Rein da aber unbedingt Studium beenden
Top Lounger
Beiträge: 1141
Registriert: 9. Mär 2023, 18:46
Beenden aber nicht im Sinne von abbrechen
Danke euch allen für das Feedback, Meinung ist ja einheitlich
!
Ich werde erstmal meine Bereitschaft signalisieren und das genaue Paket erfragen (compensation, genaue Aufgaben, Entwicklungsplan etc.)
Was noch relevant und erwähnenswert ist.
- mein Manager kam von dem Schwesterunternehmen, das mit uns verheiratet wurde, ich kenne deren Bereich genau null, obwohl wir ein Team sind, Rollen werden in den beiden UN unterschiedlich gelebt. Bei uns wurde das Thema Compliance sehr stiefmütterlich behandelt, Stammdatenpflege gibt hier ein sauberes Vorgehen fast nicht her
- seine Mitarbeiterin ist 2 oder 3 Jahre vor der Rente, glaube mit Ihr würde ich gut klarkommen. Sie hat auch seine Vertretung gemacht, wird also seinen Abgang gut kompensieren können
- es wird eine weitere Person eingestellt, die meinen Bereich entlasten soll, damit ich den neuen Aufgaben gerecht werden kann, hier habe ich bereits kommuniziert, welchen Hintergrund die Person haben soll, zwischen den Zeilen habe ich rausgehört, dass die es evtl. intern besetzen wollen, was ich eigtl. nicht möchte, ich brauche jemanden mit meinem Background
- erstmal wird wahrscheinlich alles parallel laufen und sehr "intensiv" sein...ich weiß wie das bei uns läuft, Ausnahmesituation werden gerne zur neuen Standardsituation
Werde nochmal berichten wenn ich alle Fakten schriftlich vorliegen habe.
Ich werde erstmal meine Bereitschaft signalisieren und das genaue Paket erfragen (compensation, genaue Aufgaben, Entwicklungsplan etc.)
Was noch relevant und erwähnenswert ist.
- mein Manager kam von dem Schwesterunternehmen, das mit uns verheiratet wurde, ich kenne deren Bereich genau null, obwohl wir ein Team sind, Rollen werden in den beiden UN unterschiedlich gelebt. Bei uns wurde das Thema Compliance sehr stiefmütterlich behandelt, Stammdatenpflege gibt hier ein sauberes Vorgehen fast nicht her
- seine Mitarbeiterin ist 2 oder 3 Jahre vor der Rente, glaube mit Ihr würde ich gut klarkommen. Sie hat auch seine Vertretung gemacht, wird also seinen Abgang gut kompensieren können
- es wird eine weitere Person eingestellt, die meinen Bereich entlasten soll, damit ich den neuen Aufgaben gerecht werden kann, hier habe ich bereits kommuniziert, welchen Hintergrund die Person haben soll, zwischen den Zeilen habe ich rausgehört, dass die es evtl. intern besetzen wollen, was ich eigtl. nicht möchte, ich brauche jemanden mit meinem Background
- erstmal wird wahrscheinlich alles parallel laufen und sehr "intensiv" sein...ich weiß wie das bei uns läuft, Ausnahmesituation werden gerne zur neuen Standardsituation
Werde nochmal berichten wenn ich alle Fakten schriftlich vorliegen habe.
Interessanter Thread, zum Thema Einstellung ("Hiring" @Gurkenplatzer
One of Britain’s greatest crimes was teaching them to speak with that hackneyed, goobledygook accent, because it simply fries the brains of most Americans.
Ich brauche mittlerweile auch nur noch rund 10 Sekunden für nen CV.
Das mit den Indern kann ich bestätigen.
Kann eigentlich alles bestätigen lol
Schon interessant, dass das eigentlich von so vielen bestätigt wird. Man muss wirklich Fragetechniken entwickeln, um zu schauen, ob sie das Problem verstanden haben.
Lounger
Beiträge: 246
Registriert: 9. Mär 2023, 21:33
@Gurkenplatzer : Bitte um deine Erinnerungen bzgl. Indigener Fachkräfte.
Danke. Sitze gerade im Bus zur Skipiste.schlimmfinger hat geschrieben: ↑31. Dez 2024, 02:11 @Gurkenplatzer : Bitte um deine Erinnerungen bzgl. Indigener Fachkräfte.
Also wir sind so organisiert, dass wir rund 5.000 indische Mitarbeiter haben, von 3 aufgebaut in 4 Jahren. Also krasses Wachstum.
Man muss über diese Kultur verstehen, dass man sie mit gekaufter Loyalität bezeichnen kann.
Die Mitarbeiter fahren teilweise 4 Stunden ins Büro, um die drei Tage Pflicht Anwesenheit zu erfüllen. Manche sogar 8 Stunden und schlafen im Office.
Unser Office steht in Bangalore. Du musst aus Perspektive Unternehmen alle 6 Monate befördern. Man würde also bspw associate Level noch in associate 1-3 unterteilen.
