 Läufen hinzubekommen.

    Eine 40km Woche könnte man theoretisch mit 1 Lauf machen, ist halt aber dumm :-)
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    Tobeass hat geschrieben: 21. Mär 2025, 10:14
    Maxim hat geschrieben: 21. Mär 2025, 10:08 Gilt eigentlich beim Laufen auch Frequenz vor Volumen?

    Ich hab meinen Wochenumfang auch innerhalb von ca. 12 Monaten von 15 auf etwa 40-45km gesteigert, aber lieber mehr kürzere Läufe dazu genommen, statt die vorhandenen deutlich zu verlängern.

    Ich hab aber auch nicht mit 10km "angefangen" lol, das war eher ein erstes Ziel :-)

    Würde eher andersrum sagen..wobei es da auch immer aufs Ziel und persönliche Präferenz ankommt.

    Genau, wenn man sich auf einen Marathon vorbeireitest bringt es "nichts" 70km die Woche zu laufen, aber jeden tage n 10er.
    Da müssen dann schon auch mal die 30+ drin sein.
    Telling runners I'm slow because I lift and telling lifters I'm weak because I run... :guenni:

    Log:viewtopic.php?t=1288
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    @Leucko

    Ich hätte hier übrigens Inspiration für deine Marathonstrecke, oder wenn bei den Intervallen mal wieder ein Berg im Weg ist.

    https://noe.orf.at/stories/3296231/
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    Interessante Debatte hier, mir gefällt, dass sie mehr und mehr mit Erfahrung geführt wird und die Argumente mit Profi macht dies, Jogger XY macht jenes.
    Natürlich ist für MICH ein Langerlauf >30km. Ich bin aber auch kein Vollgas Depp, wenn mich hier jemand nach Rat fragt, schaue ich auf Ihn/ Sie und gebe einen Rat, welchen ich für angemessen halte und übertrage nicht stumpf meine Philosophie auf andere.

    Im Marathon reichen aus meiner Sicht ALLGEMEIN 3std Läufe aus (weil alles über 4std für mich nichts mit Laufen zu tun hat bei gesunden jungen Menschen). Je nach Typ und Trainingsstand, braucht es aus meiner Sicht auch nicht viele davon.
    Je mehr Umfang und Intensität in der Woche schon drin ist, kann man es sich auch leisten härte und kürze Longruns zu machen.
    Für viele hier gilt aber das Gegenteil wenig Erfahrung, wenig Frequenz und Intensität und dann sollte man sich gut überlegen ob man wirklich von der Basis abrückt.

    Warum werde ich bei dem Profi Argument so zickig? Weil diese Frauen und Männern +/- 2:15 im Marathon Laufen und selbst im Iron Man beim Triathlon 2:30 gelaufen wird.
    Zu was sollen solche Menschen 3std Läufe machen, wenn Sie dazu auch noch 30std in der Woche trainieren?!
    Und am anderen Ende der Nahrungskette, wer in 6std den Marathon beendet. Sollte sich SEHR GENAU überlegen, ob er im langen Lauf nur 2std Läuft, wenn er im Marathon dann dreimal so lang unterwegs ist.
    Ich bin hart, unnachgiebig und unerbittlich
    LOG: viewtopic.php?t=272
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    Höfer hat geschrieben: 21. Mär 2025, 10:32 Interessante Debatte hier, mir gefällt, dass sie mehr und mehr mit Erfahrung geführt wird und die Argumente mit Profi macht dies, Jogger XY macht jenes.
    Natürlich ist für MICH ein Langerlauf >30km. Ich bin aber auch kein Vollgas Depp, wenn mich hier jemand nach Rat fragt, schaue ich auf Ihn/ Sie und gebe einen Rat, welchen ich für angemessen halte und übertrage nicht stumpf meine Philosophie auf andere.

