Moin,
ich wollte mal fragen welche Form der Steigung sinvoller ist.
Ich trainiere nach einem Push/Pull 4x die Woche in einer Range von 8-12wh. Wenn ich steigern möchte macht es sinn das Volumen zu erhöhen oder die WH zu reduzieren und mehr Gewicht?
Ich hab immer Roman Fritz Worte in den Ohren: Wenig gewicht reicht auch, man ist bodybuilder und kein Gewichtheber
Würde vielleicht den Wiederholungsbereich reduzieren z.B. 8-10.
Schaffst Du 10 Wiederholungen, wird beim nächsten Training das Gewicht erhöht. Im Folgessatz würde ich das Gewicht gleichbleibend lassen, aufgrund der Ermüdung.
Würde Variante 2 bevorzugen, dabei aber umgekehrt vorgehen und mit dem schwersten Gewicht anfangen und dann reduzieren aber die Reps steigern. Die höchste Intensität im letzten Satz macht mMn wenig Sinn.
Bei deinem aktuellen Vorgehen ist der erste Satz auch eher ein besserer Warmup- als Arbeitsatz, wenn du danach die gleichen Reps mit 10 Kg mehr schaffst, das macht auch nicht viel Sinn
@ebinator
Also meinst du schwer anfangen und dann weniger Gewicht mehr Wiederholungen. Ist die Verletzungsgefahr nicht groß wenn man gleich so schwer anfängt?
Ripperz hat geschrieben: 18. Jul 2024, 21:21
@ebinator
Also meinst du schwer anfangen und dann weniger Gewicht mehr Wiederholungen. Ist die Verletzungsgefahr nicht groß wenn man gleich so schwer anfängt?
Hinführungssätze zum Arbeitsgewicht sind dir hoffentlich bekannt, oder?
Ripperz hat geschrieben: 18. Jul 2024, 21:21
@ebinator
Also meinst du schwer anfangen und dann weniger Gewicht mehr Wiederholungen. Ist die Verletzungsgefahr nicht groß wenn man gleich so schwer anfängt?
Allerdings hast du ja auch mit Pyramidensätzen immer noch das Thema, wie man Steigerungen konkret umsetzt.
Hätte gesagt Prio 1 ist dass du dich überhaupt steigerst. Ob durch mehr Wiederholungen oder mehr Gewicht ist dann erstmal nachgelagert -- keine Ahnung wieviel Prozent das konkrete Vorgehen ausmacht, im Vergleich zum Optimalen, würde aber sagen echt nicht viel.
Wenn du dir dann den Bereich 8-12 vorgibst und festhältst kommst du dann natürlich irgendwann um Gewichtssteigerungen nicht rum.
Ripperz hat geschrieben: 18. Jul 2024, 21:21
@ebinator
Also meinst du schwer anfangen und dann weniger Gewicht mehr Wiederholungen. Ist die Verletzungsgefahr nicht groß wenn man gleich so schwer anfängt?
Ripperz hat geschrieben: 18. Jul 2024, 21:21
@ebinator
Also meinst du schwer anfangen und dann weniger Gewicht mehr Wiederholungen. Ist die Verletzungsgefahr nicht groß wenn man gleich so schwer anfängt?
Spontan würde ich als Progression eine Steigerung des Gewichtes bevorzugen. Wenn die Progression über Wiederholungen läuft artet es ja irgendwann aus.
Bloß sollte man eben noch in seiner gewünschten Wiederholungsrange bleiben. Bringt ja nichts stetig Gewicht draufzupacken und irgendwann nur noch Singles zu machen
Leucko hat geschrieben: 19. Jul 2024, 13:47
Spontan würde ich als Progression eine Steigerung des Gewichtes bevorzugen. Wenn die Progression über Wiederholungen läuft artet es ja irgendwann aus.
Bloß sollte man eben noch in seiner gewünschten Wiederholungsrange bleiben. Bringt ja nichts stetig Gewicht draufzupacken und irgendwann nur noch Singles zu machen
Gemäß Chris Beardsley führen höhere Wdh zu mehr Erschöpfung, selbst wenn sie mit mehr RIR ausgeführt werden als niedrige Wdh mit niedrigeren RIR
Leucko hat geschrieben: 19. Jul 2024, 13:47
Spontan würde ich als Progression eine Steigerung des Gewichtes bevorzugen. Wenn die Progression über Wiederholungen läuft artet es ja irgendwann aus.
Bloß sollte man eben noch in seiner gewünschten Wiederholungsrange bleiben. Bringt ja nichts stetig Gewicht draufzupacken und irgendwann nur noch Singles zu machen
Gemäß Chris Beardsley führen höhere Wdh zu mehr Erschöpfung, selbst wenn sie mit mehr RIR ausgeführt werden als niedrige Wdh mit niedrigeren RIR
Als ob ich hohe Wiederholungsbereiche propagiert hätte...
Aber auch mit deinen genannten Punkten im Hinterkopf bietet es sich nur selten an in einen sehr geringen Bereich von 1-3 zu gehen.