Mit dem Bezug auf "Aktuelle Nachrichten aus aller Welt" und entsprechenden Vorfällen, nicht Random, weil man mal wieder provozieren und trollen möchte.
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Die Einstufung irgendwelcher Teile der AfD hat halt null Relevanz für das Leben des Durchschnitts-LiLoer, das mit der Migrationspolitik schon eher.
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Sehe ich ähnlich. In früheren Zeiten, wo von der AfD oder einer sonstigen Partei mit relevantem Zuspruch und nicht geringem Anteil an Rechtsextremisten keine Spur war, haben CDU/CSU deutlich "rechtere" Position vertreten. Das mag mit dem Zeitgeist und dem handelnden Personal zusammenhängen (die unsägliche Ära Merkel und ihre Nachwirkungen). Tatsächlich gibt die AfD der politischen Linken in Politik und Medien aber ein Feindbild, was sich als durchaus hilfreich erweist. Die CDU gerät dabei immer wieder unter Druck, sich hinsichtlich ihrer politischen Positionen unbedingt abzugrenzen; die "Brandmauer nach rechts" ist ein sehr erfolgreiches Instrumentarium für linke Kräften, trotz einer eher konservativen Mehrheit in diesem Land (i.S. von CDU, FDP, AfD) immer wieder an die Macht zu kommen. Eine CDU (oder von mir aus Werteunion), die die Lücke nach rechts wieder schließen würde und dabei koalitionsfähig bliebe, würde für nicht wenige Wähler die AfD überflüssig machen und somit eine konservative Machtoption wahrscheinlicher machen.Certa hat geschrieben: ↑23. Mai 2024, 12:58Oder Forderungen werden bewusst nicht umgesetzt, weil sie von einer AFD konmen. Das ist dämlich und macht keinen Sinn, aber Politik ist nicht rationalLinksanwalt hat geschrieben: ↑23. Mai 2024, 12:53Die meisten Punkte findest du auch bei anderen Parteien zu genüge (Grüne beim ersten Punkt, Russland-Freunde in der SPD usw.).martin1986 hat geschrieben: ↑23. Mai 2024, 10:56Auch für mich gilt, dass ich mir wünschen würde, es gebe eine rechts-konservativ ausgerichtete Partei in Deutschland, die tatsächlich wählbar ist. Wenn ich die AfD wählen würde, wähle ich
- teilweise(!) verrückte Ideologen und Extremisten,
- gekaufte Russland- und China-Freunde,
- völlig unausgegorene Konzepte (Rente, etc.)
- europa- und außenpolitische Geisterfahrer und
- eine Partei, die nicht koalitionsfähig ist, womit meine Stimme de facto verloren ist und ich das linke Lager letztlich unterstütze.
Der letzte Punkt ist nicht zwingend richtig. Ohne ne starke/stärker werdende AfD wären Dinge wie die Bezahlkarte für Flüchtlinge nie ins Rollen kommen.
Es ist richtig, dass man in der Koalition damit vermehrt linke Parteien bekommt. Dennoch wird man die Forderungen einer in der Wählergunst steigende AfD nicht ignorieren können.
Ich hoffe sehr, dass viele AfD-Wähler bei den kommenden Wahlen in Ländern und Bund taktisch denken und erkennen, dass eine Stimme an die AfD eine "verlorene" Stimme ist bzw. letztlich sogar die linksgrüne Seite stärkt. Eine konservativere und bessere Politik ist realistisch nur möglich, wenn regierungs- und koalitionsfähige Parteien Unterstützung erhalten (CDU, FDP, ggfs. Werteunion, Freie Wähler). Letztlich bewirkt die AfD aus meiner SIcht eher eine linksgerichtetere Politik: Sie spaltet das konservative Lager und gibt der linksgrünen Seite mehr als genug Stoff, um gegen "Rechts" Alarm zu machen. Solange Spinner wie Höcke und Krah in der AfD einen Platz haben, ist die Koalitionsfähigkeit und damit die alleinige Machtoption für das konservative Lager leider nicht mehr gegeben.
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CDU und FDP sind halt keine konservativen Parteien mehr, deshalb bringt es nichts, dass die "koalitionsfähig" sind.
Was die Regierung Merkel gemacht hat hätte genauso gut von einer grün geführten Regierung kommen können und die FDP ist jetzt Teil der Ampel-Regierung und trägt da linke Politik mit.
