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Re: Heiraten/Kinder
BlackStarZ hat geschrieben: 10. Nov 2025, 09:42
Landesmeister hat geschrieben: 10. Nov 2025, 09:41 Mal noch etwas "positives" zu Kinder: Frau bringt Kind heute morgen zur Kita. Gruppe heute geschlossen, weil zu viele Erzieher krank sind. Wie es die Woche weitergeht weiß man noch nicht.
Glücklicherweise hat eine Oma Zeit so das keiner vorerst von uns spontan Urlaub nehmen oder Stunden abbauen muss.
Das ist etwas positives zum Thema Großeltern. Aber nicht Kinder :-)
Deswegen "" :o

Großeltern sind aber sowieso positiv. Die sind bei uns meistens 2x die Woche im Einsatz damit man Arbeit und/oder Hobbys nachkommen kann. Dazu freut sich Kind darüber sehr und wir Eltern sind dann abgemeldet
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Re: Heiraten/Kinder
Das ist finde ich auch ein großes Kriterium, auch bei einem Kind, aber vor allem bei mehreren Kindern: Großeltern. Hat mein Großeltern in der Nähe, die regelmäßig unterstützen und entlasten?

Das ist dann bei zwei Kindern sicher ausschlaggebend. Wir haben phasenweise einmal in der Woche Unterstützung und phasenweise gar keine Unterstützung. zB. Von Ende August bis Anfang November hatten wir einen Nachmittag Unterstützung..

Unsere Tochter bleibt nur bis 13 Uhr im Kindergarten, weil sie, wie schon oft erwähnt um 4 Uhr aufsteht und tatsächlich nicht länger schaffen würde, weil sie so müde ist dann. Aber okay. Andere Kinder stehen um 7:30 Uhr auf .... Das heißt 13 Uhr für unsere Tochter bedeutet 9 Stunden Wachphase, während andere Kinder, um diese Zeit erst 6 Stunden wach sind...
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Re: Heiraten/Kinder
Man kann auch die Fahrtkosten, die die Großeltern haben, wenn sie zur Betreuung kommen, von der Steuer absetzen. Das darf nicht bar erfolgen, sondern muss überwiesen werden.
Natürlich dürfen dann die Eltern nicht das Geld von den Großeltern bar zurück bezahlt bekommen *drehsmilie*
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Prager Wurst
Re: Heiraten/Kinder
Knolle hat geschrieben: 10. Nov 2025, 09:00
Jck hat geschrieben: 10. Nov 2025, 08:30
Knolle hat geschrieben: 8. Nov 2025, 20:01

Hold, es ist genauso bei uns :-)
Das Kind beißt und kneift, es gibt anstrengende Nächte und sie redet vom 2. :-)

Ich sehe das genauso, wie viel weitere Arbeit da kommt und wie wenig man ein eigener Mensch sein kann, aber irgendwie scheint es ja bei vielen zu gehen.
Ihr macht aber auch nie gute Werbung fuer Kinder :-) .
Falls jemand in der Entscheidungsfindung ist, Kinder Yes or No, dann brauch ich der Person ja nur das Thema hier zum lesen geben.

Ich denke, es ist wichtig, auch ein realistisches Bild zu geben.
Die Freundin meines besten Kumpels ist durch ihre Schwester so geblendet, dass sie inzwischen das Gefühl hat, sie könnte ohne Kind nicht glücklich werden. Die Schwester stellt alles super da, es gibt keine Probleme, keinen Ärger, nix negatives und Mutter sein ist das beste was es gibt.
Da muss man irgendwie auch differenzieren und ein realistisches Bild zeichnen.

Gefühlt ist es aber auch so, dass Männer nicht unbedingt Kinder extrem wollen, sondern sie nicht nein zu Kindern sagen, es also mehr von der Frau ausgeht. Ich glaube, dass ich auch ohne Kinder glücklich geworden wäre, aber es ist auch schön mit.
Es sind aber eben auch immer unterschiedliche Phasen. Wenn ich dran denke, dass mich der Kleine immer anlacht, wenn er mich sieht, dann bin ich happy. Ich weiß aber auch, wie viel man als Familie zurück stecken muss. Ich weiß, wie stressig es wahrscheinlich in der Pubertät und später wird. Aber ich sehe auch, wie es später sein kann, als Opa vielleicht.
Verstehe schon was du meinst, ich war auch nur etwas sarkastisch.
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Re: Heiraten/Kinder
onelife hat geschrieben: 10. Nov 2025, 10:11 Das ist finde ich auch ein großes Kriterium, auch bei einem Kind, aber vor allem bei mehreren Kindern: Großeltern. Hat mein Großeltern in der Nähe, die regelmäßig unterstützen und entlasten?

Das ist dann bei zwei Kindern sicher ausschlaggebend. Wir haben phasenweise einmal in der Woche Unterstützung und phasenweise gar keine Unterstützung. zB. Von Ende August bis Anfang November hatten wir einen Nachmittag Unterstützung..