Hinter diesen Beförderungen sind sie so dermaßen her wie urbi nach seinem Filetstück. Kommt die Beförderung nicht nach 9 Monaten spätestens, wechseln sie ohne wenn und aber.
Ziehst du das aber durch mit den Leveln, so sind sie die so loyal, dass wir wahrscheinlich ein death Squad für unsere Firma ausbilden könnten.
Es gibt dort einen country Head, der ist wie Gott für die Mitarbeiter, was er sagt, das zählt.
Und hier kommen wir zum Thema. Alles, was die europäischen Manager an zielen und Aufgaben festlegen, wollen sie erdt noch von ihrem Manager oder dessen Manager verifiziert bekommen. Und die "passen das an" nach Gutdünken.
In calls musst du alles so geschickt Hinterfragen etc. Ein erste "ja" darfst du nie akzeptieren und vor allem ist Führung über andere Stile als autokratisch-hierarschich oft vergebene Liebesmüh. Oft bringen sie dann auch eigene Manager in Meetings mit, nur damit die auch abnicken.
Im Endeffekt hast du dann noch zur Hierarchie in der Firma, die wichtig ist, laterale Kreuzung der Kasten innerhalb der Kultur.
Das heißt du brauchst also nicht-indische Firma sehr gut ausgeprägte Führungskräfte, die das verstehen, anwenden und mitigieren können.
Ansonsten bist du im Arsch. Du musst dann auf niedrig bis mittleren Leveln fast im Verhältnis 2:1 zu deutschen einstellen für die gleiche Arbeit.
Ist jetzt schnell runtergeschrieben und nicht sehe detailhaft, aber prinzipiell ist das meine Erfahrung. Ich arbeite regional aber auch schwerpunktmäßig aktuell eher mit der Region Europa und Nordamerika. Eine Kollegin ist eher auf den asiatischen Kontinent fokussiert, ggf ändert sich das noch.
Das hört sich auch alles schlimm an irgendwie, aber es ist nunmal eine andere Kultur.
Kann ich bestätigen, kleine Anekdote dazu:Es gibt dort einen country Head, der ist wie Gott für die Mitarbeiter, was er sagt, das zählt.
Wir haben alle 6 Monate eine Präsenzschulung für neue Mitarbeiter im Finanzbereich, welche in der Zentrale in DE stattfindet. Dafür werden keine Kosten und Mühen gescheut und die Leute von überall eingeflogen. Nur einen Inder habe ich dort in 7 Jahren noch nicht gesehen, weil der Country Head seinen EBITDA nicht durch diese Reisekosten verschlechtern will. Und die Zentrale akzeptiert das einfach.
Ähnliche Erfahrungen hab ich auch gemacht. Mein Problem ist v.a., dass wir aus Indien 0 eigene Ideen bekommen und wir für die eigentliche Abarbeitung unheimlich viel Guidance geben müssen.
Die zwei Inder, die bei mir im Team wirklich gut sind, sitzen in den Usa.
Deshalb haben wir in unserem Team die Zusammenarbeit mit der "Developement Factory" in Indien eingestellt und von dem Budget lieber interne Mitarbeiter aus anderen Regionen aufgebaut (bspw Polen, USA) bzw kurzzeitig Consultants reingeholt.
Die zwei Inder, die bei mir im Team wirklich gut sind, sitzen in den Usa.
Deshalb haben wir in unserem Team die Zusammenarbeit mit der "Developement Factory" in Indien eingestellt und von dem Budget lieber interne Mitarbeiter aus anderen Regionen aufgebaut (bspw Polen, USA) bzw kurzzeitig Consultants reingeholt.
Knolle hat geschrieben:
kann man sich Synthol in den Penis injizieren?
Givenchy hat geschrieben:
Würdet ihr 10kg pure hundescheiße für 1kg muskelmasse essen ? Hätte keine gesundheitlichen auswirkungen, nur geschmack halt
Arbeiten noch unattraktiver machen - here we go
btw: 5,5 Millionen Bürgergeldempfänger.
Top Lounger
Beiträge: 1141
Registriert: 9. Mär 2023, 18:46
Verstehe nicht, was die sich davon versprechen wollen.
Sollten doch die Firmen mal dran arbeiz, dass u.a. das Arbeitsklima besser wird, der AG den AN zu schätzen weiß usw.
Gibt doch viele Firmen in denen viel zu viel selbstverständlich ist.
Klar bekommt man Gehalt für seine Arbeit. Aber ich stelle mir immer wieder die Frage, vor allem im unteren Gehaltsniveau, was die Erwartungshaltung ist.
Sollten doch die Firmen mal dran arbeiz, dass u.a. das Arbeitsklima besser wird, der AG den AN zu schätzen weiß usw.
Gibt doch viele Firmen in denen viel zu viel selbstverständlich ist.
Klar bekommt man Gehalt für seine Arbeit. Aber ich stelle mir immer wieder die Frage, vor allem im unteren Gehaltsniveau, was die Erwartungshaltung ist.