Top Lounger
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  • Bei uns darf man offiziell 2 Tage als normaler Mitarbeiter Homeoffice machen und in Führungsposition 1 Tag.
    Finde das gut so und mehr wie 2 Tage würde ich eher nicht befürworten. Habe einfach den Eindruck das Team arbeitet besser wenn die Leute sich persönlich sehen usw.

    Bei meinem ehemaligen AG hatte man seit Corona z. B. 5 Tage im Homeoffice. Auffälliger Nebeneffekt war dass neue Kollegen nicht gleichermaßen ins Team integriert werden konnten wie davor.
    HO kann also auch Nachteile haben.
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    In Teams integrieren geht ja auch mit gelegentlichen Treffen. Ist bei uns so.
    Würde auch gar nicht anders gehen, denn das Team ist in Deutschland und auch Asien verteilt.

    Ist ja immer abhängig vom jeweiligen Job und den Gegebenheiten.
    Wenn nur 2 Tage HO möglich wären und das streng ausgelegt wird ist der Arbeitgeber halt bei vielen raus.
    Wäre mir zu blöd (obwohl ich einer bin der ins Büro geht, sofern da alles passt).
    Manche müssen ja dann Präsenz nachholen wenn es nicht ging. Schöner Nebeneffekt ist dass sich Leute krank ins Büro schleppen. Super.
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  • Bei meiner Frau werden ab April neue HO-Regeln eingeführt, MA die 100% arbeiten dürfen nur noch 1 Tag HO machen, alle die weniger als 100% arbeiten dürfen gar kein HO machen, unabhängig davon ob man trotzdem 5 Tage/Woche arbeitet oder weniger. Die Begründung für die HO-Reduktion war, man möchte es fairer gestallten, da die Leute aus der Produktion ja gar kein HO machen können :clown:

    Bei mir im Unternehmen gibts seit letztem Jahr standortabhängige HO-Regeln. Alle Leute die vertraglich an einem Fertigungsstandort (unabhängig von der Funktion/Abteilung) hängen sollten 3x die Woche ins Büro, alle die am Headquarter hängen, haben weiterhin die Möglichkeit auf 5 Tage HO.
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    Seltser hat geschrieben: 13. Mär 2024, 07:49 Die Begründung für die HO-Reduktion war, man möchte es fairer gestallten, da die Leute aus der Produktion ja gar kein HO machen können :clown:
    Schöne Scheinargumentation^^ andere können kein HO machen, also darfst du es auch nicht. Guter Trick um die Leute wieder ins Büro zu zwingen.
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    NickyJr hat geschrieben: 13. Mär 2024, 07:56
    Seltser hat geschrieben: 13. Mär 2024, 07:49 Die Begründung für die HO-Reduktion war, man möchte es fairer gestallten, da die Leute aus der Produktion ja gar kein HO machen können :clown:
    Schöne Scheinargumentation^^ andere können kein HO machen, also darfst du es auch nicht. Guter Trick um die Leute wieder ins Büro zu zwingen.
    Wäre grund für mich zu wechseln, ist doch lächerlich.

    Neue Kollegen werden bei uns immer in Präsenz eingearbeitet und alle müssen sich beteiligen.
    finde ich auch gut und richtig so.
    Ansonsten gibt's ne Betriebsvereinbarung (seit lange vor corona schon) dass man nur im Büro sein muss wenn die Arbeit es erfordert (sehr selten also)
    Bin aber meist so 1x in 10 -14 Tagen vor Ort um mich mit meinen Kollegen dann zu treffen. Habe son spreadsheet wo jeder einträgt wann er zeit und Lust auf Büro hat.
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  • Bin bei dem Thema echt zwiegespalten.

    Auf der einen Seite sehe ich als Arbeitnehmer das ganz genau wie ihr --> Homeoffice absolut beste.
    Wenn ich aber ganz ehrlich bin, nutze ich halt im Homeoffice Leerlaufzeiten zu 99% für privates und im Büro eher nicht.
    Daher verstehe ich den Grund hinter dem "Zurück-Ins-Office" Gedanken des oberen Managements durchaus.

    In meiner Führungsrolle stellt sich dadurch für mich die große Herausforderung wie wir in Zukunft Arbeit und Arbeitspakete so aufsetzen können, dass es viel mehr in die Richtung führen über Inhalt anstatt über Arbeitszeiten geht. Das geht in manchen Bereichen einfacher (Projektmanagement, F&E, IT) und in anderen schwieriger (klassische Administrative Tätigkeiten). eine Lösung dafür habe ich persönlich noch nicht gefunden.