Unsere Tochter bleibt nur bis 13 Uhr im Kindergarten, weil sie, wie schon oft erwähnt um 4 Uhr aufsteht und tatsächlich nicht länger schaffen würde, weil sie so müde ist dann. Aber okay. Andere Kinder stehen um 7:30 Uhr auf .... Das heißt 13 Uhr für unsere Tochter bedeutet 9 Stunden Wachphase, während andere Kinder, um diese Zeit erst 6 Stunden wach sind...
Gibt es dort keine Mittagsruhe?
Zumindest bei uns im Kindergarten gab es das. Zuerst gemeinsames Mittagessen und dann Entspannungsrunde für die Kids. Viele sind dabei immer eingeschlafen.
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Re: Heiraten/Kinder
Maxim hat geschrieben: 10. Nov 2025, 09:26
maic hat geschrieben: 10. Nov 2025, 08:38 Nur bei 3+ muss man einen an der Klatsche haben :-)
:pepechin:

Mal aus der Perspektive. Man muss dazu aus meiner Sicht auch sagen, dass sich heute nur noch die wenigsten 3+ "leisten" können und wollen.

Strukturell, weil allerspätestens da mindestens einer Abstriche bei der Karriere macht (inhaltlich und monetär), privat als Paar und Individuum natürlich auch (Hobby, Freunde). Weil das oft eher einer mehr "durchzieht", auch gerne schlecht für die Beziehung. Und dann natürlich auch einfach im Alltag, mit drei brauchst Du fast Wohneigentum bzw. geht es ohne meist nur mit Abstrichen, man braucht ein großes Auto, im Urlaub ein Ferienhaus oder zwei Hotelzimmer, Fliegen wird sauteuer und so weiter. Hab am WE nach Urlaub für Ostern geschaut und erst versehentlich das falsche Datum eingeben, nachdem ich dann auf die Ferien korrigiert hatte sind die Flugpreise kurz mal 2,5x so hoch lol.

Die Zeit, in der man selbst zurück steckt weil die Kinder klein sind, "verlängert" sich ja auch je mehr es sind. Das Dritte ist dann ja gerne ein Nachzügler, weil kaum jemand so irre ist das zu machen, wenn die ersten noch beide ganz klein sind. Wenn man dann noch ne lange Ausbildungszeit hatte und "erst" mit 30+ angefangen hat, ist man easy mit Mitte, Ende 50 im Kindermodus mit Schulferien und so weiter.

Ich wollte nach den ersten beiden alles, bloß kein drittes Kind. Als die so 3 und 1 waren, war ich komplett durch. Ich hatte in der Zeit den Job 2x gewechselt, wir haben ein Haus gekauft und renoviert und ich wollte ein anwesender und beteiligter Vater sein, mit Nachtdiensten usw. Stress, Schlafmangel, oft krank. Das hat mich echt an die Grenze gebracht.

"Gerettet" hat mich dann die Pandemie, weil ich nicht mehr für irgendwelche blödsinnigen Konferenzen durch die Gegend fliegen und stundenlang beim Pendeln im Stau stehen musste. Hatte Kurzarbeit und Homeoffice only. In der Zeit hab ich begriffen, dass nicht alles auf einmal geht und angefangen, mein Arbeitsleben entsprechend zu entwickeln (remote usw.). Das dritte Kind war dann, nachdem das alles "umgebaut" und die ersten beiden größer geworden waren irgendwann keine große Frage mehr.

Ich denke dass einem das "Commitment", also schon auch die Entwicklung weg von der Version, die man ohne Kinder war hin zu jemand, dessen Lebensmittelpunkt sie sind, mit mehr Kindern leichter wird. Mit einem Kind hab ich irgendwie krampfhaft versucht, das Leben von "vorher" weiter zu leben, quasi trotz Kind. Mit drei kann ich mich mittlerweile kaum noch an den Typen erinnern, der ich ohne war :-).

Da sind sehr viele Punkte dabei, die ich jetzt auch nachvollziehen kann, insbesondere beim Gedanken über ein zweites Kind.

Immobilie ist ein großer Faktor. Wir kaufen uns jetzt ein Haus und hätten selbst mit nem 2. Kinderzimmer Platz für home office für beide und top Infrastruktur für die Kinder in der Umgebung. Spielplätze, Kitas, Schulen, etc. Dazu ein kleiner Garten und Terrasse, also alles optimal.
Dazu käme dann ein home Gym, was unfassbar viel Zeit sparen würde plus man kann die Kinder mitnehmen, was viel mehr gemeinsame Netto Zeit bringt. Man ist nicht weg bzw schneller verfügbar und die Frau ist nicht doppelt belastet, sondern ggf sogar entlastet.
Dann natürlich auch beim Sport andere Prioritäten, also mehr Laufen (schneller) bzw man kann die Kinder vielleicht mitnehmen.

