Skagerath hat geschrieben: 26. Jul 2023, 16:25
ConanTheCanon hat geschrieben: 26. Jul 2023, 16:17
Skagerath hat geschrieben: 26. Jul 2023, 15:44
zB
Nehmen wir an der Ukraine gelingt die Rückeroberung tatsächlich.. was dann ?
Also du meinst, wenn die Ukrainer Bachmut zurück erobern? Wahrscheinlich verlegt man mehr Truppen nach Bachmut und holt es sich wieder. Ist ja ein ewiges Hin und Her an der Front. Ich würde da nun nicht all zu viel Gewicht drauf legen.
Ist eigentlich schon aberwitzig, wie man sich da um absolut zerstörte Städte prügelt die nur noch aus Ruinen bestehen. Aber natürlich möchte keiner auch nur einen Zentimeter freiwillig aufgeben, das ist schon klar. Zeigt halt einfach wieder, wie sinnlos so ein Krieg eigentlich ist.
Naja.. also erstens mal hat Schlacht um Bachmut mehr als 300 Tage gedauert und damit gehört sie zu den längsten Schlachten der Weltgeschichte überhaupt. Die Schlacht war darüber hinaus die verlustreichste seit dem Ende des zweiten Weltkriegs und wird daher sogar eher mit Verdun und weniger mit Stalingrad verglichen.
Wenn der Ukraine eine Rückeroberung binnen einem Bruchteil der Zeit gelingt dann wäre das ein normer Schlag gegen die russische Kampfmoral und im Prinzip wären dann ausnahmslos alle eingesetzten russischen Kräfte für nichts und wieder nichts verwundet worden oder gefallen.
Aber gut, wenn du der Meinung bist das ein eventuelle Rückeroberung Bachmuts kein Gewicht für den restlichen Verlauf des Kriegs haben könnte..
Ach weisst du. Bachmut war unter ukrainischer Kontrolle noch die uneinnehmbare "Festung Bachmut" , die Schlüsseslstelle, wo sich dieser Krieg entscheiden wird. Als Russland dann Bachmut genommen hat, da war es sogleich eine unbedeutende Stadt, deren Eroberung keinerlei Einfluss auf den weiteren Kriegsverlauf haben wird. Peanuts eben.
Und nun wittert man wieder Morgenluft und bauscht die Geschichte wieder auf.
Schlussendlich: Erst muss die Stadt einmal eingenommen werden und dann schaunmer mal.