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Zuletzt geändert von HungrigerBiber am 29. Nov 2024, 20:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Lounge-Legende
Beiträge: 10862
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Gibt es hier zufällig jemand, der den Dr. gemacht hat und was zum Aufwand und Ertrag sagen und ob es sich gelohnt hat?
Logisch, ist natürlich vom Bereich abhängig, aber mich interessieren allgemeine Erfahrungen
Logisch, ist natürlich vom Bereich abhängig, aber mich interessieren allgemeine Erfahrungen
Etwas mehr ins Detail sollte man wohl schon gehen. Wissenschaftliche Laufbahn wohl zwingend erforderlich, in der Industrie eher weniger, in der Pharma dann wieder einiges sinnvoller usw.
Exakt. So ein genereller Vergleich bringt nichts.
Knolle hat geschrieben:
kann man sich Synthol in den Penis injizieren?
Givenchy hat geschrieben:
Würdet ihr 10kg pure hundescheiße für 1kg muskelmasse essen ? Hätte keine gesundheitlichen auswirkungen, nur geschmack halt
Neuer Lounger
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My two cents (Doktor in BWL, danach Arbeit in der Industrie/Consulting):
- Lohnen für was? Ein ernsthafter Doktor in dem Feld dauer aus meiner Sicht mindestens 3 Jahre (Durchschnitt bei uns war 4). Beruflich hat es mir am Anfang vielleicht minim etwas geholfen bzgl. ernstgenommen werden, wenn man Mitte/Ende 20 ist, und allenfalls hier und da bisschen was bei den ersten Gehältern. Mit ein paar Jahren Berufserfahrung macht es keinen Unterschied (im Consulting allerdings gerne gesehen). Aus meiner Sicht "lohnt" es sich für beruflichen Erfolg nicht, 3 Jahre Berufserfahrung mehr wären deutlich wertvoller.
- Über so 1.5-2 Jahre "Dissertationen" im Consulting kann ich mich nur begrenzt äussern, vllt. ist da das Aufwands-Ertrags-Verhältnis besser.
- Ich fand es sehr anstrengend, auch psychisch, würde es aber wieder machen. Allerdings aus intrinsischer Motivation heraus und Interesse am Feld. Ein Doktor nur für Titel oder irgendwelche Benefits lohnt sich aus meiner Sicht nicht, und einen ernsthaften Doktor zieht man mMn mit so eine Ausgangslage auch nicht durch.
Ich fände es cool, einen Doktor zu haben, aber dafür fehlt mir die Zeit und es hat keinen wirklichen Nutzen für mich. Außerdem ist mein Feld für den Arsch. In VWL müsste man sehr mathematisch arbeiten. Da ginge vielleicht die politische Ökonomie, was ich spannend fände, aber da gibt's keine Professuren, die zu meinen Ansichten passen 
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Deadlift: 140
In den Wirtschaftswissenschaften oder Jura bringt der Doktor nichts, wenn es nicht Richtung Universität bezüglich Karriere gehen soll.
In Chemie (z.B.) ist ein Doktortitel fast schon Pflicht.
Klar kann der Titel (!) einem auch in Wirtschaft oder Jura bezüglich des ersten Jobs oder des ersten Gehalts etwas helfen (manchmal aber sogar schaden), danach zählen aber Erfahrung und Referenzen. Selbst in der Medizin hängt es von den Vorlieben ab. Als Hausarzt bringt der Doktortitel wenig, in einer Klinik schon eher.
Zuletzt geändert von Alt, aber weise? am 7. Sep 2024, 17:35, insgesamt 2-mal geändert.
In meiner Abteilung hat's eine hohe Dichte an Doktoren. Bevorzugt Mathematiker, Physiker aber auch den ein oder anderen Ingenieur. Jedenfalls hat die Promotion meiner Beobachtung nach keine Auswirkung auf die berufliche Entwicklung. Es ist absolut kein Booster. Da zählt nur Performance im Job. Früher war das sicher noch anders, da war man als Studierter und dann auch Promovierter die Ausnahme, die Elite des Bildungswesens. Aber heutzutage bei der hohen Dichte an Akademikern hat sich das alles egalisiert.
Blickwechsel zur Medizin. Gf hat den Dr. med. Gehört halt dazu und ist auch ehrlich gesagt leichter zu erwerben. Brauchen wird man es nur wenn man auch akademisch etwas werden will. Dann muss man anschließend direkt habilitieren um auch Oberarzt am Uniklinikum werden zu können. Aber als normaler Arzt oder in einem kleineren Haus ist's auch keine Notwendigkeit einen Dr zu tragen...