    Im Marathon reichen aus meiner Sicht ALLGEMEIN 3std Läufe aus (weil alles über 4std für mich nichts mit Laufen zu tun hat bei gesunden jungen Menschen). Je nach Typ und Trainingsstand, braucht es aus meiner Sicht auch nicht viele davon.
    Je mehr Umfang und Intensität in der Woche schon drin ist, kann man es sich auch leisten härte und kürze Longruns zu machen.
    Für viele hier gilt aber das Gegenteil wenig Erfahrung, wenig Frequenz und Intensität und dann sollte man sich gut überlegen ob man wirklich von der Basis abrückt.

    Warum werde ich bei dem Profi Argument so zickig? Weil diese Frauen und Männern +/- 2:15 im Marathon Laufen und selbst im Iron Man beim Triathlon 2:30 gelaufen wird.
    Zu was sollen solche Menschen 3std Läufe machen, wenn Sie dazu auch noch 30std in der Woche trainieren?!
    Und am anderen Ende der Nahrungskette, wer in 6std den Marathon beendet. Sollte sich SEHR GENAU überlegen, ob er im langen Lauf nur 2std Läuft, wenn er im Marathon dann dreimal so lang unterwegs ist.
    Unterschreibe ich so, als jemand am anderen Ende der Nahrungskette.

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    Tobeass hat geschrieben: 21. Mär 2025, 10:36
    Höfer hat geschrieben: 21. Mär 2025, 10:32 Interessante Debatte hier, mir gefällt, dass sie mehr und mehr mit Erfahrung geführt wird und die Argumente mit Profi macht dies, Jogger XY macht jenes.
    Natürlich ist für MICH ein Langerlauf >30km. Ich bin aber auch kein Vollgas Depp, wenn mich hier jemand nach Rat fragt, schaue ich auf Ihn/ Sie und gebe einen Rat, welchen ich für angemessen halte und übertrage nicht stumpf meine Philosophie auf andere.

    Im Marathon reichen aus meiner Sicht ALLGEMEIN 3std Läufe aus (weil alles über 4std für mich nichts mit Laufen zu tun hat bei gesunden jungen Menschen). Je nach Typ und Trainingsstand, braucht es aus meiner Sicht auch nicht viele davon.
    Je mehr Umfang und Intensität in der Woche schon drin ist, kann man es sich auch leisten härte und kürze Longruns zu machen.
    Für viele hier gilt aber das Gegenteil wenig Erfahrung, wenig Frequenz und Intensität und dann sollte man sich gut überlegen ob man wirklich von der Basis abrückt.

    Warum werde ich bei dem Profi Argument so zickig? Weil diese Frauen und Männern +/- 2:15 im Marathon Laufen und selbst im Iron Man beim Triathlon 2:30 gelaufen wird.
    Zu was sollen solche Menschen 3std Läufe machen, wenn Sie dazu auch noch 30std in der Woche trainieren?!
    Und am anderen Ende der Nahrungskette, wer in 6std den Marathon beendet. Sollte sich SEHR GENAU überlegen, ob er im langen Lauf nur 2std Läuft, wenn er im Marathon dann dreimal so lang unterwegs ist.
    Unterschreibe ich so, als jemand am anderen Ende der Nahrungskette.

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    Du hast recht, die Aussage kann man anfechten :-)
    Aber du bist nicht am anderen Ende der Kette sondern der Lifters Lounge Marathon Rekordhalter, also Ehre wem Ehre gebührt!
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    Tobeass hat geschrieben: 21. Mär 2025, 10:07 Warum eigentlich die Intervalle am Wochenende, wenn die Ermüdung von den Vortagen am höchsten ist?

    Da hast du schon 3GK Einheiten und den langen Lauf drinnen, das könnte man tatsächlich überdenken.
    Praktische Überlegung. Habe am Wochenende weniger Zeit und die Intervalle sind die kürzeste Einheit.
    3 Stunden (brutto) für einen Longrun könnte ich mir zwar theoretisch rausnehmen aber das will ich nicht jedes Wochenende.

