Kämpfernatur hat geschrieben: ↑31. Jul 2024, 15:34
Harun hat geschrieben: ↑31. Jul 2024, 14:11
Am Freitag E-Mail von einer Zeitarbeitsfirma (bisher noch nicht mit zusammengearbeitet) mit einem potenziellen Mitarbeiter erhalten. Montag Probearbeiten. Guter Mann, direkt ein Angebot für eine Festanstellung gemacht. Der Mitarbeiter war für diese Firma noch nie im Einsatz und hat keinen Arbeitsvertrag unterzeichnet, bisher nur einen Infobogen ausgefüllt.
Sie wollen jetzt natürlich Geld sehen, wofür es mMn keine Grundlage gibt.
Würdet ihr ein Gegenangebot erstellen oder die Provision komplett ablehnen?
Ob es eine rechtliche Verpflichtung gibt die Provision zu zahlen, hängt von den Vertragsdetails ab.
Unabhängig davon würde ich sie aus moralischen Gründen zahlen, da die Zeitarbeitsfirma einen Kontakt hergestellt hat, den es sonst wohl nicht gegeben hätte. Plus: Man sieht sich immer zweimal im Leben. Verbrannte Erde ist niemals gut.
Es gibt keinen Vertrag. Vermutlich hat da jemand gepennt oder die dachten, sie bekommen den nicht so schnell unter.
Aus diesem Grund finde ich die geforderten 2 Bruttomonatsgehälter überzogen. Anstandshalber unterbreite ich heute ein Gegenangebot.
Der größte Witz: Wir haben seit Jahren Stellenanzeigen beim Jobcenter geschaltet, und der MA, der diesen Beruf gelernt hat, wird vom Arbeitsamt zur Zeitarbeitsfirma geschickt...