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    Leucko hat geschrieben: 1. Jul 2024, 09:59 @Hungrigerbiber Intuitives Essen ist mMn nachhaltig und gesund nur möglich wenn man mental sowie physisch 100% Gesund ist und nahezu ausschließlich unverarbeitete Lebensmittel verwenden.
    Daher ist intuitives Essen für praktisch niemanden möglich. Jeder der sich "gesund" ernährt trifft bewusste Entscheidungen gegen die eigenen Gelüste.
    Isso. Bei dem Versuch zu Scheitern i.S.v. Kalorienziel nicht einhalten völlig üblich und keine Blamage. V.a. wenn man einige Lebensmittel gar nicht zu seinen Gunsten nutzen kann.
    Intuitiv essen verstehe ich aber auch als "durch körperliche Signale gesteuerte Nahrungsaufnahme", heißt
    - mechanisches und chemisches steuert Menge
    - Schwächegefühl (Hunger) steuert Zeitpunkt
    - Verarbeitungsgrad bzw. Kaloriendichte (weiches oberes Limit 1 g = 1 kcal) steuert Lebensmittelauswahl

    Isst man bevor Hunger gesteigert vorhanden ist, scheitert Feedback zur Menge. Steigt Kaloriendichte scheitert i.d.R. mechanisches Feedback.

    Wenn man dann aber Gerichte und Lebensmittel der modernen Gesellschaft eben auch regelmäßig essen will oder auf fettreichere Lebensmittel mehr oder weniger angewiesen ist, erfüllt man zumindest den letzten Punkt so gut wie nie. Dann wäre "Intuitives Essen" um den Punkt "Verstand aktivieren und sich künstlich einschränken" zu ergänzen. Was dann vermutlich die tauglichste Gangart aber auch die herausfordernde wäre.
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    Leucko hat geschrieben: 1. Jul 2024, 09:59 Intuitives Essen ist mMn nachhaltig und gesund nur möglich wenn man mental sowie physisch 100% Gesund ist und nahezu ausschließlich unverarbeitete Lebensmittel verwenden.
    Daher ist intuitives Essen für praktisch niemanden möglich.
    Wat? :skeptisch:

    Habe zu 100% ein am Brett und esse rein intuitiv!
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    Kasimir hat geschrieben: 1. Jul 2024, 11:31
    Leucko hat geschrieben: 1. Jul 2024, 09:59 Intuitives Essen ist mMn nachhaltig und gesund nur möglich wenn man mental sowie physisch 100% Gesund ist und nahezu ausschließlich unverarbeitete Lebensmittel verwenden.
    Daher ist intuitives Essen für praktisch niemanden möglich.
    Wat? :skeptisch:

    Habe zu 100% ein am Brett und esse rein intuitiv!
    Geist und Leib hatte aber auch lange genug Zeit sich auf exakt 2.500 Kalorien ed anzupassen. :guenni:
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    kA, jetzt wo es so heiß war, habe ich auch ganz anders gegessen. Viel Milch getrunken & Obst gegessen weil es sich richtig angefühlt hat.
    Das war keine bewusste Entscheidung. Ist doch auch intuitiv?

    Dass man nicht den ganzen Tag Shit frisst, hat doch auch nichts damit zu tun, dass man nicht intuitiv essen würde. Ist doch eher normal, halbwegs gesund zu essen aber auch "nicht gesunde" Dinge essen zu können, wenn man mal Lust hat oder es einen Anlass gibt. Mal ein Raffaelo nach dem Abendessen hatte ich in letzter Zeit öfters, aber halt 1 oder 2 und nicht eine ganze Packung. Genauso wie ich alles von der Speisekarte essen kann, wenn ich mal essen gehe. (Also, ich wähle natürlich nur ein Gericht, aber jedes ist erlaubt und okay)
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    Kasimir hat geschrieben: 1. Jul 2024, 11:31
    Leucko hat geschrieben: 1. Jul 2024, 09:59 Intuitives Essen ist mMn nachhaltig und gesund nur möglich wenn man mental sowie physisch 100% Gesund ist und nahezu ausschließlich unverarbeitete Lebensmittel verwenden.
    Daher ist intuitives Essen für praktisch niemanden möglich.
    Wat? :skeptisch:

