Zercher Titan
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    Kris_Law hat geschrieben: 24. Okt 2024, 10:59
    Sorrow66 hat geschrieben: 24. Okt 2024, 10:48
    Kris_Law hat geschrieben: 24. Okt 2024, 10:12


    Warum halten Leute ihr ganzes Vermögen in einen elektronischen Broker welcher beim Great Reset nichts mehr wert ist und die Einlagensicherung auch nicht wirklich Safe Harbor ist.


    Angenommen der Markt Crasht massiv und 2009 2.0 trifft ein. Klar der Markt erholt sich aber zu dem Zeitpunkt könnt ihr euch bei Hartz und herzlich bewerben.

    Achtung, sehr überspitzter Kommentar. In der Hoffnung jemand kann mir mein Gedanken umwerfen und ich falle auch in die Sekte :guenni:
    Ich bin selbst Bänker und kann die Risiken durchaus einschätzen inkl. Einlagensicherung etc.

    Was soll denn passieren dass mein Geld bei diesem Broker weg ist? In welcher Hinsicht ist deine Bank sicherer als dieser? Ist das ein Gefühl welches du hast oder hast du dazu Fakten?

    Nichts für ungut, aber aufgrund deiner Kommentare hier im Thread wirkt es für mich so als hättest du absolut keine Ahnung von Finanzen und der Finanzwirtschaft.

    Mit dem Great Reset spielst du hoffentlich nicht auf die Verschwörungstheorie welche so benannt wird an oder?
    Danke für dein Kommentar. Würde ich mich mit Finanzen und Anlage nicht auskennen müsste ich mir keine Gedanken über meine Rente oder sonstige finanzielle Dinge Gedanken machen. Und als bänker muss man sich nicht wirklich brüsten. Jeder macht das was für einen zielführend ist. Und tatsächlich war ich auch In der Finanzbranche tätig und verteufle per se nicht den Aktienmarkt. Sollte nicht so rüber kommen.


    Ich habe dazu eine nette Anekdote eines UHNWI mit dem ich über dieses Thema gesprochen habe wie seine Einstellung dazu ist weil er 5-10 mio monatlich in sein Depot investiert mit manchmal auch fragwürdigen Titeln:


    „Nehme mir jetzt mein Aktien-Depot weg und ich habe noch genug Alternativen um immer noch auf der Forbes Liste zu stehen“


    Hier ist ja eher der Fall All in in ETFs , was per se nicht falsch ist, aber ich es durch mein Umfeld anders kenne.
    Danke für für deinen Beitrag aber auf meine Fragen hast du nicht wirklich geantwortet.

    Wollte mich nicht damit Brüsten, bilde mir darauf auch absolut nix ein. Mir ging es nur darum zu sagen, dass ich das Prinzip einlagensicherung etc verstehe.

    Wenn der Neobroker hops geht sind meine Aktien ja nicht weg, mal einfach ausgedrückt. Bei dir Klang das durchaus danach.

    Bin auch nicht all in etf, aber selbst das sehe ich nicht so kritisch solange es nur das Geld ist was ich eben nicht kurzfristig brauche.

    Wenn der Aktienmarkt abrauscht kann ich mein depot auch 10 Jahre unverändert liegen lassen und kann trotzdem normal weiterleben, daher verstehe ich deine Sorge hier nicht wirklich?
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  • St0ckf15h hat geschrieben: 24. Okt 2024, 11:03
    GoldenInside hat geschrieben: 24. Okt 2024, 10:50
    St0ckf15h hat geschrieben: 24. Okt 2024, 10:35

    Wenn es bis dahin aber noch 50% hoch läuft, dann bist nach -33% vom Top halt wieder auf dem gleichen Stand wie jetzt - für Indexkäufe macht das also wenig Sinn, da ist früher (statistisch) einfach besser. Wer es für sein eigenes gutes Gewissen braucht wird damit aber auch gut fahren schlussendlich.

    Ist bei Einzelwerten aber wie gesagt ne ganz andere Geschichte
    Dafür profitiert man vom Cost-Average-Effekt, wenn man konstant X % in Cash hält und regelmäßig umschichtet.
    Das stimmt zwar, aber dafür müssen die Ausschläge 1. heftig und 2. häufig sein, damit das nen großen Nutzen bringt.

    Hatte mal nen Bot auf ner Cryptoexchange, der immer 33,3% Bitcoin, 33,3% Ethereum und 33,3% Cash angepeilt hatte - bzw. automatisch rebalanced, wenn es zu weit aus dem Ruder läuft. Ist schwierig da gute Vorgaben zu setzten, bei zu kleiner Schwelle nutzt evtl. nicht das Maximum der Bewegung aus (und die Kosten fressen deine Gewinne auf), bei zu großer wird diese evtl. nicht getriggert, bevor die Gegenbewegung wieder einsetzt - Ende vom Lied war, dass nicht viel bei rum kam.

