Lounge Ultra
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    2023 waren es 8.276 / 2.760

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    https://www.welt.de/wirtschaft/plus2562 ... ismus.html
    Die Europäische Kommission hat im Verborgenen Umweltverbände für Klagen und Kampagnen gegen deutsche Unternehmen bezahlt. Das geht aus geheimen Verträgen hervor, die erstmals WELT AM SONNTAG vollständig einsehen konnte. Brüsseler Funktionäre und Aktivisten stimmten sich demnach bis ins Detail miteinander ab. Ihr Ziel war es, die Öffentlichkeit von der Klimapolitik der EU überzeugen. Dafür flossen Steuergelder in Millionenhöhe.

    Die Nichtregierungsorganisation (NGO) ClientEarth etwa erhielt 350.000 Euro und sollte dafür deutsche Kohlekraftwerke in Gerichtsprozesse verstricken, um das „finanzielle und rechtliche Risiko“ der Betreiber zu erhöhen. Den Verband Friends of the Earth beauftragten Beamte der Kommission mit dem Kampf gegen das Freihandelsabkommen Mercosur zwischen Europa und Südamerika – obwohl es Kollegen im eigenen Haus zur selben Zeit vorantrieben. Andere Gruppen bekamen Geld für die Beeinflussung von EU-Abgeordneten vor Abstimmungen zu Pflanzenschutzmitteln und Chemikalien.

    Die Verträge stammen aus dem Jahr 2022, die Gelder flossen im Jahr 2023. Einzelne NGOs erhielten bis zu 700.000 Euro.
    EU will nur das beste für uns :clown: :pepeto:
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    https://www.welt.de/wirtschaft/plus2562 ... naere.html
    Mehr Millionäre!

    Dem Statistischen Bundesamt (Destatis) zufolge hatten 2021 rund 34.500 der in Deutschland erfassten Lohn- und Einkommensteuerpflichtigen Einkünfte von mindestens einer Million Euro. Damit hat sich die Zahl der Einkommensmillionäre binnen eines Jahrzehnts mehr als verdoppelt. Allein gegenüber 2020, das allerdings vom ersten Corona-Schock geprägt war, gab es einen Anstieg um 5200 Personen oder 18 Prozent. Bei dem jüngsten Anstieg könnten„pandemiebedingte Sondereffekte“ im Spiel sein, merken die Statistiker an. Ob das gerecht ist, darüber lässt sich trefflich streiten.
    Fest steht jedoch, dass Spitzenverdienen einen Großteil der Einkommensteuer in Deutschland zahlten, und das nicht erst ab der magischen Zahl von einer Million. Zuletzt stand das obere eine Prozent der Steuerpflichtigen – das waren alle Personen oder Haushalte mit einem Einkommen von 290.640 Euro oder mehr – für 23,6% des gesamten Lohn- und Einkommensteueraufkommens.
    Während die Zahl der Einkommensmillionäre wächst, ist die Zahl der Vermögensmillionäre zuletzt geschrumpft. Das geht aus dem neuen Global Wealth Report der Beratungsfirma Capgemini hervor. Demnach gab es in Deutschland vergangenes Jahr 1,605 Millionen Menschen mit einem siebenstelligen Dollar-Vermögen, weniger als im Jahr 2023, als Capgemini in Deutschland 1,646 Millionen Dollar-Millionäre zählte.

