Re: Ukraine Konflikt
Verfasst: 18. Aug 2025, 21:29
Es wäre schön, wenn das nicht passiert. Ein ganzes Volk oder Bewohner der Stadt als potentielle angemessene Opfer zu betrachten ist genau das, was "man" den Russen vorhält.
Man kann es ja nur hoffen und vermutlich ist es auch so. Aber ich denke dass das eher wegen der begrenzten Mittel so ist und nicht wegen der ukrainischen Nächstenliebe. Hätten die genug im Arsenal würde man sicher auch fand andere Ziele angreifen um den Krieg unter die Russen zu bringen oder Putin eins auszuwischen usw.martin1986 hat geschrieben: 18. Aug 2025, 21:47 Ich ging mal davon aus, dass die Ukrainer eben nicht Krankenhäuser, Kindergärten und Wohngebiete als Ziel wählen sondern etwas Militärisches bzw in Moskau dann halt vermutlich eher etwas Industrielles oder etwas, was für diesen Putin-Schurkenstaat steht.
Die Ukraine wählten auch in Donezk und co Wohngebiete als Ziel, warum sollten die Russland davor halt machen? In Belgorod gab es auch viele zivile Opfer.martin1986 hat geschrieben: 18. Aug 2025, 21:47 Ich ging mal davon aus, dass die Ukrainer eben nicht Krankenhäuser, Kindergärten und Wohngebiete als Ziel wählen sondern etwas Militärisches bzw in Moskau dann halt vermutlich eher etwas Industrielles oder etwas, was für diesen Putin-Schurkenstaat steht.
Wäre schöner wenn der Krieg auch mit Zugeständnissen beiderseits enden würde, bevor es weiter eskaliert.martin1986 hat geschrieben: 18. Aug 2025, 21:04 Wär schon schön, wenn so ein Ding mal auf Moskau niedergeht, bevor der Krieg vorbei ist..
https://www.bild.de/politik/ausland/pol ... 1a77a5adb7Russlands Machthaber Wladimir Putin hat nach Angaben aus Verhandlungskreisen Moskau als Ort für ein Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vorgeschlagen. Putin habe seinen Vorschlag bei einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump am Montag erwähnt, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag aus zwei mit der Angelegenheit vertrauten Quellen. Selenskyj, der zum Zeitpunkt des Anrufs im Weißen Haus war, lehnte ein Treffen in der russischen Hauptstadt demnach ab.
Eine europäische Friedenstruppe müsste realistisch mindestens aus mehreren Zehntausend Mann bestehen, die „robust“ ausgerüstet sind und sich wehren können … wer soll die stellen? MMn unrealistisch ohne amerikanische Boots on the Ground (und die wird es wohl eher nicht geben).Shivus hat geschrieben: 19. Aug 2025, 19:59 Was ist deine realistische Einschätzung bzgl einer Entsendung von deutschen Truppen, @moseltaler?
Außenminister Wadephul äußerte ja, dass es die BW „voraussichtlich überfordern würde“? Kann sowas leider nicht einschätzen/bewerten
Denke auch, dass sich die Frage erstmal nicht stellt. Für mich sieht es nicht danach aus, dass Putin sich wirklich bewegen wollte. Er wird wohl tatsächlich nur auf Zeit spielen und den Krieg fortsetzen wollen.Moseltaler hat geschrieben: 19. Aug 2025, 20:05
Mal abgesehen davon, dass Putin meines Wissens nach aktuell eh keine Truppen in der Ukraine akzeptieren würde.
Wäre ja auch blöd von Selenskyj, nach Moskau zu gehen. Wo doch allgemein bekannt ist, dass es da ein Fenster-Problem gibt.stabil hat geschrieben: 19. Aug 2025, 17:28 Putin beherrscht das Spielen auf Zeit schon perfekt, muss man ihm lassen.
https://www.bild.de/politik/ausland/pol ... 1a77a5adb7Russlands Machthaber Wladimir Putin hat nach Angaben aus Verhandlungskreisen Moskau als Ort für ein Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vorgeschlagen. Putin habe seinen Vorschlag bei einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump am Montag erwähnt, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag aus zwei mit der Angelegenheit vertrauten Quellen. Selenskyj, der zum Zeitpunkt des Anrufs im Weißen Haus war, lehnte ein Treffen in der russischen Hauptstadt demnach ab.
Die ukrainische Armee hat nach eigenen Angaben die nach Ungarn und in die Slowakei führende russische Erdölpipeline »Druschba« (Freundschaft) angegriffen. Die Attacke sei bereits in der Nacht zum Montag auf die Ölpumpstation Nikolskoje im zentralrussischen Gebiet Tambow erfolgt, teilte der ukrainische Generalstab bei Telegram mit. Das Durchpumpen von Erdöl in beide Länder sei komplett eingestellt worden.
Die Pumpstation ist gut 320 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt.
Zuvor hatte der ungarische Außenminister Péter Szijjártó Kyjiw »Angriffe auf die Energiesicherheit« vorgeworfen. Sein ukrainischer Kollege Andrij Sybiha entgegnete ihm, dass Ungarn trotz Warnungen seine »Abhängigkeit von Russland« beibehalten habe.
Letzteres kann doch nicht der Grund sein die Energieversorgung eines anderen EU-Staates anzugreifen. Wild.Ungarn bezieht den größten Teil seines Öls über die »Druschba«-Pipeline, die russisches Öl durch Belarus und die Ukraine nach Ungarn sowie in die Slowakei transportiert. Anders als viele andere Länder der Europäischen Union unterhält Ungarn seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine im Februar 2022 weiterhin enge politische und wirtschaftliche Beziehungen zu Russland.
https://www.deutschlandfunk.de/druschba ... l-102.htmlDie EU-Staaten Ungarn und Slowakei bekommen durch die Druschba-Pipeline wieder Öl aus Russland.
Eben, ist ja nicht so, als hätte man in Ungarn den Verteiler gesprengt.Moseltaler hat geschrieben: 20. Aug 2025, 11:33 Warum sollte keine "russische Geldmaschinerie" auf russischem Staatsgebiet angegriffen werden?
Mal abgesehen, dass das die Ukraine regelmäßig macht.