    Habe zu 100% ein am Brett und esse rein intuitiv!
    Mit nem Gramm Stoff, 40kg Muskeln und Schilddrüsenhormonen ist der Spielraum halt markant erweitert im Vergleich zur gemeinen Bevölkerung. Das vergisst du generell häufig bei Diskussionen.
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    Leucko hat geschrieben: 1. Jul 2024, 09:59 @Hungrigerbiber Intuitives Essen ist mMn nachhaltig und gesund nur möglich wenn man mental sowie physisch 100% Gesund ist und nahezu ausschließlich unverarbeitete Lebensmittel verwenden.
    Daher ist intuitives Essen für praktisch niemanden möglich. Jeder der sich "gesund" ernährt trifft bewusste Entscheidungen gegen die eigenen Gelüste.
    Gilt vllt. für den Durchschnitt, aber gibt definitiv Ausnahmen.

    Kumpel von mir isst intuitiv, relativ viel Junk, mental und physisch definitiv nicht auf 100% und war sein leben lang wahrscheinlich nie weit über 12% KFA.

    Ist jetzt 33, 175cm@70kg, Turner ,Schilddrüse ungefähr bei Nahe 0% Leistung dementsprechend wird da mit Medikamenten gearbeitet, aber halt nur wie nötig.
    Kein Unterschied zu der Zeit als sie noch funktioniert.

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    bilbo hat geschrieben: 21. Jan 2025, 14:20 Wer "Sempft" schreibt, kann kein schlechter Mensch sein :D
    Brick hat geschrieben: 19. Jan 2026, 10:16 Ich bin ne größere kante als die vom Joghurt
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    Also er frisst nicht viel, aber halt nach Hungergefühl was dann auch mal heißt...
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    Ist zum Teil auch viel Veranlagung und psychische Prägung. Der größte Faktor ist, wie man auf Hunger reagiert. Es gibt halt Menschen, die bei Hunger sofort mit Essen reagieren müssen/wollen und andere, die Essen eher lästig finden und erst essen, wenn es halt die nächste Mahlzeit gibt.

    Kennt ja jeder so Fälle. Ein Bekannter ist richtig dünn und ernährt sich quasi nur von Zucker. Was mich jetzt auch nicht wundert, Zucker sättigt ja ganz gut und dick macht er ja häufig auch erst, wenn man die typischen Kombi-Lebensmittel dabei hat (Milchfett, raffinierte Pflanzenfette, Weißmehl und co). Aber ist halt so kontraintuitiv wenn da jemand so nebenher 200g Haribo snackt - aber hey, das sind ja auch nur 700kcal und wenn es dann richtige Mahlzeiten ersetzt, sind die kcal nicht allzu hoch.
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    Intuitives Essen heißt, dass man isst wenn man wirklich Hunger hat und aufhört, sobald man satt ist.

    Nicht mehr und nicht weniger.
    Da hat nichts mit Kaloriendichte, unverarbeitet oder weißen und braunen Zucker zu tun.

    Und nein Biber, ich war früher schon "normal"
    wenn man das so sagen darf.
    S.h. ich konnte schon immer alles essen und habe mich trotzdem nicht Adipös gefuttert.
    Weil ich auf meinen Körper gehört habe.
    Also rein intuitiv.

    Natürlich gibt es einige, eventuell sogar viele, die auf der einen Seite
    A) ein eher durchschnittliches Hunger Gefühl haben
    aber
    B) ihr Körper maximal darauf ausgerichtet ist, 5 Monate in der Antarktis zu überleben.

    Und hier kommt die Range ins Spiel.
    Die Akzeptanz für den einen Körper schwindet und ist mitunter begleitet vom kommenden emotionalen Essen, was die Range dann noch weiter verzerrt.

    Und der weitere Verlauf ist uns ja schon hingehend bekannt.

    Man muß sich und sein Körper akzeptieren oder halt lernen seine Nahrungsaufnahme so zu gestalten das man die doch unglückliche Range kompensiert.

    Sage ja nicht das es leicht ist, nur weil ich davon nicht betroffen bin.
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    Also intuitives Essen ist halt quasi das Endziel für Leute die eine Historie mit einer Essstörung-Thematik haben. Besser wirds nicht, um einen psychisch gesunden Umgang mit Nahrung zu haben. Aber schaffen tun es die Wenigsten. Denn dafür müssten die eigenen Körpersignale so gut sein, dass man auf sie vertrauen kann und der Kopf so weit sein, dass er einem nicht in die Quere kommt durch emotionales Essen/nicht-Essen.