    Wenn der Kreis der Millionäre in Deutschland 2024 kleiner geworden ist, hängt das nach Einschätzung von Capgemini mit rückläufigen Immobilienpreisen zusammen, deren Wert in die Berechnung einfließt. Das Gesamtvermögen der Reichen hierzulande blieb den Kalkulationen zufolge mit 6,32 Billionen Dollar nahezu unverändert
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  • https://uni-tuebingen.de/universitaet/a ... rgerkrieg/
    Steigt die wirtschaftliche Ungleichheit innerhalb eines Landes, erhöht sich das Risiko für den Ausbruch eines Bürgerkriegs. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Lehrstuhls für Wirtschaftsgeschichte an der Universität Tübingen nach der Auswertung von Daten aus zwei Jahrhunderten für insgesamt 193 Länder. Die Studie ist im Fachjournal Review of Income and Wealth erschienen.
    Die Berechnungen ergaben einen statistisch auffälligen Zusammenhang zwischen ungleicher Einkommensverteilung und dem Ausbruch von Bürgerkriegen. Die Ergebnisse lassen sich anhand vergangener Ereignisse überprüfen: Beispielsweise war Land in Russland vor der Oktoberrevolution von 1917 extrem ungleich verteilt – was wesentlich zum Ausbruch von Revolution und Bürgerkrieg führte und von dem neuen Indikator auch mit einer entsprechend hohen Wahrscheinlichkeit angezeigt wurde. Der neue Indikator macht auch Aussagen über das Risiko für Bürgerkriege heutzutage möglich: „In den USA ist die Ungleichheit der Einkommensverteilung in den vergangenen dreißig Jahren deutlich gestiegen. Entsprechend hat sich das Risiko eines Bürgerkriegs in den USA von 10 auf 21 Prozent drastisch erhöht", so Baten. Auch in Großbritannien, China, Indien und Russland sei im selben Zeitraum die Ungleichheit stark angestiegen.
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    Mäx hat geschrieben: 17. Jun 2025, 11:04 https://uni-tuebingen.de/universitaet/a ... rgerkrieg/
    Steigt die wirtschaftliche Ungleichheit innerhalb eines Landes, erhöht sich das Risiko für den Ausbruch eines Bürgerkriegs. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Lehrstuhls für Wirtschaftsgeschichte an der Universität Tübingen nach der Auswertung von Daten aus zwei Jahrhunderten für insgesamt 193 Länder. Die Studie ist im Fachjournal Review of Income and Wealth erschienen.
    Die Berechnungen ergaben einen statistisch auffälligen Zusammenhang zwischen ungleicher Einkommensverteilung und dem Ausbruch von Bürgerkriegen. Die Ergebnisse lassen sich anhand vergangener Ereignisse überprüfen: Beispielsweise war Land in Russland vor der Oktoberrevolution von 1917 extrem ungleich verteilt – was wesentlich zum Ausbruch von Revolution und Bürgerkrieg führte und von dem neuen Indikator auch mit einer entsprechend hohen Wahrscheinlichkeit angezeigt wurde. Der neue Indikator macht auch Aussagen über das Risiko für Bürgerkriege heutzutage möglich: „In den USA ist die Ungleichheit der Einkommensverteilung in den vergangenen dreißig Jahren deutlich gestiegen. Entsprechend hat sich das Risiko eines Bürgerkriegs in den USA von 10 auf 21 Prozent drastisch erhöht", so Baten. Auch in Großbritannien, China, Indien und Russland sei im selben Zeitraum die Ungleichheit stark angestiegen.
    Siehst du die Chance auf einen Bürgerkrieg in den USA wirklich bei >20%?
    Klar brodelt es da gewaltig, aber was muss noch für einen Bürgerkrieg passieren?
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  • Würde mir nicht zutrauen, das zu beziffern. Ich stimme allerdings zu, dass die Wahrscheinlichkeit wohl gestiegen ist. Aber da spielen sicher noch andere Faktoren eine Rolle als wachsenden Einkommensungleichheit. Momentan sehen wir auch nicht gerade Versuche die Spaltung zu reduzieren.
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  • Im September 2026 wird in Sachsen Anhalt gewählt, inb4 erster AfD Ministerpräsident
    "Die Hütte brennt": US-Konzern will Herz der Chemieindustrie im Osten abschalten

    Ostdeutschland bangt um seine Chemieindustrie und Hunderttausende um ihre Jobs. Die Energiekrise traf die Region besonders. Nun steht das Herz der Chemie in Mitteldeutschland vor dem Aus. Ende Juli läuft eine wichtige Frist ab. Betroffene sagen, die Regierung muss handeln.
    https://www.focus.de/finanzen/jobs-in-g ... cc18f.html
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  • Ich bin: nur fürs Essen hier.
    die Regierung muss handeln.
    ganz bestimmt...

    empfehle auch die neue mega folge:
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  • Harun hat geschrieben: 27. Jun 2025, 10:07
    die Regierung muss handeln.
    ganz bestimmt...

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    Certa hat geschrieben: 27. Jun 2025, 10:13
    Harun hat geschrieben: 27. Jun 2025, 10:07
    die Regierung muss handeln.
    ganz bestimmt...

    empfehle auch die neue mega folge:
    Hauptsache, die haben Spaß.
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    Das Schießen aus der Stimmungskanone hat doch schon beim Olaf nicht geklappt :o
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  • Ich bin: nur fürs Essen hier.
    Die Verteilung wird sich in DE wohl nie ändern.

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    In einigen Fällen baut eine Familie eben ein Unternehmen auf, Generationen die mitgewirkt haben und Arbeitsplätze schaffen und Steuern zahlen.
    Russland und China überrascht irgendwie
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    Harun hat geschrieben: 4. Jul 2025, 05:52 Die Verteilung wird sich in DE wohl nie ändern.


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    Die Statistik zeigt halt auch irgendwie, dass Deutschland von der Substanz lebt.