Insofern wäre für einen AfD-Wähler, der rechte Politik möchte, eine Stimme an CDU/FDP eine verlorene Stimme, weil beide Parteien seit Jahren beweisen, dass von ihnen keine rechte/konservative Politik mehr zu erwarten ist.
Je stärker die AfD ist, desto eher werden sich rechte/konservative Positionen in der Politik wieder durchsetzen, "taktisch CDU/FDP wählen" hat den gegenteiligen Effekt.
Was die Regierung Merkel gemacht hat hätte genauso gut von einer grün geführten Regierung kommen können und die FDP ist jetzt Teil der Ampel-Regierung und trägt da linke Politik mit.
Insofern wäre für einen AfD-Wähler, der rechte Politik möchte, eine Stimme an CDU/FDP eine verlorene Stimme, weil beide Parteien seit Jahren beweisen, dass von ihnen keine rechte/konservative Politik mehr zu erwarten ist.
Je stärker die AfD ist, desto eher werden sich rechte/konservative Positionen in der Politik wieder durchsetzen, "taktisch CDU/FDP wählen" hat den gegenteiligen Effekt.
Stimmt vieles. Ich sehe das Problem auch. Momentan ist die Lage sehr komfortabel für rotgrün (unter den gegebenen Umständen, dass die nur 30% wählen wollen)martin1986 hat geschrieben: ↑23. Mai 2024, 15:20Sehe ich ähnlich. In früheren Zeiten, wo von der AfD oder einer sonstigen Partei mit relevantem Zuspruch und nicht geringem Anteil an Rechtsextremisten keine Spur war, haben CDU/CSU deutlich "rechtere" Position vertreten. Das mag mit dem Zeitgeist und dem handelnden Personal zusammenhängen (die unsägliche Ära Merkel und ihre Nachwirkungen). Tatsächlich gibt die AfD der politischen Linken in Politik und Medien aber ein Feindbild, was sich als durchaus hilfreich erweist. Die CDU gerät dabei immer wieder unter Druck, sich hinsichtlich ihrer politischen Positionen unbedingt abzugrenzen; die "Brandmauer nach rechts" ist ein sehr erfolgreiches Instrumentarium für linke Kräften, trotz einer eher konservativen Mehrheit in diesem Land (i.S. von CDU, FDP, AfD) immer wieder an die Macht zu kommen. Eine CDU (oder von mir aus Werteunion), die die Lücke nach rechts wieder schließen würde und dabei koalitionsfähig bliebe, würde für nicht wenige Wähler die AfD überflüssig machen und somit eine konservative Machtoption wahrscheinlicher machen.Certa hat geschrieben: ↑23. Mai 2024, 12:58Oder Forderungen werden bewusst nicht umgesetzt, weil sie von einer AFD konmen. Das ist dämlich und macht keinen Sinn, aber Politik ist nicht rationalLinksanwalt hat geschrieben: ↑23. Mai 2024, 12:53
Die meisten Punkte findest du auch bei anderen Parteien zu genüge (Grüne beim ersten Punkt, Russland-Freunde in der SPD usw.).
Der letzte Punkt ist nicht zwingend richtig. Ohne ne starke/stärker werdende AfD wären Dinge wie die Bezahlkarte für Flüchtlinge nie ins Rollen kommen.
Es ist richtig, dass man in der Koalition damit vermehrt linke Parteien bekommt. Dennoch wird man die Forderungen einer in der Wählergunst steigende AfD nicht ignorieren können.
Ich hoffe sehr, dass viele AfD-Wähler bei den kommenden Wahlen in Ländern und Bund taktisch denken und erkennen, dass eine Stimme an die AfD eine "verlorene" Stimme ist bzw. letztlich sogar die linksgrüne Seite stärkt. Eine konservativere und bessere Politik ist realistisch nur möglich, wenn regierungs- und koalitionsfähige Parteien Unterstützung erhalten (CDU, FDP, ggfs. Werteunion, Freie Wähler). Letztlich bewirkt die AfD aus meiner SIcht eher eine linksgerichtetere Politik: Sie spaltet das konservative Lager und gibt der linksgrünen Seite mehr als genug Stoff, um gegen "Rechts" Alarm zu machen. Solange Spinner wie Höcke und Krah in der AfD einen Platz haben, ist die Koalitionsfähigkeit und damit die alleinige Machtoption für das konservative Lager leider nicht mehr gegeben.
Andererseits gibt sich ein AfD-Wähler dann ja quasi geschlagen, wenn er deswegen wieder "Mitte" wählt. Die Ausgrenzungstaktik der etablierten Parteien hätte Erfolg.
