Eigentlich nicht, weil nach Deutschland in der Vergangenheit weder eine nennenswerte Anzahl von Jagdtrophäen aus seinem Land eingeführt worden sind. Weiterhin befindet sich der loxodonta africana (Population aus Namibia, Botswana, Simbabwe und Südafrika) auf Anhang B EUVO/Anhang XIII VO (EG) 865/2006 und wäre somit von den geplanten Einschränkungen sowieso nicht betroffen.Skagerath hat geschrieben: 8. Apr 2024, 13:36 https://www.bild.de/politik/ausland/pol ... .bild.html
Interessante Sichtweise die Herr Masisi hier aufzeigt.."Nach Elefanten-Hammer von Präsident Masisi
Kommen bald mehr Flüchtlinge aus Botswana?
Er ist der Anti-Grünen-Hardliner aus Afrika: Botswanas Präsident Mokgweetsi Masisi (61) will aus Wut auf die Partei („Fundamentalisten, die aus Ideologie handeln“) 20 000 Elefanten nach Deutschland abschieben. Und deutet gegenüber BILD an: Es könnten schon bald auch mehr Flüchtlinge aus seinem Land zu uns kommen!
Masisi platzierte in BILD nicht nur seinen Elefanten-Hammer, sondern sprach auch Klartext über Deutschlands Migrationspolitik („Jeden reinzulassen, ist absurd!“).Er sei „in Sorge über einige dieser idealistischen Positionen“, die die Ampel-Politik prägen.
Gemeint: Die Bereitschaft, offensichtlich auch illegale Migranten über die Grenze zu lassen („für niemanden gut“, für Afrika „bitter, so viele Menschen zu verlieren“) - aber auch das Grünen-Ansinnen, vorangetrieben von Steffi Lemke (56, Grüne), den Import von Jagdtrophäen möglichst zu verbieten, seinem Land die Trophäenjagd zu vermiesen, ländlichen Communities somit nach seiner Darstellung eine Einnahmequelle und Arbeitsplätze zu nehmen.
Tenor: Die Grünen glauben, dass sie Gutes tun - schaden aber Afrika!
Es brauche außerdem die Jagd, um die Elefantenplage in seinem Land in den Griff zu kriegen.
Der Botswana-Präsident brachte beide Themen in Verbindung, sprach neben „Pull-Faktoren“ (offene Grenzen) auch von „Push-Faktoren“ in Afrika.
„Lasst uns für die Verursacher eine Last sein“
▶︎ Masisis Beispiel: „Trophäenjagd bringt uns hier Geld. Wenn ein Land Gesetze macht, die uns das einschränken, sagen sich die Leute hier: Wir gehen hin zu den Ländern, die das gemacht haben. Gesetze, die sich auf uns feindlich ausgewirkt haben.“ Die Betroffenen würden sich dann sagen: „Lasst uns für die Verursacher eine Last sein.“
Klartext: Wenn Menschen in Botswana aufgrund der Politik Deutschlands und anderer Länder in die Armut stürzten, DANN machen sie sich auf den Weg nach Norden!
Aussagen, die Deutschland Warnung sein dürften. Bisher ist die Zahl von Asylbewerbern aus dem elefantenreichen Land (rund 8000 Kilometer entfernt) gering, liegt bei einigen hundert im Jahr.
Bis zu 90 Prozent werden abgelehnt, vielfach enden Menschen aber im Duldungsstatus.
Kommen bald mehr Asylbewerber aus Masisis Heimat?
Auch Klimawandel ein Push-Faktor
Der Botswana-Präsident hatte an die Bundesregierung zugleich eine weitere Warnung bezüglich Migranten ausgesprochen. Masisi wörtlich: „Wer aus Botswana nach Deutschland kommt und um Asyl ersucht, ist kein legaler Asylbewerber. Unser Land ist sicher.“
Doch wenn Menschen dort die Lebensgrundlagen genommen würden, machten diese sich eben auf den Weg. Das gelte auch für einen weiteren „Push-Faktor“: die Folgen des Klimawandels. Masisi kokett zu BILD: „Meine Leute fragen mich: Wer ist da nachgewiesenermaßen der Verursacher?
Aber die Wortschöpfung "Anti-Grünen-Hardliner aus Afrika" ist natürlich Gold.