    Wir haben hier in meiner IGM Bubble aber eh das Glück, dass während Corona mobile Arbeit zu 100% Pflicht war und es dann auch während dem Trend Homeoffice als Employer Branding Argument zu nutzen den Schnellschuss gab eine BV aufzusezten und zu verabschieden.
    Die bekommt man halt auch nicht so einfach wieder kassiert.
    genetiKK hat geschrieben: 23. Sep 2024, 22:22 Wäre ich Kanzler wäre meine erste Amtshandlung die Respektschelle als straffrei einzuführen. Hat noch niemanden geschadet, erst Recht in der heutigen Gesellschaft nicht.
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  • Stewardess hat geschrieben: 13. Mär 2024, 09:21 Wenn ich aber ganz ehrlich bin, nutze ich halt im Homeoffice Leerlaufzeiten zu 99% für privates und im Büro eher nicht.
    Womit wir wieder beim Thema: Wie viel Stunden verbringe ich wirklich mit Arbeit?

    Im Büro wird man sich zwangsläufig auch eine alternative Beschäftigung gesucht haben (Kaffee holen, mit Kollegen quatschen, etc.) und das wurde im Vergleich zu dem Erledigen privater Dinge im Homeoffice als völlig normal angesehen. Wieso also plötzlich der Umschwung? Passen die Ergebnisse nicht mehr oder ist es eher ein Gefühl, dass aus Unternehmenssicht die Mitarbeiter im Büro produktiver sind? Das ifo-Institut sagt dazu folgendes:

    Bild
    Die meisten deutschen Unternehmen rechnen mit gleichbleibender Produktivität, sollten ihre Beschäftigten vom hybriden Arbeiten vollständig ins Büro zurückkehren. 60,1% glauben, dass die Produktivität der Mitarbeitenden in diesem Fall gleichbleibt. 31,6% denken, sie werde bei vollständiger Büronutzung steigen. Nur 8,3% meinen, dass Beschäftigte dann unproduktiver arbeiten würden. „Die mehrheitlich positiven Erfahrungen mit der Produktivität sind ein wichtiger Grund, warum sich das Homeoffice in vielen deutschen Unternehmen etabliert hat“, sagt ifo-Forscher Mathias Dolls.
    https://www.ifo.de/fakten/2023-10-17/me ... homeoffice
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    Seltser hat geschrieben: 13. Mär 2024, 07:49 Bei meiner Frau werden ab April neue HO-Regeln eingeführt, MA die 100% arbeiten dürfen nur noch 1 Tag HO machen, alle die weniger als 100% arbeiten dürfen gar kein HO machen, unabhängig davon ob man trotzdem 5 Tage/Woche arbeitet oder weniger. Die Begründung für die HO-Reduktion war, man möchte es fairer gestallten, da die Leute aus der Produktion ja gar kein HO machen können :clown:

    Bei mir im Unternehmen gibts seit letztem Jahr standortabhängige HO-Regeln. Alle Leute die vertraglich an einem Fertigungsstandort (unabhängig von der Funktion/Abteilung) hängen sollten 3x die Woche ins Büro, alle die am Headquarter hängen, haben weiterhin die Möglichkeit auf 5 Tage HO.
    Geil, arbeitet Deine Frau zufällig bei Bechtle? :-)

    Höre gerade von vielen ehemaligen Kollegen, dass beim Thema HO zurück gerudert wird.
    Problem scheint da oft der Neid der Kollegen zu sein, die nicht oder nur teilweise im Büro arbeiten können und dass die Stunk machen.

    Ist auch meine persönliche Erfahrung mit der Thematik. Mein letzter Chef hat HO gestrichen, weil es Beschwerden aus Produktion und Service (Außendienst) gab. Der Effekt wurde noch verstärkt, weil es inzwischen fast schwerer ist einen guten Servicetechniker zu finden als einen Controller. Ist fürs Management also durchaus ein Thema.

    Außerdem mögen manche Chefs einfach den Gedanken nicht, dass der Mitarbeiter im Homeoffice während der Arbeitszeit Sport macht oder die Wäsche.
    Einige raffen zwar eh nicht, was genau die Leute machen, wie lange man dafür braucht und ob HO vielleicht sogar positiven Einfluss auf die Produktivität hat (die man dafür erst mal messen müsste), aber wenn man die Leute sehen kann fühlt es sich halt besser an.
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  • Findet ihr den Gedanken hinsichtlich des Betriebsfriedens wirklich so abwegig? Wenn die eine Hälfte der Belegschaft Home-Office machen kann und währenddessen den Haushalt führt & die andere Hälfte der Belegschaft auf Grund der Tätigkeit vor Ort sein muss, führt das doch unweigerlich zu Spannungen. Ob die Lösung jetzt sein muss, dass man allen das HO streicht bzw. Deutlich reduziert ist natürlich die wichtige Frage
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  • Certa hat geschrieben: 13. Mär 2024, 11:29 Findet ihr den Gedanken hinsichtlich des Betriebsfriedens wirklich so abwegig? Wenn die eine Hälfte der Belegschaft Home-Office machen kann und währenddessen den Haushalt führt & die andere Hälfte der Belegschaft auf Grund der Tätigkeit vor Ort sein muss, führt das doch unweigerlich zu Spannungen. Ob die Lösung jetzt sein muss, dass man allen das HO streicht bzw. Deutlich reduziert ist natürlich die wichtige Frage
    Eigentlich ja. Denn dann müsste man sich noch weitere Fragen stellen.
    Sind die Büroleute neidisch, weil sie ggf geringeres Gehalt haben, weil sie keine Zuschläge aufgrund Schichtarbeit haben? Bietet man ihnen Schichtarbeit an? Gibt es kein meckern, weil die Büroleute nur Montag bis Freitag arbeiten und die Produktion 7 Tage? Was wäre da die Lösung?

