Weltraumsoldat hat geschrieben: ↑7. Jun 2024, 13:44
https://www.welt.de/wirtschaft/article2 ... rophe.html
„Schiere Katastrophe“ – Börsen-Chef mit Wutrede über Habecks Wirtschaftspolitik
Theodor Weimer, Vorstandschef der Deutschen Börse, hat sich ungewöhnlich deutlich über den Standort Deutschland geäußert. Investoren verlangten inzwischen Risikoaufschläge und mieden das Land. Weimer sagt: „So schlecht wie jetzt war unser Ansehen in der Welt noch nie.“
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„Ich habe mein 18. Treffen mit Wirtschaftsminister und Vizekanzler Robert Habeck hinter mir und ich kann ihnen sagen: Es ist eine schiere Katastrophe.“ Am Anfang sei er interessiert gewesen, habe zugehört. „Inzwischen kommen die Fundamentalisten immer mehr durch.“
Als Chef der Deutschen Börse ist Weimer Mr. Dax – Ansprechpartner für Investitionen in alle großen börsengelisteten Unternehmen in Deutschland. Doch inzwischen sei das Interesse an einer Geldanlage in Deutschland eingebrochen, Investitionen verlangten Risikoaufschläge. „So schlecht wie jetzt war unser Ansehen in der Welt noch nie – noch nie!“, sagt Weimer.
„Die schütteln nur noch mit dem Kopf. Die sagen: Wo sind denn eigentlich die deutschen Tugenden geblieben. Wir wissen nicht mehr, wie wir Euch in Deutschland lesen sollen“, führt der 64-Jährige aus. „Wenn ihr so weitermacht, werden wir Euch noch weiter meiden und noch weiter rausgehen aus Deutschland.“
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Auch über die Migrationspolitik in Deutschland fällt er ein hartes Urteil. „Unsere Migrationspolitik wird allseits als vollkommen falsch empfunden“, sagt Weimer. „Unsere Ausrichtung am Gutmenschentum wird nirgends geteilt.“ Ökonomisch betrachtet hieße Migration, Fachkräfte anzuwerben, die die Sprache sprächen und Sozialprodukt generieren, aber nicht, „die zu 50 Prozent das Bürgergeld abkassieren und das irgendwo hinschicken.“
Er nimmt sogar das "G-Wort" in den Mund, dass man im thread nicht mehr gebrauchen soll. Aber zitieren darf ich ja noch
Aber ernsthaft: Die Hütte muss wirklich brennen, wenn solche "undiplomatischen" Äußerungen sich immer mehr häufen.
Den Abschnitt finde ich auch interessant:
Ein Grund sei, dass Deutschland seine Automobilindustrie zerstört habe. „Wir haben uns unser Geschäftsmodell kaputt reden lassen“, wettert Weimer. Durch die CO₂-Vorgaben seien die Autokonzerne in eine Ecke gedrängt worden, aus der sie nicht mehr herauskämen. Wenn er einen 7er-BMW kaufe, erhalte er in Deutschland nur einen Sechszylinder als Hybrid, in den USA hingegen einen reinen Achtzylinder. „Dann erklärt mir unser Aufsichtsrat, wir müssen die Dienstwagen kleiner machen“, sagt Weimer. „Das ist doch dummes Zeugs. Wir müssen die Dienstwagen wieder groß machen. Das schafft nämlich Wachstum.“
Meint der Herr wirklich, dass Robert Habeck höchstpersönlich den Chinesen (größter Absatzmarkt für deutsche Autos) eingeredet hat, dass sie lieber eigene E-Autos bauen sollen?