    Ist es nicht am Ende egal? Wenn mehr Vorermüdung vorhanden ist läuft man automatisch etwas langsamer. An der Intensität ändert sich dadurch doch nicht viel oder?
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    Hab zu dem ganzen Ausdauerthema jetzt mal was sehr interessantes von einem Pro (Michael Strasser) gehört. Er meinte in einem Podcast, dass die "Normalos" die Ausdauersport betreiben viel zu wenig in der Grundlage trainieren und viel zu viele Intensive Einheiten gehen. Er würde für "Normalos" bei 5 Ausdauer Einheiten/Woche nur eine schnelle, eine "Mittlere bis langsamere" und drei langsame empfehlen. Und Grundlage trainiert im Prinzip jeder "Normalo" zu hart.
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    wuzzner hat geschrieben: 21. Mär 2025, 14:33 Hab zu dem ganzen Ausdauerthema jetzt mal was sehr interessantes von einem Pro (Michael Strasser) gehört. Er meinte in einem Podcast, dass die "Normalos" die Ausdauersport betreiben viel zu wenig in der Grundlage trainieren und viel zu viele Intensive Einheiten gehen. Er würde für "Normalos" bei 5 Ausdauer Einheiten/Woche nur eine schnelle, eine "Mittlere bis langsamere" und drei langsame empfehlen. Und Grundlage trainiert im Prinzip jeder "Normalo" zu hart.
    Das ist auch, was ich so für mich "zusammen gelesen" hab. Einer der Gründe, warum ich mich für den 80/20 Ansatz entschieden hab.

    Bei Grundlage muss man sich glaube ich echt regelmäßig zurückpfeifen. Subjektiv hab ich das Gefühl, dass ich immer dann Sprünge gemacht habe, wenn "Zone 2" wirklich low war (bei mir deutlich unter HF 140) und stagniert habe, wenn ich aus Ehrgeiz immer wieder in den mittleren Intensitätsbereich gerutscht bin.

    Gerade wenn auch noch viel Krafttraining gemacht wird: Man muss das ja auch alles erstmal regenerieren.
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    wuzzner hat geschrieben: 21. Mär 2025, 14:33 Hab zu dem ganzen Ausdauerthema jetzt mal was sehr interessantes von einem Pro (Michael Strasser) gehört. Er meinte in einem Podcast, dass die "Normalos" die Ausdauersport betreiben viel zu wenig in der Grundlage trainieren und viel zu viele Intensive Einheiten gehen. Er würde für "Normalos" bei 5 Ausdauer Einheiten/Woche nur eine schnelle, eine "Mittlere bis langsamere" und drei langsame empfehlen. Und Grundlage trainiert im Prinzip jeder "Normalo" zu hart.
    Das ist ja im Grunde dieses sogenannte Zone2 Thema.
    Trifft zumindest auf mich nicht zu.
    Habe letztes Jahr knapp 40 Easyruns gemacht und 3 intensivere Einheiten.
    Anfang des Jahres im Verhältniss 2:1.
    Da ich jetzt etwas mehr Fokus aufs Laufen setzen wollte aber eben nur maximal 3 Einheiten habe ist der Longrun die eigentlich niedrig intensive Einheit, der Tempodauerlauf Medium und die Intervalle die Intensive Einheit.