    Wenn ich nun mal beispielsweise in der Produktion arbeite, habe ich mich dafür irgendwann mal entschieden. Möchte ich das nicht mehr aus Gründen x muss ich mich umschulen, als Quereinsteiger bewerben etc.
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    Ronja4711 hat geschrieben: 13. Mär 2024, 11:48
    Certa hat geschrieben: 13. Mär 2024, 11:29 Findet ihr den Gedanken hinsichtlich des Betriebsfriedens wirklich so abwegig? Wenn die eine Hälfte der Belegschaft Home-Office machen kann und währenddessen den Haushalt führt & die andere Hälfte der Belegschaft auf Grund der Tätigkeit vor Ort sein muss, führt das doch unweigerlich zu Spannungen. Ob die Lösung jetzt sein muss, dass man allen das HO streicht bzw. Deutlich reduziert ist natürlich die wichtige Frage
    Eigentlich ja. Denn dann müsste man sich noch weitere Fragen stellen.
    Sind die Büroleute neidisch, weil sie ggf geringeres Gehalt haben, weil sie keine Zuschläge aufgrund Schichtarbeit haben? Bietet man ihnen Schichtarbeit an? Gibt es kein meckern, weil die Büroleute nur Montag bis Freitag arbeiten und die Produktion 7 Tage? Was wäre da die Lösung?

    Wenn ich nun mal beispielsweise in der Produktion arbeite, habe ich mich dafür irgendwann mal entschieden. Möchte ich das nicht mehr aus Gründen x muss ich mich umschulen, als Quereinsteiger bewerben etc.
    +1

    Unterschiede, die nicht alle toll fanden, gab es schon immer.

    Da kann ich auch anfangen zu fragen warum der hochqualifizierte Mitarbeiter in der Beratungsabteilung nen Dienstwagen hat, ein Handy, ein eigenes Büro und warum der nicht im Blaumann zur Arbeit kommen muss. Ich kenne die Neiddebatte auch bezüglich Dienstreisen, warum fliegen XYZ irgendwo hin und gehen da Abends fein essen? Die Antwort ist halt immer: Andere Aufgabe, andere Qualifikation. Es ist Aufgabe des Managements, das entsprechend über interne Kommunikation klar zu machen und auch das Gemaule auszuhalten.
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    Certa hat geschrieben: 13. Mär 2024, 11:29 Findet ihr den Gedanken hinsichtlich des Betriebsfriedens wirklich so abwegig? Wenn die eine Hälfte der Belegschaft Home-Office machen kann und währenddessen den Haushalt führt & die andere Hälfte der Belegschaft auf Grund der Tätigkeit vor Ort sein muss, führt das doch unweigerlich zu Spannungen. Ob die Lösung jetzt sein muss, dass man allen das HO streicht bzw. Deutlich reduziert ist natürlich die wichtige Frage
    Augen auf bei der Berufswahl #05#
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  • chiki hat geschrieben: 13. Mär 2024, 12:36
    Certa hat geschrieben: 13. Mär 2024, 11:29 Findet ihr den Gedanken hinsichtlich des Betriebsfriedens wirklich so abwegig? Wenn die eine Hälfte der Belegschaft Home-Office machen kann und währenddessen den Haushalt führt & die andere Hälfte der Belegschaft auf Grund der Tätigkeit vor Ort sein muss, führt das doch unweigerlich zu Spannungen. Ob die Lösung jetzt sein muss, dass man allen das HO streicht bzw. Deutlich reduziert ist natürlich die wichtige Frage
    Augen auf bei der Berufswahl #05#
    Das sowieso. Aber es können ja leider nicht alle Mitarbeiter am Schreibtisch sitzen, irgendjemand muss ja noch wirklich arbeiten.
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  • Certa hat geschrieben: 13. Mär 2024, 11:29 Findet ihr den Gedanken hinsichtlich des Betriebsfriedens wirklich so abwegig? Wenn die eine Hälfte der Belegschaft Home-Office machen kann und währenddessen den Haushalt führt & die andere Hälfte der Belegschaft auf Grund der Tätigkeit vor Ort sein muss, führt das doch unweigerlich zu Spannungen. Ob die Lösung jetzt sein muss, dass man allen das HO streicht bzw. Deutlich reduziert ist natürlich die wichtige Frage
    Ist doch nur eine Neiddebatte, sowas sollte man als Geschäftsleitung nicht auch noch fördern. Ich stelle der Verwaltung der Müllabfuhr ja auch keinen stinkenden Biomüll ins Büro.
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