Immerhin hilft uns jetzt Kamerun und liefert dringend benötigte Antibiotika.
Neuer Ärger für Patienten: „Ein Ende der Lieferprobleme ist nicht absehbar. Besondere Sorgen bereitet uns, dass jetzt schon sehr viele Antibiotika nicht lieferbar sind“, sagt Thomas Preis, Chef des Apothekerverbands Nordrhein. Dabei habe die kalte Jahreszeit noch gar nicht begonnen. Es seien rund 500 Medikamente als nicht lieferbar gekennzeichnet. „Auch viele Antibiotikasäfte für Kinder sind betroffen“, betont Preis und erinnert an den Winter 2022/2023, als Apotheken diese selbst herstellen mussten. Nun sollen Lieferungen aus Kamerun die Not lindern: „Aktuell gibt es erhebliche Engpässe bei den Antibiotika Doxycyclin und Azithromycin. Die Engpass-Situation bei Doxycyclin soll nun mit Ware aus Kamerun gemildert werden“, erläutert Preis. Patienten würden dann Packungen in englischer, französischer oder portugiesischer Aufmachung erhalten. „Da auch keine deutschsprachige Gebrauchsinformation beiliegt, muss viel Aufklärungsarbeit von den Apothekenteams geleistet werden.“
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