Jungs! Es wäre doch schade, wenn ich die sarkastischen Kommentare löschen müsste.
Immer weiter zulangen. Danke an die Grünen


Steuerklassen vor dem Aus – doch das Ehegattensplitting soll bleiben
Mit der geplanten Reform der Steuerklassen ebnet die Bundesregierung aus Sicht von Familienministerin Lisa Paus (Grüne) den Weg zu einer Abschaffung des Ehegattensplittings. „Der Abschied vom veralteten Instrument des Ehegattensplittings ist überfällig“, bekräftigte die Grünen-Politikerin in der Bild. „Es ist ein Instrument, das allein die klassische Ehe steuerlich begünstigt. Und das, obwohl vielfältige Familienmodelle längst Teil unserer Gesellschaftsrealität sind.“ Das FDP-geführte Finanzministerium wies Paus‘ Aussagen direkt zurück: Das Splittingverfahren bleibe erhalten.
In ihrem Koalitionsvertrag hatten SPD, Grüne und FDP vereinbart, dass statt der Steuerklassen 3 und 5 künftig das sogenannte Faktorverfahren in Steuerklasse 4 genutzt werden soll. Damit werde die Lohnsteuerbelastung gerechter auf die Eheleute, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner verteilt, heißt es im Gesetzentwurf.
Paus sagte, dies sei „gleichzeitig der Startpunkt in Richtung Abschaffung des Ehegattensplittings.“ Im Finanzministerium sieht man das allerdings anders. „Das Gegenteil der Einschätzung von Ministerin Paus ist der Fall“, hieß es. „Es gibt keinerlei Pläne oder auch nur politischen Willen zur Abschaffung. Ministerin Paus spricht nicht für die Bundesregierung, sondern nur für die Grünen.“
Weniger Kohle haben = gerechter vielen Dank liebe Regierung 
ABBC3_SPOILER_SHOW
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen stellt sich am Donnerstag im Europaparlament zur Wiederwahl. Am Ende setzte sich die Deutsche durch und holte die notwendige Merheit. Sie darf sich über eine zweite Amtszeit freuen.
Da können wir uns ja mitfreuen
du hast nicht weniger Geld, es ändert sich nur die Steuerlast
Top Lounger
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Registriert: 9. Mär 2023, 17:35
monatlich mehr Kohle vs. dicke Steuerrückerstattung. Wieso es dem Steuerzahler nicht einfach überlassen wie er es splitten möchte? Weil die Frauen so benachteiligt werden? Hat diese Frauen mal jemand gefragt oder ist das wieder die klassische Grünen-Attitüde?
Einfachere Steuergesetze und vor allem weniger Ausnahmen und Erleichterungen für bestimmte Berufsgruppen wären schon gut. Dann würde sich die Steuerlast vmtl. auch wirklich dorthin ändern, wo die Kohle sitzt.
Kenne superviele Leute wo diesdas "auf die Firma" läuft. Die Gattin hat nen "Firmenwagen" weil sie ja auch nen 450€-Vertrag in der Firma hat. Das neue Heimkino wird auf der Firmen-Rechnung als "Multimedia Meetingraum Ausstattung" ausgewiesen, Essen gehen und und und
Schon meine Oma hat immer gesagt: wo Taube(n) sin(d), fliege Taube(n) hin!
Kenne superviele Leute wo diesdas "auf die Firma" läuft. Die Gattin hat nen "Firmenwagen" weil sie ja auch nen 450€-Vertrag in der Firma hat. Das neue Heimkino wird auf der Firmen-Rechnung als "Multimedia Meetingraum Ausstattung" ausgewiesen, Essen gehen und und und
Schon meine Oma hat immer gesagt: wo Taube(n) sin(d), fliege Taube(n) hin!
Edler Spender
Beiträge: 612
Registriert: 9. Mär 2023, 17:22
Ich bin mit der Situation in DE nicht vertraut, aber ist sie vergleichbar mit der in der Schweiz? D.h. wenn beide Partner arbeiten und Einkommen haben und anschließend heiraten, und beide weiterhin arbeiten und Einkommen haben, zahlen sie dann mehr Steuern wg. Einkommen wird zusammengerechnet und andere Steuerklasse?
