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Bin ich auch letztens hart angeeckt, nur weil ich mich wenig begeistert von manchen Dingen zeigte (habe nichtmal aktiv was kritisches gesagt)Comeback_Kid hat geschrieben: ↑5. Sep 2024, 12:03Das "gravierend" kann im aktuellen Zeitgeist auch einfach ein Satz, schlechter Witz oder eine Geste sein.Knolle hat geschrieben: ↑4. Sep 2024, 22:13Ich habe auch direkt an die Praktikantin gedacht, die über den Flur gelaufen istStefan@05 hat geschrieben: ↑4. Sep 2024, 10:35 https://m.bild.de/geld/wirtschaft/auf-f ... gle.com%2F
Krass. Schon ein paar Tage her. Passt aber dennoch ganz gut zu den Themen hier![]()
Aber dass man als Vorstand wegen sowas zurücktritt, mein lieber Scholli. Damit meine ich nicht, dass der Rücktritt nicht angemessen sei, sondern dass der Vorfall ebenso gravierend war, dass er zurücktreten musste.
Darauf wollte ich ja mit meinem ursprünglichen Post hinaus. Ein Verdacht reicht ja heutzutage schon für Boykottaufrufe und das torpedieren deiner Lebensgrundlage aus.
Ich will hier in keinster Weise schlechtes Benehmen unter Alkoholeinfluss oder anderen Faktoren schmälern, aber die Konsequenzen, die heutzutage daraus gezogen (und v.a. von außen gefordert werden, Stichwort Cancel Culture) werden, sind mMn oft überzogen und vermitteln oft das Bild, dass Niemand jemals Fehler macht.
Ich würde bei unserem AG in der ultra links-woken HR kein Mittagessen überleben, da - sofern überhaupt Witze erlaubt sind - diese sich nur über Weiße, Nazis, Besatzer oder Ostdeutsche lustig machen dürften. Und wie gesagt, es zeigt sich im Verhalten der Leute - lieber gar nichts mehr sagen/machen. Ja nicht auffallen oder anecken mit einer Bemerkung...
Es geht hier um Meinungsäußerung aka "Forum".Certa hat geschrieben: ↑5. Sep 2024, 13:07Es bringt halt nichts sich darüber zu beschweren, dass früher - als Witze über Minderheiten zum guten Ton gehörten, man im Büro noch rauchen durfte und man noch baggern konnte ohne das man gleich eine Anzeige wegen sexueller Belästigung am Hals hatte - alles besser war. Aber das ist selbstverständlich nur meine Meinung. Die Welt wandelt sich nun Mal und nichts bleibt wie es gestern war, ob im guten oder im schlechten. Die Herausforderung besteht darin, sich an die neuen Zeiten anzupassen. Wer das nicht schafft, hat leider Pech gehabtComeback_Kid hat geschrieben: ↑5. Sep 2024, 12:51Mit der Aussage kann man das Forum auch zu machen.
Ansonsten kann ich im BB-Roid-Thread auch anstatt zu diskutieren sagen "Man nimmt eben jetzt XX Gramm von Mittel Y. Deal with it. Thread closed".
Ich bin zwar nicht links-woke und erstaunlicherweise findet man links-woke HR Leute auch eher in den operativen Ebenen oder im besetzen von Themen wie d&i etc.
Ich bin, wie man weiß, ja eher konservativ-liberal.
Zu dem Thema SAP. Wir haben gestern eine Prokuristen und Direktor wegen sexueller Belästigung und Unterschlagung vor die Türe gesetzt.
Ich hatte über den Marketing Chef meiner letzten Firma hier berichtet vor kurzem.
Keine Details zu beiden Fällen.
Aber glaubt mir, bei mir sitzt der Colt nicht locker bei sowas, aber im allgemeinen kann ich dennoch attestieren, dass bei performanten Managern und Experten schon sehr sehr viel toleriert wird.
Nun, habe aber noch eine Anekdote. Kommt die Tage. Da fliplen die IT Experten hier vermutlich aus
Ich bin, wie man weiß, ja eher konservativ-liberal.
Zu dem Thema SAP. Wir haben gestern eine Prokuristen und Direktor wegen sexueller Belästigung und Unterschlagung vor die Türe gesetzt.
Ich hatte über den Marketing Chef meiner letzten Firma hier berichtet vor kurzem.
Keine Details zu beiden Fällen.
Aber glaubt mir, bei mir sitzt der Colt nicht locker bei sowas, aber im allgemeinen kann ich dennoch attestieren, dass bei performanten Managern und Experten schon sehr sehr viel toleriert wird.
