Hätte jetzt nicht gedacht, dass die in China nur noch etwas mehr Autos verticken als in Deutschland. Wird anderen Herstellern wohl ähnlich ergehen.
Bei den Forderungen aus Belegschaft und Gewerkschaft kann ich mir aktuell nur an den Kopf langen.
Etwas Demut würde den Kollegen von VW aktuell nicht schaden ..
Etwas Demut würde den Kollegen von VW aktuell nicht schaden ..
Das hat jetzt erstmal nix mit meiner Aussage zu tun, aber seis drum...
Prinzipiell bin ich bei dir. Das Verhältnis Vorstandsgehalt zu Angestelltengehalt finde ich schwierig. Falsch finde ich definitiv die hohe Vergütung bei Scheitern im Management.
Für die Angestellten hat es vermutlich sehr wohl damit zu tun. Die sehen nämlich nicht ein, dass deren Lohn um 10 Prozent gekürzt werden soll, während das Management sich ordentlich was genehmigt.Herbert hat geschrieben: ↑29. Okt 2024, 18:57Das hat jetzt erstmal nix mit meiner Aussage zu tun, aber seis drum...
Prinzipiell bin ich bei dir. Das Verhältnis Vorstandsgehalt zu Angestelltengehalt finde ich schwierig. Falsch finde ich definitiv die hohe Vergütung bei Scheitern im Management.
Außerdem wird der Tarif ja nicht nur für die Beschäftigten von VW, sondern für die gesamte Branche verhandelt.
Isso. Bekommen eh schon 'n üppiges Gehalt und die IG Metall erdreistet sich noch ne 7% Lohnerhöhung zu fordern...man kann auch am eigenen Ast sägen, auf dem man sitzt.
Richtig finde ich dennoch, wenn die Belegschaft Lohnkürzungen akzeptiert, dass das Management ebenfalls Sparkurs auf dem Gehaltszettel fahren muss. Dazu keine oder deutlich verringerte Dividenden-Ausschüttungen solange die wirtschaftliche Schieflage andauert.
Du kannst nicht 4 Mrd. an Dividenden rausballern während du im großen Stile Werke und damit Mitarbeiter entlassen willst. Dagegen wird zurecht Sturm gelaufen.
Wenn ich wetten müsste dann so: Steuergelder (Prämie für Autokauf zum Beispiel) und Kurzarbeitergeld für den Konzern und dafür Dividendenerhöhung nächstes Jahr und Vergütung vom Vorstand wird ordentlich erhöht (Oliver Blume ist bereits der Vorstand mit der höchsten Verhütung im DAX). KlassikerLinksanwalt hat geschrieben: ↑29. Okt 2024, 21:54Isso. Bekommen eh schon 'n üppiges Gehalt und die IG Metall erdreistet sich noch ne 7% Lohnerhöhung zu fordern...man kann auch am eigenen Ast sägen, auf dem man sitzt.
Richtig finde ich dennoch, wenn die Belegschaft Lohnkürzungen akzeptiert, dass das Management ebenfalls Sparkurs auf dem Gehaltszettel fahren muss. Dazu keine oder deutlich verringerte Dividenden-Ausschüttungen solange die wirtschaftliche Schieflage andauert.
Du kannst nicht 4 Mrd. an Dividenden rausballern während du im großen Stile Werke und damit Mitarbeiter entlassen willst. Dagegen wird zurecht Sturm gelaufen.
Edit: wobei von einer Prämie ja vermutlich andere Hersteller primär profitieren würden, denn Mal ehrlich: wer würde sich bei dem Angebot einen VW ID holen? Mein Vater besitzt ja einen ID 3 und toll ist anders, vor allem für den Preis
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Linksanwalt hat geschrieben: ↑29. Okt 2024, 21:54Isso. Bekommen eh schon 'n üppiges Gehalt und die IG Metall erdreistet sich noch ne 7% Lohnerhöhung zu fordern...man kann auch am eigenen Ast sägen, auf dem man sitzt.
Richtig finde ich dennoch, wenn die Belegschaft Lohnkürzungen akzeptiert, dass das Management ebenfalls Sparkurs auf dem Gehaltszettel fahren muss. Dazu keine oder deutlich verringerte Dividenden-Ausschüttungen solange die wirtschaftliche Schieflage andauert.
Du kannst nicht 4 Mrd. an Dividenden rausballern während du im großen Stile Werke und damit Mitarbeiter entlassen willst. Dagegen wird zurecht Sturm gelaufen.
Man könnte doch einfach mal die Aktionäre fragen, was sie wollen. Dividende oder Arbeitsplätze.
Lounger
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Fast richtig.grandepene hat geschrieben: ↑30. Okt 2024, 19:46Linksanwalt hat geschrieben: ↑29. Okt 2024, 21:54Isso. Bekommen eh schon 'n üppiges Gehalt und die IG Metall erdreistet sich noch ne 7% Lohnerhöhung zu fordern...man kann auch am eigenen Ast sägen, auf dem man sitzt.
