Peter hat geschrieben: 25. Dez 2024, 11:41
Netzokhul hat geschrieben: 25. Dez 2024, 09:29
Unnötiger Kommentar.
Das würde man sehr eindeutig merken wenn man das hat
Wie merkt man das denn? Merkt das jeder mit einer Proteinunverträglichkeit gleich stark?
Die Lysinurische Proteinintoleranz (LPI) ist eine sehr seltene, erbliche, multisystemische Erkrankung mit gestörtem Aminosäuretransport.
Anzeichen (Symptome) der Erkrankung (vor Behandlungsbeginn bzw. ohne Behandlung)
Gestillte Neugeborene und Säuglinge zeigen wegen der relativ geringen Eiweißzufuhr selten Krankheitszeichen. Erbrechen, Bewusstseinseinschränkung und -verlust sowie Krampfanfällen, evtl. Atmungsstörungen (Tachypnoe), Hirnschwellung, unkontrollierte Bewegungen und Muskelschlaffheit. treten erst im Säuglingsalter nach dem Essen größerer Eiweißmengen (postprandiale Hyperammonämien) auf. Falls derartig dramatische Krankheitszeichen nicht auftreten, erscheint die Lysinurische Proteinintoleranz mit Zeichen des Versagens mehrerer Organe:
körperlicher Entwicklungsrückstand
Abneigung gegen eiweißreiche Nahrungsmittel
Lebervergrößerung meist ohne Hinweise auf Leberversagen
Schwäche der Immunabwehr
Hautveränderungen (Lupus erythematodes)
Lungenentzündung, Lungenverfestigung (Fibrose, cortisonresistent)
Nierenentzündung
Blutarmut
Muskelschlaffheit (Carnitinmangel?)
im Erwachsenenalter deutliche Verminderung des Salzgehaltes der Knochen