    Und wenn du es von Hand machst wirst halt auch nicht genau Top/Bottom erwischen - vor allem bei kleinen Depots <1 Mio. ist der Effekt dann wahrscheinlich vernachlässigbar bzw. würdest auf lange Sicht vermutlich besser mit all in fahren, Sparplan hat ja auch CA-Effekt, wenn zuverlässig weiter eingezahlt werden kann.
    Afaik sollte man beim Rebalancing auch eher nach der Zeit (bpsw. alle 12 Monate) als nach Abweichungen (bspw. 10% über Zielwert) gehen. Wenn du bei so hochvolatilen Werten mit Schwellen arbeitest, ist es klar, dass die Transaktionskosten die Gewinne auffressen. Wenn du aber bspw. 70% Aktien und 30% Festgeld hast, wird das jährliche Rebalancing keine nennenswerten Kosten haben.
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    GoldenInside hat geschrieben: 24. Okt 2024, 11:31 Afaik sollte man beim Rebalancing auch eher nach der Zeit (bpsw. alle 12 Monate) als nach Abweichungen (bspw. 10% über Zielwert) gehen. Wenn du bei so hochvolatilen Werten mit Schwellen arbeitest, ist es klar, dass die Transaktionskosten die Gewinne auffressen. Wenn du aber bspw. 70% Aktien und 30% Festgeld hast, wird das jährliche Rebalancing keine nennenswerten Kosten haben.
    Kosten nicht, aber stellt sich dann immer noch die Frage nach dem Nutzen - also in wie vielen Jahren stand der SP500 beispielsweise am 31.12. signifikant tiefer als der Schnitt der Monatsersten.

    Wer es für seine Psyche braucht, kann es gerne machen, aber bei Sparplan hast eigentlich den AC-Effekt schon genug dabei, als dass man sich da mit aktivem Rebalancing viel holt m.M.n. - solange die Beträge nicht in die Millionen gehen, und dann ist es wie @clayz schon sagte halt auch ein anderes Ziel welches man hat, sprich Vermögenserhalt und nicht mehr primär -vermehrung.

    Ist bei mir aber halt auch viel persönliche Präferenz dabei, sehe ja grade wie es mich in den Fingern juckt mit meinem Gesparten jetzt was Dummes anzustellen (N Sportwagen *uglysmilie*) - da sehe ich mich einfach auf lange Sicht voll investiert besser aufgehoben, aber gibt sicher Leute, welche die nötige Disziplin mitbringen
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    St0ckf15h hat geschrieben: 24. Okt 2024, 11:52
    GoldenInside hat geschrieben: 24. Okt 2024, 11:31 Afaik sollte man beim Rebalancing auch eher nach der Zeit (bpsw. alle 12 Monate) als nach Abweichungen (bspw. 10% über Zielwert) gehen. Wenn du bei so hochvolatilen Werten mit Schwellen arbeitest, ist es klar, dass die Transaktionskosten die Gewinne auffressen. Wenn du aber bspw. 70% Aktien und 30% Festgeld hast, wird das jährliche Rebalancing keine nennenswerten Kosten haben.
    Kosten nicht, aber stellt sich dann immer noch die Frage nach dem Nutzen - also in wie vielen Jahren stand der SP500 beispielsweise am 31.12. signifikant tiefer als der Schnitt der Monatsersten.

    Wer es für seine Psyche braucht, kann es gerne machen, aber bei Sparplan hast eigentlich den AC-Effekt schon genug dabei, als dass man sich da mit aktivem Rebalancing viel holt m.M.n. - solange die Beträge nicht in die Millionen gehen, und dann ist es wie @clayz schon sagte halt auch ein anderes Ziel welches man hat, sprich Vermögenserhalt und nicht mehr primär -vermehrung.

    Ist bei mir aber halt auch viel persönliche Präferenz dabei, sehe ja grade wie es mich in den Fingern juckt mit meinem Gesparten jetzt was Dummes anzustellen (N Sportwagen *uglysmilie*) - da sehe ich mich einfach auf lange Sicht voll investiert besser aufgehoben, aber gibt sicher Leute, welche die nötige Disziplin mitbringen
    Meine Mama hat schon als Kind immer zu mir gesagt: "Bei dir schreit das Geld immer: Lass mich los!". Bin schon stolz, dass ich inzwischen Aktien shoppe anstatt irgendwelchem Kram. :-)
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  • flou1983 hat geschrieben: 24. Okt 2024, 11:57
    St0ckf15h hat geschrieben: 24. Okt 2024, 11:52
    GoldenInside hat geschrieben: 24. Okt 2024, 11:31 Afaik sollte man beim Rebalancing auch eher nach der Zeit (bpsw. alle 12 Monate) als nach Abweichungen (bspw. 10% über Zielwert) gehen. Wenn du bei so hochvolatilen Werten mit Schwellen arbeitest, ist es klar, dass die Transaktionskosten die Gewinne auffressen. Wenn du aber bspw. 70% Aktien und 30% Festgeld hast, wird das jährliche Rebalancing keine nennenswerten Kosten haben.
    Kosten nicht, aber stellt sich dann immer noch die Frage nach dem Nutzen - also in wie vielen Jahren stand der SP500 beispielsweise am 31.12. signifikant tiefer als der Schnitt der Monatsersten.