    Zeigt sich mMn ja auch darin das ich mit niedrigem Puls lange und verhältnismäßig zügig laufen kann.
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    Leucko hat geschrieben: 21. Mär 2025, 14:54
    wuzzner hat geschrieben: 21. Mär 2025, 14:33 Hab zu dem ganzen Ausdauerthema jetzt mal was sehr interessantes von einem Pro (Michael Strasser) gehört. Er meinte in einem Podcast, dass die "Normalos" die Ausdauersport betreiben viel zu wenig in der Grundlage trainieren und viel zu viele Intensive Einheiten gehen. Er würde für "Normalos" bei 5 Ausdauer Einheiten/Woche nur eine schnelle, eine "Mittlere bis langsamere" und drei langsame empfehlen. Und Grundlage trainiert im Prinzip jeder "Normalo" zu hart.
    Das ist ja im Grunde dieses sogenannte Zone2 Thema.
    Trifft zumindest auf mich nicht zu.
    Habe letztes Jahr knapp 40 Easyruns gemacht und 3 intensivere Einheiten.
    Anfang des Jahres im Verhältniss 2:1.
    Da ich jetzt etwas mehr Fokus aufs Laufen setzen wollte aber eben nur maximal 3 Einheiten habe ist der Longrun die eigentlich niedrig intensive Einheit, der Tempodauerlauf Medium und die Intervalle die Intensive Einheit.
    Ich gebe dem Pro da insofern Recht, dass viele zu oft zu schnell unterwegs sind. Finde es auf Strava auch immer urkomisch, wenn Leute ihre Herzfrequenz verstecken, weil sie genau wissen, dass sie diesen Fehler begehen und es verstecken wollen. Ich sehe allerdings noch häufiger das genaue Gegenteil. Freizeitläufer sind so gut wie nie informiert und trainieren häufig nach vernünftigen Ansätzen oder Trainingsplänen, die Hand und Fuß haben. Wie in allen Bereichen gibt es eben auch viele Leute, die ignorant sind oder einfach keine Lust, sich mit der Materie bewusst auseinanderzusetzen. Sehe es jedoch deutlich positiver. Besonders im Bereich der "Normalos", also fortgeschrittene Freizeitsportler, explodieren die Leistungen bei den großen Wettkämpfen. Nicht umsonst werden die Zeitnormen für Boston, New York und co. immer härter.
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    wuzzner hat geschrieben: 21. Mär 2025, 14:33 Hab zu dem ganzen Ausdauerthema jetzt mal was sehr interessantes von einem Pro (Michael Strasser) gehört. Er meinte in einem Podcast, dass die "Normalos" die Ausdauersport betreiben viel zu wenig in der Grundlage trainieren und viel zu viele Intensive Einheiten gehen. Er würde für "Normalos" bei 5 Ausdauer Einheiten/Woche nur eine schnelle, eine "Mittlere bis langsamere" und drei langsame empfehlen. Und Grundlage trainiert im Prinzip jeder "Normalo" zu hart.
    Ich glaube, ich definiere "Normalo" an dieser Stelle einfach anders. Jemand, der 5 Einheiten pro Woche abspult und davon mehrere intensiv, ist kein "Normalo", sondern ein ambitionierter Athlet. Wenn man sich auf eine Sportart konzentriert (was bei der Formulierung mMn vorausgesetzt ist), kann man damit doch schon sehr viel erreichen.

    Ansonsten sagt mir der Name nichts, weshalb ich ihn gegoogelt habe. Anhand seines Profils (Triathlon Langdistanz, Langstreckenradfahrer) würde ich aber nicht ausschließen, dass er ein Bias bzgl. einem hohen Trainingsvolumen und niedrigen Intensitäten hat. Da Zone 2 und 80/20 bzw. polarisiertes Training eben auch gerade en vogue sind bzw. überall total gehyped werden, finde ich es immer schwierig, solche Aussagen richtig einzuordnen (Ist er da wirklich am Puls der Zeit oder sagt er das, was viele andere auch gerade sagen? Ich weiß es nicht.). Ja, wer 20 Std. pro Woche oder mehr trainiert, ist mit einem solchen Ansatz sicherlich ganz gut bedient (weil man ein hohes Trainingsvolumen ansonsten einfach nicht regenerieren kann, deshalb achten die Norweger ja so genau auf ihre Laktatwerte). Bei 3-4 Std. pro Woche sieht das aber schon ganz anders aus und hier greift für mich eher die Definition von "Normalo". Bei 3-4 Std. Training pro Woche ist so wenig Intensität mit hoher Wahrscheinlichkeit auch viel verschenktes Potenzial, das mit einer Threshold- oder HIIT-TID sinnvoller realisiert werden könnte. Zumal sich auch die Fachwelt bzgl. 80/20 auch noch alles andere(!) als einig ist (ideal erscheint es aktuell - nach meiner Lesart der einschlägigen Primär-Literatur - viel eher, den größten Teil einer Saison pyramidal zu trainieren und nur zu den A-Comps hin auf eine polarisierte TID zurückzugreifen).
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    Hey ich hab 56km auf der Uhr und mach jetzt meinen zweiten Lauf an diesem Tag.
    Macht schön wenig und vor allem langsam, ich zieh dann weiter davon :facepaln:

    Belastung macht belastbar :guenni:
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