Richtig finde ich dennoch, wenn die Belegschaft Lohnkürzungen akzeptiert, dass das Management ebenfalls Sparkurs auf dem Gehaltszettel fahren muss. Dazu keine oder deutlich verringerte Dividenden-Ausschüttungen solange die wirtschaftliche Schieflage andauert.
Du kannst nicht 4 Mrd. an Dividenden rausballern während du im großen Stile Werke und damit Mitarbeiter entlassen willst. Dagegen wird zurecht Sturm gelaufen.
Man könnte doch einfach mal die Aktionäre fragen, was sie wollen. Dividende oder Arbeitsplätze.
Richtig wäre: Man lässt die Aktionäre einfach machen, was sie für richtig halten und +10% an das Top-Management und -30% für den Rest der Belegschaft wäre absolut legitim.
Dass man sich als Nicht-Eigentümer zusätzlich anmaßt, in die Verwendung von Jahresüberschüssen / -fehlbeträgen reinzureden, da kann man doch direkt jedes Recht auf Eigentum abschaffen und die Produktionsmittel vergesellschaften.
Also absurd, welche grundsolide sozialistische Indoktrination sich hier wieder herauskristallisiert.. da kann es einem nur kalt den Rücken runterlaufen
Deutschland ist verloren
https://www.welt.de/wirtschaft/article2 ... ow_twitter
Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler kündigt einen Monat nach der Fusion mit Vitesco den Abbau von 4700 Arbeitsplätzen in Europa an, davon 2800 in Deutschland. Betroffen seien zehn Standorte in Deutschland und fünf weitere in Europa, teilte das Unternehmen mit, das weltweit 120.000 Menschen beschäftigt. Das Unternehmen verspricht sich von dem Umbau Einsparungen von jährlich etwa 290 Millionen Euro bis 2029.
Ist doch top. 2.800 neue Fachkräfte, die der deutsche Arbeitsmarkt doch angeblich so dringend braucht.Eric hat geschrieben: ↑5. Nov 2024, 08:57https://www.welt.de/wirtschaft/article2 ... ow_twitter
Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler kündigt einen Monat nach der Fusion mit Vitesco den Abbau von 4700 Arbeitsplätzen in Europa an, davon 2800 in Deutschland. Betroffen seien zehn Standorte in Deutschland und fünf weitere in Europa, teilte das Unternehmen mit, das weltweit 120.000 Menschen beschäftigt. Das Unternehmen verspricht sich von dem Umbau Einsparungen von jährlich etwa 290 Millionen Euro bis 2029.
Hatte aber zu schaeffler auch letztens was positives gelesen. F&E immer sinnvoll.
https://www.home-of-steel.de/news/hochm ... ffnet-3435Die Schaeffler AG hat an ihrem Unternehmenssitz in Herzogenaurach ein hochmodernes Technologiezentrum eröffnet.
Das neu eröffnete Technologiezentrum bietet Platz für rund 340 Mitarbeitende und umfasst 15 Labore in den Bereichen Mess-, Prüf- und Kalibriertechnik sowie Material-, Chemie-, Beschichtungs- und Nanotechnologien. Im Fokus stehen vor allem Lösungen, die die Energie- und Mobilitätswende ermöglichen. In den Laboren konzentrieren sich die Forschungsaktivitäten auf Materialwissenschaft und Werkstofftechnik, zum Beispiel innovative Beschichtungen für Solid-State-Batterien oder Schaeffler Wasserstoff-Bipolarplatten.
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Industri ... 52585.html
Jeder zweite Betrieb betroffen
Industrie klagt über fehlende Aufträge
Die deutsche Industrie hat mit einem schweren Auftragsmangel zu tun. Dabei ist die Lage so ernst wie seit 2009 nicht mehr. "Es ist noch ein weiter Weg zu gehen, bis die Bücher wieder voll sind", sagt ein Experte. Die Situation wirkt sich auch auf Dienstleister aus.
So viele Unternehmen wie nie seit der Finanzkrise 2009 berichten aktuell über einen Auftragsmangel. Im Oktober waren es 41,5 Prozent, nach 39,4 Prozent im September, wie das Münchner Ifo-Institut mitteilte. "Der Mangel an Aufträgen hemmt weiterhin die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland", erklärte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. Kaum eine Branche bleibe verschont.
In der Industrie berichtete demnach fast jedes zweite Unternehmen (47,7 Prozent) von fehlenden Aufträgen. "Gerade die Kernbranchen wie Maschinenbau, Metall- und Elektroindustrie sorgen sich", erklärte Wohlrabe. Die im September wieder gestiegenen Auftragsbestände könnten demnach ein Hoffnungssignal sein. "Aber es ist noch ein weiter Weg zu gehen, bis die Bücher wieder voll sind."
Top Lounger
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Registriert: 19. Okt 2024, 12:05
Finde ich heftig das die Auftragslage so beschissen ist wie 2009, irgendwie scheint sich das aber noch nicht in unmittelbaren Entlassungen widerzuspiegeln.