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    https://www.welt.de/wirtschaft/weltplus ... heute.html
    Brandbrief an Kanzler Merz – „Nie waren so viele gute Arbeitsplätze bedroht wie heute“
    Nach dem Verlust von rund 100.000 Industriearbeitsplätzen fordern Arbeitnehmervertreter der größten ostdeutschen Industriebetriebe ein Energiewende-Moratorium. Die Regierung soll keine Kraftwerke abschalten und aufhören „Subventionen nach Gutsherrenart“ zu verteilen.
    Die Arbeitnehmervertreter der ostdeutschen Chemie- und Stahlindustrie sind mit ihrer Geduld am Ende. Betriebsräte der Branchenriesen BASF Schwarzheide und Arcelor Mittal in Eisenhüttenstadt haben in einem Brandbrief an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in drastischen Formulierungen das Scheitern der deutschen Energiewende festgestellt und einen radikalen Kurswechsel gefordert. Das Schreiben liegt WELT vor.
    Die Kritik richtet sich gegen die Pläne der Regierung Merz, den Industriestrom-Preis und die Netzentgelte herunter zu subventionieren. Damit würden „nur Symptome behandelt, die tieferliegenden Ursachen der Energiekrise aber nicht angegangen“, sagte der Betriebsratsvorsitzende der Lausitz Energiekraftwerke AG (Leag), Toralf Smith auf Nachfrage von WELT.
    „Wir erwarten statt weiterer Durchhalteparolen und Schönrednerei endlich klare Aussagen und Signale, welche konkreten Maßnahmen die Bundesregierung ergreifen wir, um die Fehlentwicklungen in der deutschen Energie- und Klimapolitik zu korrigieren“, heißt es in dem Schreiben der Betriebsräte. Es gelte „unsere Energieversorgung wieder international wettbewerbsfähig zu machen.“
    „Wir befinden uns in der schwersten Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg“, heißt es in dem Schreiben: „Allein im letzten Jahr wurden mindestens 100.000 Industriearbeitsplätze ersatzlos abgebaut.“ Die politischen Versprechungen der letzten Bundesregierung eines „grünen Wirtschaftswunders“ seien „nur Schall und Rauch“, so die Betriebsräte: „Realität ist, dass noch nie so viele gute Arbeitsplätze bedroht waren wie heute.“
    „Wenn die Energiewende eine Operation am offenen Herzen unserer Volkswirtschaft ist, dann ist diese Operation bislang gründlich misslungen“, stellen die ostdeutschen Betriebsräte fest: „Der Patient droht, auf dem OP-Tisch zu sterben.“

    Der Doppelausstieg aus Kernenergie und Kohle habe Deutschland „abhängig gemacht von unzuverlässigem PV- und Windstrom und teuren Gasimporten“, heißt es in der Bestandsaufnahme der Arbeitnehmervertreter: „Noch nie war unsere Stromversorgung so teuer und unsicher.“
    Von Merz fordern die ostdeutschen Arbeitnehmer faktisch das Aussetzen der Energiewende: „Schluss mit dem planlosen Zubau von PV und Wind“, heißt es im Schreiben: Genehmigungen dürfe es „nur noch für netzverträgliche Investitionen geben.“
    Zudem fordern die Betriebsräte eine „Moratorium für Kraftswerksabschaltungen“. Der Fahrplan des Kohleausstiegs müsse unterbrochen werden: „Vor dem Abschalten muss erst neue gesicherte Leistung zur Verfügung stehen.“Ein klimapolitisches Vorpreschen Deutschlands und Europas lehnen die ostdeutschen Betriebsräte ab, da dies die Wettbewerbsfähigkeit untergrabe: „Statt weiteren Vorleistungen Deutschlands und Europas beim Klimaschutz erwarten wir die Herstellung eines klaren Junktims: Weltweit müssen sich alle relevanten Länder zu gleichen Anstrengungen verpflichten.“

    Jetzt fängt langsam das große Flennen an. Aber wie beim Migrationsdebakel viel zu spät.
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    Piotr hat geschrieben: 4. Jul 2025, 08:53 Wobei inherited nicht immer nur einfach Geld erben bedeutet
    In einigen Fällen baut eine Familie eben ein Unternehmen auf, Generationen die mitgewirkt haben und Arbeitsplätze schaffen und Steuern zahlen.
    Russland und China überrascht irgendwie
    Nicht wirklich. Denke doch mal daran wie es dort vor 30 Jahren aussah. Da gab es halt nur Arme, inzwischen sehr viele Arme aber eben auch viele Superreiche und eine entstehende Mittelschicht.
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