Weil das Gesetz veraltet ist und man "frueher" davon ausging, dass die Frau den Haushalt fuehrt, wenn sie verheiratet ist, und nur noch der Mann arbeitet?
edit
danke @M.a.K
Weil das Gesetz veraltet ist und man "frueher" davon ausging, dass die Frau den Haushalt fuehrt, wenn sie verheiratet ist, und nur noch der Mann arbeitet?
edit
danke @M.a.K
Zuletzt geändert von cometome am 18. Jul 2024, 14:47, insgesamt 2-mal geändert.
Nein. Du kannst das quasi aufteilen, einer bezahlt weniger der Andere dafür mehr. Wenn das Gehalt deutlich unterschiedlich ist kommt am Ende aber mehr raus.
Ideal wenn eine Person kein/kaum Einkommen hat.
Ideal wenn eine Person kein/kaum Einkommen hat.
Ehepaare haben noch eine weitere Möglichkeit
Klaffen die Einkommen eines Ehepaares jedoch weiter auseinander, lohnt es sich, die Steuerklasse zu wechseln. So bietet die Kombination aus den Steuerklassen 3 und 5 den Vorteil, dass der Besserverdienende in Steuerklasse 3 deutlich weniger Abzüge hat als in Steuerklasse 4.
Unterm Strich könnte das Paar so gemeinsam weniger Steuern pro Monat vorauszahlen müssen. Doch Achtung: Derjenige Partner, der weniger verdient, fährt für sich genommen in der Steuerklasse 5 deutlich ungünstiger als in Steuerklasse 4. In der Praxis betrifft das noch immer vor allem Frauen.
Steuerklasse 1 und 4 sind lohnsteuerlich identisch
Ob nun als Single in Steuerklasse 1 oder als Verheiratete in Steuerklasse 4 – lohnsteuerlich werden Sie identisch behandelt. Denn Grundfreibetrag, Werbungskostenpauschale, Sonderausgaben und Vorsorgepauschale unterscheiden sich in den beiden Steuerklassen nicht.
Haben Sie Kinder, können Sie als Verheiratete in Steuerklasse 4 zusätzlich den Kinderfreibetrag nutzen. Voraussetzung ist, dass er sich für Sie günstiger auswirkt als das Kindergeld – denn von beidem gleichzeitig können Sie nicht profitieren.
Ich liebe dich, mich reizt deine Gestalt.
Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt.
Wo cao ni ma de 71!!
Das Negativ!
LOG
Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt.
Wo cao ni ma de 71!!
Das Negativ!
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aber es ist ein Irrglaube dass man mehr Geld rausbekommt, man hat nur unterjährig dann Steuererleichterung und bei Erklärung muss man ggf auch mal was zurückzahlen und bekommt weniger oder nichts zurück
In Frankreich gibt es keine Steuerklassen und bei einem Ehepaar wird das Gehalt durch zwei geteilt und dann versteuert. Pro Kind gibt es nochmal 0,5 Punkte, was dazu führt, dass das Gehalt bei zwei Kindern durch drei geteilt wird und man fast keine Steuern zahlt.
Bitte richtig lesen. Es soll nicht nur die Steuerklasse 3 und 5 abgeschafft werden, welche unterjährig einen Vorteil bieten, aber mit der Steuererklärung wieder nichtig ist.
Soll es nach Paus gehen, soll auch das Ehegattensplitting abgeschafft werden. Das hat unterm Strich tatsächlich einen negativen Einfluss beim Steuerzahler.
Soll es nach Paus gehen, soll auch das Ehegattensplitting abgeschafft werden. Das hat unterm Strich tatsächlich einen negativen Einfluss beim Steuerzahler.
Was ja aber negiert wurde.
Prinzipiell finde es trotzdem totalen Quatsch, als ob die Frauen oder der Schlechtverdiener in der Ehe gezwungen wird in die schlechte Steuerklasse zu wecheln!?
Trauen sie den Frauen nicht zu mündig genug zu sein um diese Entscheidung selbst oder mit dem Ehepartner gemeinsam zu treffen? Warum muss ich das vorschreiben von oben? Wo genau sehen sie dann den Vorteil?
Prinzipiell finde es trotzdem totalen Quatsch, als ob die Frauen oder der Schlechtverdiener in der Ehe gezwungen wird in die schlechte Steuerklasse zu wecheln!?
Trauen sie den Frauen nicht zu mündig genug zu sein um diese Entscheidung selbst oder mit dem Ehepartner gemeinsam zu treffen? Warum muss ich das vorschreiben von oben? Wo genau sehen sie dann den Vorteil?
Ja so denken da tatsächlich einige. Ist derselbe Quatsch wie mit der neuen Elterngeld-Regelung.