Nun, habe aber noch eine Anekdote. Kommt die Tage. Da fliplen die IT Experten hier vermutlich aus
Achso, ich ging vom RL aus. Klar, in der virtuellen Welt würde ich das auch so wie du sehen. Sorry für das MissverständnisComeback_Kid hat geschrieben: ↑6. Sep 2024, 08:58Es geht hier um Meinungsäußerung aka "Forum".Certa hat geschrieben: ↑5. Sep 2024, 13:07Es bringt halt nichts sich darüber zu beschweren, dass früher - als Witze über Minderheiten zum guten Ton gehörten, man im Büro noch rauchen durfte und man noch baggern konnte ohne das man gleich eine Anzeige wegen sexueller Belästigung am Hals hatte - alles besser war. Aber das ist selbstverständlich nur meine Meinung. Die Welt wandelt sich nun Mal und nichts bleibt wie es gestern war, ob im guten oder im schlechten. Die Herausforderung besteht darin, sich an die neuen Zeiten anzupassen. Wer das nicht schafft, hat leider Pech gehabtComeback_Kid hat geschrieben: ↑5. Sep 2024, 12:51
Mit der Aussage kann man das Forum auch zu machen.
Ansonsten kann ich im BB-Roid-Thread auch anstatt zu diskutieren sagen "Man nimmt eben jetzt XX Gramm von Mittel Y. Deal with it. Thread closed".
Bei meinem letzten Arbeitgeber habe ich im Dezember meine Kündigung eingereicht. Hatte 4 Monate Kündigungsfrist. Mitte Januar flattert ein Brief rein, dass ich alle Sonderzahlungen des vergangen Jahres zurückzahlen soll. Waren um die 5k netto und wäre laut Tarifvertrag auch rechtens gewesen. Kurz meine Chefin informiert und die Forderung wurde zurückgezogen.Harun hat geschrieben: ↑6. Sep 2024, 08:13Wäre das mit der Schulung anders gewesen?musclebra1n hat geschrieben: ↑6. Sep 2024, 08:11 Muss man abwägen.
Kannst natürlich jetzt keine Leistung mehr erwarten. Wenn das ok für dich ist dann war’s richtig.
Nach der Kündigung haben die meisten Mitarbeiter doch schon mit dem Unternehmen abgeschlossen und fahren runter.
Hätte die Firma auf die Forderung nicht verzichtet, hätte ich die nächsten 3.5 Monate nichts mehr gemacht. Also was wäre der größere Schaden gewesen? Muss aber auch dazu sagen, dass wir im guten auseinander gegangen sind. Bin dann im Februar auch noch eine Woche auf Geschäftsreise in die USA inkl. Business class Flug.
Wenn sie eh geht und vllt auch fett ist sehe ich da gar kein Problem.
Hakuna Mata Bitches
wichtig: erst wenn Arbeitszeugnis ausgestellt wurde sollte man die Arbeit einstellen 
Quatsch. Ich hab mir ein gutes Abshclusszeugnis durch ein Zwischenzeugnis doch abgesichert und der Arbeitgeber ist in der Beweislast eine schlechtere Leistung zu beweisen.
Den Gerichtsweg will doch keiner, da reicht zweimal Fragen und einmal drohen, dann ist das Ding doch erledigt.
hast natürlich recht, aber habe schon oft genug mitbekommen dass man im Nachgang dann Ärger damit hatte
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Zuletzt geändert von HungrigerBiber am 29. Nov 2024, 20:23, insgesamt 1-mal geändert.
Ich meine dass es schon mal Thema war, aber theoretisch kann auch die Rückzahlung der Schulung in einem gewissen Zeitraum legitim sein.HungrigerBiber hat geschrieben: ↑6. Sep 2024, 08:22Jep, ich habe erst die Schulung beantragt und zieh die jetzt auch noch final durch vor der Kündigung (dauert insgesamt 6 Monate und wird monatlich bezahlt). Nach Kündigung ne Schulung zu verlangen ist schon sehr frech.
Nur, wenn es vertraglich vereinbart worden ist. Und dann auch nur bis 12 Monate nach Modell linearer AbschreibungKnolle hat geschrieben: ↑6. Sep 2024, 13:31Ich meine dass es schon mal Thema war, aber theoretisch kann auch die Rückzahlung der Schulung in einem gewissen Zeitraum legitim sein.HungrigerBiber hat geschrieben: ↑6. Sep 2024, 08:22Jep, ich habe erst die Schulung beantragt und zieh die jetzt auch noch final durch vor der Kündigung (dauert insgesamt 6 Monate und wird monatlich bezahlt). Nach Kündigung ne Schulung zu verlangen ist schon sehr frech.
Mit Freude habe ich nun nach meiner ersten Woche vernommen, dass der Dresscode offensichtlich doch erheblich chilliger ist als vorher.
Hier laufen auch viele mit Poloshirt, Stoffhose, Mal Jeans, Sneaker rum
Habe ich bisher nicht ausgenutzt, aber das wird noch kommen
Jo, musste ich jetzt auch machen beim alten JobKnolle hat geschrieben: ↑6. Sep 2024, 13:31Ich meine dass es schon mal Thema war, aber theoretisch kann auch die Rückzahlung der Schulung in einem gewissen Zeitraum legitim sein.HungrigerBiber hat geschrieben: ↑6. Sep 2024, 08:22Jep, ich habe erst die Schulung beantragt und zieh die jetzt auch noch final durch vor der Kündigung (dauert insgesamt 6 Monate und wird monatlich bezahlt). Nach Kündigung ne Schulung zu verlangen ist schon sehr frech.
War zum Glück nicht mehr ganz so viel