Theoretisch gäbe es ja auch die Option, dass eine gut geführte AfD so mächtig wird, dass die CDU komplett "umkippt" und wieder wirklich konservativ auftritt. Die Frage ist halt, wie realistisch das ist. Aber deine taktische Vorgehensweise wäre ja wie gesagt sowas wie eine Kapitulation. Woher sollte dann der Druck auf die Union kommen, nicht weiter zu merkeln?
Angenommen die AfD würde wieder auf +- 10% schrumpfen. Was sollte sich dann ändern? Absolut nichts wird sich ändern.
Der schwere und unverzeihliche Fehler lag bei der Union. Wären die einfach mal konservativ geblieben, anstatt sich wie die Kirchen komplett dem linken Zeitgeist anzubiedern, wäre dieses Land wesentlich besser dran.
Merkel wohnt scheinbar mietfrei bei einigen hier
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Wie oft muss CDU/CSU noch die Bundesregierung stellen, bis endlich jeder merkt das es unter denen keine konservative Politik gibt? 16 Jahr Merkel, jetzt ein aufstrebender Wüst sollten reichen.
Eine Stimme für die AFD ist KEINE Stimme für Rot/Grün sondern einfach eine Stimme mehr für die AFD.
Eine Stimme für die AFD ist KEINE Stimme für Rot/Grün sondern einfach eine Stimme mehr für die AFD.
Wer ist der Durchschnittsbürger?
so sehen sie aus, die sogenannten Zivilisten im Gazastreifen
https://x.com/i/status/1793621754138743247
https://x.com/i/status/1793621754138743247
Bei so viel Murks in einem Beitrag weiß man gar nicht, wo man anfangen soll. Eine verlorene Stimme gibt es in meinen Augen nicht. Jeder, der wählen geht, macht schon mal grundsätzlich alles richtig.martin1986 hat geschrieben: ↑23. Mai 2024, 15:20 Ich hoffe sehr, dass viele AfD-Wähler bei den kommenden Wahlen in Ländern und Bund taktisch denken und erkennen, dass eine Stimme an die AfD eine "verlorene" Stimme ist bzw. letztlich sogar die linksgrüne Seite stärkt. Eine konservativere und bessere Politik ist realistisch nur möglich, wenn regierungs- und koalitionsfähige Parteien Unterstützung erhalten (CDU, FDP, ggfs. Werteunion, Freie Wähler). Letztlich bewirkt die AfD aus meiner SIcht eher eine linksgerichtetere Politik: Sie spaltet das konservative Lager und gibt der linksgrünen Seite mehr als genug Stoff, um gegen "Rechts" Alarm zu machen. Solange Spinner wie Höcke und Krah in der AfD einen Platz haben, ist die Koalitionsfähigkeit und damit die alleinige Machtoption für das konservative Lager leider nicht mehr gegeben.
Mittlerweile wurde die AFD aus der Fraktion rausgeschmissen.
Distanzieren hat nicht mehr ausgereicht
https://x.com/nicolediekmann/status/1793559881615913012
Distanzieren hat nicht mehr ausgereicht
https://x.com/nicolediekmann/status/1793559881615913012
Zuletzt geändert von Certa am 23. Mai 2024, 17:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Der Georgische Premierminister wurde laut eigener Aussage von einem Mitglied der EU Kommission bedroht.
https://www.barrons.com/news/georgia-pm ... w-fda88204
Kobakhidze said an unnamed European Commissioner had outlined "measures, which Western politicians could take if the presidential veto is overridden." In what Kobakhidze called a "horrific threat," he said the commissioner referenced a recent assassination attempt on the Slovakian prime minister and said: "You've seen what happened to (Robert) Fico and you must be very careful."
https://www.barrons.com/news/georgia-pm ... w-fda88204
Was ein Dreckstabil hat geschrieben: ↑23. Mai 2024, 17:10 so sehen sie aus, die sogenannten Zivilisten im Gazastreifen
https://x.com/i/status/1793621754138743247
An der Humboldt Universität Berlin feiert man diese LeuteELPocoLoco hat geschrieben: ↑23. Mai 2024, 18:00Was ein Dreckstabil hat geschrieben: ↑23. Mai 2024, 17:10 so sehen sie aus, die sogenannten Zivilisten im Gazastreifen
https://x.com/i/status/1793621754138743247
https://x.com/i/status/1793596370278068489