Der Regelbedarf zur Sicherung des Lebensunterhalts umfasst insbesondere Bedarfe für Ernährung, Kleidung, Körperpflege, Hausrat, Haushaltsenergie ohne die auf die Heizung und Erzeugung von Warmwasser entfallenen Anteile sowie Bedarfe zur Teilnahme am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft.Karl_Lagerfeld hat geschrieben: 22. Aug 2023, 14:13Zum Existenzminimum gehört btw. nicht am Tag ne Schachtel kippen rauch zu können und zum Nägel machen ins Studio zu gehen, dazu gehört auch nicht sich Alkohol etc. gönnen zu können.Certa hat geschrieben: 22. Aug 2023, 14:04Eben. Und woher holen sich die Leute dann das Geld, wenn die gekürzten Sozialleistungen nicht mehr ausreichen, um das tägliche Leben zu bestreiten. Es heißt ja nicht ohne Grund Existenzminimum.Barde hat geschrieben: 22. Aug 2023, 14:01
Wobei hier halt fraglich ist, ob die Leute dann auch wirklich arbeiten gehen.
Gibt sicher nicht wenige, die dann lieber den Weg der Kriminalität einschlagen, als sich für Mindestlohn 40 Stunden die Woche abzurackern.
Ich habe die Befürchtung, dass die Sozialleistungen auch dafür dienen, einen Teil der Leute die sie empfangen einfach ruhig zu halten weil man die Konsequenzen fürchtet, wenn diese plötzlich kein Geld mehr bekommen, keine Wohnung mehr gezahlt bekommen, etc.
Grade was Vermietung angeht hat grundsätzlich erst mal niemand was davon, wenn da Leistungen gekürzt werden. Zahlt das Amt nicht mehr und der Mieter zieht nicht aus, muss zwangsläufig die Sache vor Gericht. Da diese Leute ja keine Kohle haben muss der Staat wieder Prozesskostenhilfe zahlen usw. und der Vermieter bleibt am Ende sowieso auf seinen Kosten sitzen.
Und wenn die Leute dann auf der Straße hocken wird sich das Stadtbild sicher nicht zum Guten wenden.
Nicht falsch verstehen, ich bin ebenfalls der Meinung, dass die Einwanderung in unser Sozialsystem beendet werden muss, ich bin mir allerdings nicht sicher, dass eine Einschränkung der Leistungen für bereits hier lebende Empfänger ausschließlich positive Effekte hat.
Existenzminimum bedeutet für mich ein Dach über dem Kopf und genug essen um nicht zu verhungern, Krankenversorgung gibts von Vater Staat ja sowieso "geschenkt" also wird man am nächsten morgen wohl weiterhin aufwachen und leben.
Daher statt bares Geld nur Gutscheine für Essen (ausgeschlossen Alkohol, Zigaretten). Dann wird mit dem Bürgergeld auch nicht die nächste Spielothek unsicher gemacht etc.
Wie du vielleicht weißt beträgt der Regelbedarf pro Person derzeit 502 Euro im Monat. Wie man davon eine Schachtel Kippen pro Tag finanzieren soll, bleibt wohl dein Geheimnis.