    Die Frage ist halt auch wie man damit umgeht wenn das System aus der Balance gerät. Also man beispielsweise zu dick wurde. Meine Oma sagt dann immer, wenn ihre Hose oben zu spannen beginnt isst sie halt abends weniger bis das nicht mehr so ist. Fertig.

    Hab ich immer bewundert diese zwanglose, entspannte Selbstkontrolle.
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    Und man braucht dann auch genügend Wissen über metabolische Prozesse, um zu realisieren, wann man den Körpersignalen nicht vertrauen sollte. Zum Beispiel wenn man nur 4 Stunden schlecht geschlafen hat hat und Ghrelin nach oben schießt, man vielleicht nicht im Hauptbahnhof nen Burger mit Pommes zur Überbrückung bis zum Mittagessen holen sollte.

    Also selbst wenn das System in einer Homöosthase ist, gibt es Zeitpunkte wo diese gebrochen wird.

    Jetzt würden sicher einige argumentieren dass das Hungergefühl ja dann nach Aufnahme zusätzlicher Kalorien automatisch runter geht und man zb am nächsten Tag weniger isst...
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    Ich finde es halt jetzt mit Ritalin ganz spannend.
    Davor hatte ich nie Hunger, einfach weil ich den ganzen Tag gesnackt habe, quasi konstant Dopamin über Nahrungsaufnahme liefern.
    Jetzt habe ich eigentlich viel Hunger und denke die ganze Zeit, dass mit mir etwas falsch ist und ich viel zu viel esse und es stört mich mental, dass ich halt etwas Esse, weil ich Hunger habe. Aber das Hungergefühl wird halt berechtigt sein weil die Energieversorgung über "Ich esse alle 15min etwas" weg ist.
    Nachdem ich Gewicht verliere, scheine ich dem Hungergefühl zu wenig nachzugehen, bei meiner Vergangenheit fühlt es sich aber falsch an, mir etwas zu essen machen wenn ich Hunger habe, weil das in der Vergangenheit bedeutet hat, dass ich zu viel gegessen habe.
    Ich muss gefühlt so viel neu lernen. Was ich aber schon spannend finde, ist, dass ich auch ohne das Ritalin nicht mehr so snacke und behindert esse wie früher. Also einfach mal 1-2 Monate ohne ausgelebte Essstörung scheinen Gewohnheiten geändert zu haben und zu helfen .
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    Ich bleibe dabei das intuitives Essen für praktisch niemanden möglich ist. Wenn du @kasimir zu den auserwählten gehörst dann freue ich mich für dich.
    Aber ich habe noch nie jemanden kennengelernt der sich nicht entweder ungesund ernährt mit idR einhergehenden Fett werden oder hier und da bei der Nahrungsmittelauswahl diszipliniert.

    @schlafschaf intuitives Essen fängt nicht bei "ich tracke nicht" an. Tracken ist ja nun wirklich absolut exotisch außerhalb unserer Bubble. Kenne zB niemanden der das tut und würde es (auch wenn es für mich gut klappt) niemandem pauschal empfehlen.

    Früher hab ich "intuitiv" gegessen. Ergebniss KFA 35%+...
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    HungrigerBiber hat geschrieben: 1. Jul 2024, 12:16 Jetzt würden sicher einige argumentieren dass das Hungergefühl ja dann nach Aufnahme zusätzlicher Kalorien automatisch runter geht und man zb am nächsten Tag weniger isst...
    Möchte das jetzt nicht auf die Goldwaage legen, aber diese Situation habe ich des öfteren wenn ich zwanghaft versuche in den Bulk zu gehen.
    Esse dann zb. 3 Tage mehr als üblich und den darauf folgenden oder folgenden Tagen geht nicht mehr die Menge wie am Anfang rein.

    Aber pauschalisiert nehme ich über die Woche hinweg immer andere kcal Mengen zu mir. Am WE sogar meistens weniger, weil mein morgendliches Futterritual von der Arbeit her ausfällt.

    Grundsätzlich hast du recht, ohne Frage.
    Dafür bist du schon viel zu lange mit der Thematik vertraut.

    Damit auf lange Sicht umzugehen, ist hingegen die Kunst der Selbstbeherrschung.
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