    Wer es für seine Psyche braucht, kann es gerne machen, aber bei Sparplan hast eigentlich den AC-Effekt schon genug dabei, als dass man sich da mit aktivem Rebalancing viel holt m.M.n. - solange die Beträge nicht in die Millionen gehen, und dann ist es wie @clayz schon sagte halt auch ein anderes Ziel welches man hat, sprich Vermögenserhalt und nicht mehr primär -vermehrung.

    Ist bei mir aber halt auch viel persönliche Präferenz dabei, sehe ja grade wie es mich in den Fingern juckt mit meinem Gesparten jetzt was Dummes anzustellen (N Sportwagen *uglysmilie*) - da sehe ich mich einfach auf lange Sicht voll investiert besser aufgehoben, aber gibt sicher Leute, welche die nötige Disziplin mitbringen
    Meine Mama hat schon als Kind immer zu mir gesagt: "Bei dir schreit das Geld immer: Lass mich los!". Bin schon stolz, dass ich inzwischen Aktien shoppe anstatt irgendwelchem Kram. :-)
    Das kannst und solltest du auch sein :thumbup:
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  • Maxim hat geschrieben: 24. Okt 2024, 11:06 Great Reset lol

    Sollen die Banken die Aktien, die Ihnen nicht gehören, einfach behalten?
    Wenn man keine Aktien mehr verkaufen kann, weil das Finanzsystem hops gegangen ist, gilt das ganz schnell für die komplette zivilisierte Gesellschaft.

    Da braucht man dann auch kein Gold mehr, sofern man keine Horde Söldner hat, sonst kommen ganz schnell die bösen Jungs und holen es sich.
    Du stellst die falsche Frage, was ist wenn deine Aktien einfach nicht mehr da sind (Stichwort Aktienleihe). Oder noch besser, wenn du Aktien gekauft hast aber die nie an der Börse gekauft worden sind weil der Broker mit deiner Kohle nen Ponzischeme betreibt (Grüße von Bernie Madoff).

    Es gibt einen guten Grund warum nach 1929 die SIPC gegründet wurde, in Amerika sind EXPLIZIT 500k$ Equities (Aktien,ETFs) über die SIPC gegen fraud abgesichert. Das resultiert aus der Erfahrung aus 1929 das viele Aktien einfach weg waren wegen Betrug.
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  • eigentlich nicht, CAPE Shiller heute ist sogar höher als 1929 (36.3 vs 32.5 damals).
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  • Lilium muss Insolvenz anmelden – Aktie stürzt ins Bodenlose !
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  • Eisen_Beisser hat geschrieben: 25. Okt 2024, 07:05 Lilium muss Insolvenz anmelden – Aktie stürzt ins Bodenlose !
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    Bin mal gespannt ob und wie es weitergeht. Sind ja "nur" zwei Tochtergesellschaften betroffen, aber natürlich trotzdem besorgniserregend. Ich bin investiert, habe aber damals den Totalverlust auch billigend in Kauf genommen.
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    Knolle hat geschrieben: 25. Okt 2024, 08:43 Der chart geht steil
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    Knolle hat geschrieben: 25. Okt 2024, 08:43 Der chart geht steil
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  • Certa hat geschrieben: 25. Okt 2024, 07:20
    Eisen_Beisser hat geschrieben: 25. Okt 2024, 07:05 Lilium muss Insolvenz anmelden – Aktie stürzt ins Bodenlose !
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    Bin mal gespannt ob und wie es weitergeht. Sind ja "nur" zwei Tochtergesellschaften betroffen, aber natürlich trotzdem besorgniserregend. Ich bin investiert, habe aber damals den Totalverlust auch billigend in Kauf genommen.
    Einfach mega schade, falls das so kommt. Aber wer geht heute schon noch wirklich pleite 😅 denke da an Habecks Aussagen und die Scheisse mit Varta. Da wird Porsche gut Geld mit machen.

    Hab Lilium verkauft als die ersten Gerüchte rauskamen und die Aktie glaub um 20% gefallen und dann an dem Tag nochmal ins Plus gedreht ist und davon Tesla gekauft. War jetzt wohl doch ne gute Entscheidung.
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