Kurz und gut: wenn promovieren, dann direkt nach dem Studium, wenn man noch jung ist und auch mit Ende 20 fertig wird.
Blickwechsel zur Medizin. Gf hat den Dr. med. Gehört halt dazu und ist auch ehrlich gesagt leichter zu erwerben. Brauchen wird man es nur wenn man auch akademisch etwas werden will. Dann muss man anschließend direkt habilitieren um auch Oberarzt am Uniklinikum werden zu können. Aber als normaler Arzt oder in einem kleineren Haus ist's auch keine Notwendigkeit einen Dr zu tragen...
Kurz und gut: wenn promovieren, dann direkt nach dem Studium, wenn man noch jung ist und auch mit Ende 20 fertig wird.
Sichtweise Wirtschaftswissenschaften / klassische BWL Jobs: Hätte sich nicht wirklich gelohnt.
Was sich bei mir gelohnt hat war der MBA.
Spiele trotzdem seit Jahren immer wieder mit dem Gedanken, ertappe mich aber jedes Mal dabei, dass es eigentlich nur ums empfundene Prestige ginge.
Meine Stundensätze sind nicht niedriger als die vergleichbarer Kollegen in der Marketingberatung mit Promotion (von denen es sehr wenige gibt).
Die Fälle, die ich kenne, denen es in der Wirtschaft wirklich was gebracht hat, waren Naturwissenschaftler und / oder Ingenieure.
Was sich bei mir gelohnt hat war der MBA.
Spiele trotzdem seit Jahren immer wieder mit dem Gedanken, ertappe mich aber jedes Mal dabei, dass es eigentlich nur ums empfundene Prestige ginge.
Meine Stundensätze sind nicht niedriger als die vergleichbarer Kollegen in der Marketingberatung mit Promotion (von denen es sehr wenige gibt).
Die Fälle, die ich kenne, denen es in der Wirtschaft wirklich was gebracht hat, waren Naturwissenschaftler und / oder Ingenieure.
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Ich schreibs mal hier rein, kennt sich jemand mit Rentenbescheiden/Erwerbsminderungsrente aus?
Wo genau kann er schaden?Alt, aber weise? hat geschrieben: ↑7. Sep 2024, 16:23In den Wirtschaftswissenschaften oder Jura bringt der Doktor nichts, wenn es nicht Richtung Universität bezüglich Karriere gehen soll.
In Chemie (z.B.) ist ein Doktortitel fast schon Pflicht.
Klar kann der Titel (!) einem auch in Wirtschaft oder Jura bezüglich des ersten Jobs oder des ersten Gehalts etwas helfen (manchmal aber sogar schaden), danach zählen aber Erfahrung und Referenzen. Selbst in der Medizin hängt es von den Vorlieben ab. Als Hausarzt bringt der Doktortitel wenig, in einer Klinik schon eher.
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Ich habe mehrere Gutachten für Amtsgerichte geschrieben, also zumindest kenne ich mich ein bisschen aus aus Gutachtersicht. Was willst du denn wissen?Matt-Eagle hat geschrieben: ↑7. Sep 2024, 18:00 Ich schreibs mal hier rein, kennt sich jemand mit Rentenbescheiden/Erwerbsminderungsrente aus?
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Mein Stiefvater hat heute nach Ewigkeiten mal seinen Bescheid erhalten. Es steht davon auch was von einer Nachzahlung, es wäre eine schöne Summe. Will von dem ganzen Geld noch jemand etwas? Falls ja wie viel und wann würde er das Geld bekommen?
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Genau kann man es nicht benennen, eher gefühlt. Für einige Personaler/Chefs kann ein Doktortitel halt nach überqualifiziert klingen (Bereich Wirtschaft z.B.). Das ist inhaltlich zwar quatsch, aber teilweise werden Personalentscheidungen halt auch nach Gefühl getroffen.Hippo hat geschrieben: ↑7. Sep 2024, 18:35Wo genau kann er schaden?Alt, aber weise? hat geschrieben: ↑7. Sep 2024, 16:23In den Wirtschaftswissenschaften oder Jura bringt der Doktor nichts, wenn es nicht Richtung Universität bezüglich Karriere gehen soll.
In Chemie (z.B.) ist ein Doktortitel fast schon Pflicht.
Klar kann der Titel (!) einem auch in Wirtschaft oder Jura bezüglich des ersten Jobs oder des ersten Gehalts etwas helfen (manchmal aber sogar schaden), danach zählen aber Erfahrung und Referenzen. Selbst in der Medizin hängt es von den Vorlieben ab. Als Hausarzt bringt der Doktortitel wenig, in einer Klinik schon eher.