Eigentlich hat er einen schlechten Wert, weil er verhältnismäßig bei einer langsamen Pace relativ hohe HF hat.
Und das mag Garmin garnicht.
Ich dachte bei Fettsäcken ist vor allem die absolute VO2max hoch und die relative niedrig, eben weil ein hohes Körpergewicht auch noch so gute Werte in der absoluten VO2max "runterzieht" (siehe auch Ruderer mit relativ hohem Körpergewicht für "Ausdauersportler" und beeindruckenden absoluten VO2max Werten).
Genau das meinte ich. Garmin gibt ja die geratene relative VO2max an. Daher (nach meinem Verständnis) je schwerer desto schlechter der Wert.Carter T R hat geschrieben: ↑18. Mär 2025, 14:18Ich dachte bei Fettsäcken ist vor allem die absolute VO2max hoch und die relative niedrig, eben weil ein hohes Körpergewicht auch noch so gute Werte in der absoluten VO2max "runterzieht" (siehe auch Ruderer mit relativ hohem Körpergewicht für "Ausdauersportler" und beeindruckenden absoluten VO2max Werten).
ABBC3_SPOILER_SHOW
Äh möglich.Carter T R hat geschrieben: ↑18. Mär 2025, 14:18Ich dachte bei Fettsäcken ist vor allem die absolute VO2max hoch und die relative niedrig, eben weil ein hohes Körpergewicht auch noch so gute Werte in der absoluten VO2max "runterzieht" (siehe auch Ruderer mit relativ hohem Körpergewicht für "Ausdauersportler" und beeindruckenden absoluten VO2max Werten).
ABBC3_SPOILER_SHOW
Klingt eigentlich ungefähr wie das was ich so treibe.
Vielleicht hast du einfach eine sehr sehr gute Laufökonomie. Das würde ja den Bedarf an Sauerstoff reduzieren
Das stimmt.
Nein, das ist grundsätzlich schon richtig oder die richtige Richtung: Die schwerere Person benötigt die höhere Leistung und damit wahrscheinlich auch eine höhere relative VO2max, aber nicht unbedingt, denn auch der individuelle LT2 (und sein Prozentsatz von der VO2max) und die schon angesprochene Ökonomie spielen dabei eine Rolle (und sind auch noch distanzspezifisch, vor allem um LT2 herum).
Spricht für den Verkäufer tbh
Das Herzkreislaufsystem passt sich natürlich auch bei großen und muskulösen Athleten an, was dann normalerweise in einer hohen absoluten VO2max resultiert (z.B. bei Ruderern, die gerne auch um die 90kg wiegen). Im Verhältnis zu einem "lauchigen Langstreckenläufer" liegen - in der Regel(!) - LT1 und LT2 niedriger, weshalb du deutlich früher anfängst, hohe Laktatkonzentrationen zu produzieren (die du in der Regel auch noch schlechter oxidieren kanns). Allerdings liegt - aufgrund deiner größeren Muskelmasse, vor allem in Form von Typ II Fasern - dein Potenzial für einen hohen Poweroutput deutlich höher - das ist aber alles im anaeroben Bereich. Meistens geht das auch mit einer größeren anaeroben Batterie einher, d.h. du kannst einen hohen Poweroutput - jenseits deines Thresholds (LT2) - meistens auch noch länger aufrechterhalten, als ein lauchiger Langstreckenläufer. Gemessen wird das in kJ und W' ("Watt Prime" - im Cycling) oder D' ("Distance Prime" - im Running) genannt (kommt aus dem Critical Power Modell).chiki hat geschrieben: ↑18. Mär 2025, 15:23 Wie ist das mit Muskelmasse? Also die brauchen ja Sauerstoff, und bei mehr Muskeln braucht man dann ja auch mehr Sauerstoff als jemand der gleiches Tempo mit weniger Muskeln läuft. Herz muss ja auch mehr ballern.
Man sieht ja auch eher dass die Läufer immer lauchiger werden je länger die Strecken werden auf die sie spezialisiert sind
Mit meinen 1.90 und aktuell Richtung 100kg ist auf jeden Fall eigentlich nix fürs lange laufen. Sprinten dafür umso besser