https://youtu.be/nkfsjQn3cS4?si=7Z3tjeSWP6Umtprh
Interessant. Reichelt redet hier in einem 10 minütigen Plädoyer (direkt am Anfang) einer Melonisierung der AfD das Wort und fordert, dass sie anschlussfähig wird.
Das heißt für ihn: Höcke muss weg und man muss auf transatlantischen Kurs einschwenken +
"rechte Parteien in ganz Europa können nur als Schutzmacht jüdischen Lebens und eiserner Verbündeter Israels Erfolg haben".
Ausführen soll dies Weidel, die anschlussfähig sei.
Interessanterweise tauschen sich die "Moderaten" in der AfD auch immer mit der Presse aus, werden vergleichsweise geschont und auch gelockt. Weidel zahlte zB Geld, damit ihre Anhänger kostenlos zum Parteitag in BW gefahren und verköstigt werden, um Ihre Kandidatur abzusichern. Dies war nur eine Randnotiz in den Medien statt sich "die Mäuler darüber zu zerreißen".
Sehe ich sehr kritisch. Für mich gibt es keine Alternative im Etablierten und als domestizierter Juniorpartner der CDU ginge die Show nur weiter.
Mir gefällt zudem nicht wie unverhohlen man hier gesteckt kriegt, wem man sich beugen muss, damit man mitspielen darf. Reichelt verengt die Problematik gezielt auf einen "gemeinsamen Kampf gegen den Islam", dabei ist eine kritische Distanz zu den USA und eine genuin deutsche Perspektive, die unsere eigenen Interessen priorisiert, genauso wichtig (siehe NS2; Flüchtlingsströme durch "Demokratie-Bringung"; Abhörskandal etc).
Was hat sich denn unter Meloni oder Wilders, die er lobend anführt, fundamental verändert?