Ich finde das Argument, dass die Kinder später einen Begleiter haben, ne schöne Vorstellung. Wurde hier ja von jemandem genannt und da ist auch was dran, wenn ich so an meine eigene Familie oder die meiner Frau. Da kann man sich auf die Kinder und seine Geschwister verlassen und irgendwie ist es auch ganz schön.
Ich habe nur die Angst, dass es einfach noch deutlich anstrengender wird, dass ich noch weniger ich selbst sein kann, dass man mit der Belastung nicht klar kommt und dass das Kind vielleicht nicht gesund ist. Meine Frau ist jetzt 34 und da müsste man schon zeitnah mit #2 loslegen.
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Re: Heiraten/Kinder
Knolle hat geschrieben: 10. Nov 2025, 10:55 Ich habe nur die Angst, dass es einfach noch deutlich anstrengender wird, dass ich noch weniger ich selbst sein kann, dass man mit der Belastung nicht klar
Klar, mit zwei kleinen Kindern kann es schon anstrengender sein, aber bei uns sind ist es jetzt schon relativ angenehm (wenn da die Pupertät nicht anrauschen würde :-) )) weil der Große auf die Kleine aufpasst oder beide gehen für uns auch mal zum einkaufen wenn wir keine Zeit haben.

@Maxim das war auch nicht negativ mit der Klatsche gemeint aber es sind halt ungemeine Kosten die ein bei einem dritten dazu kommen. Viele Autos passen nicht mehr wenn da mehr als zwei Kindersitze reinmüssen, Wohnung wird zu klein bzw 2 müssen sich dann ein Zimmer teilen. Muss man sich schon leisten können.
Glaub die Erziehung selber ist nicht das Problem, man sagt ja immer das 3. läuft einfach so mit :guenni:
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Re: Heiraten/Kinder
Knolle hat geschrieben: 10. Nov 2025, 10:55 dass das Kind vielleicht nicht gesund ist.
Dafür gibt es leider keine Garantie. Allerdings kann man doch vieles frühzeitig testen lassen.
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Re: Heiraten/Kinder
Harun hat geschrieben: 10. Nov 2025, 11:14
Knolle hat geschrieben: 10. Nov 2025, 10:55 dass das Kind vielleicht nicht gesund ist.
Dafür gibt es leider keine Garantie. Allerdings kann man doch vieles frühzeitig testen lassen.
Was auch gerne angeboten wird. Vor allem kostenpflichtig und dringend empfohlen.
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Re: Heiraten/Kinder
BlackStarZ hat geschrieben: 10. Nov 2025, 08:36 Wer selber Geschwister hat wird nie auch nur einen Zweifel daran haben, dass es mindestens zwei sein müssen :)

Wenn ich meinen Cousin sprechen höre, dann:

Eins ist keins
Zwei sind herausfordernd
Spannend wird es beim dritten :-)

Und aus dem Artikel, der zuletzt geteilt wurde:
Ab dem vierten erziehen die Geschwister mit


Die Liebe einer Mutter werden wir nie verstehen, das ist Magie und die einzig echte bedingungslose.

Und dann sagen Kinder irgendwann sowas wie "Ich hasse dich"
Junge junge, wie konnten wir nur so brutal sein. Einfach Messer in Bauch rammen wäre humaner gewesen :-)

Natürlich heute Top Verhältnis mit Mamer und Paper. Aber es gab Zeiten.... *uglysmilie*
Habe eine Schwester, verstehen uns super, meine Frau hat auch einen Bruder, verstehen sich super, aber ich will Stand jetzt trotzdem kein zweites :-)
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Re: Heiraten/Kinder
BlackStarZ hat geschrieben: 10. Nov 2025, 11:16
Harun hat geschrieben: 10. Nov 2025, 11:14
Knolle hat geschrieben: 10. Nov 2025, 10:55 dass das Kind vielleicht nicht gesund ist.
Dafür gibt es leider keine Garantie. Allerdings kann man doch vieles frühzeitig testen lassen.
Was auch gerne angeboten wird. Vor allem kostenpflichtig und dringend empfohlen.
Und wenn etwas diagnostiziert wir die Frage der Entscheidung.
Ich habe vor Jahren in einer größeren Frauenklinik gearbeitet. Bevor ich schwanger war.
Ich habe für mich entschieden - wenn etwas auffällig wäre bei den normalen Untersuchungen kann man über weitere Untersuchungen nachdenken. Ansonsten nicht. Mehr will ich dazu gar nicht sagen.
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Re: Heiraten/Kinder
Meine Frau ist 34 und wir starten jetzt erst mit #1
Eigentlich sind 2 geplant, auch wenn objektiv und nüchtern betrachtet eher nein als Fazit kommt
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Re: Heiraten/Kinder
Ronja4711 hat geschrieben: 10. Nov 2025, 10:48
onelife hat geschrieben: 10. Nov 2025, 10:11 Das ist finde ich auch ein großes Kriterium, auch bei einem Kind, aber vor allem bei mehreren Kindern: Großeltern. Hat mein Großeltern in der Nähe, die regelmäßig unterstützen und entlasten?

Das ist dann bei zwei Kindern sicher ausschlaggebend. Wir haben phasenweise einmal in der Woche Unterstützung und phasenweise gar keine Unterstützung. zB. Von Ende August bis Anfang November hatten wir einen Nachmittag Unterstützung..

Unsere Tochter bleibt nur bis 13 Uhr im Kindergarten, weil sie, wie schon oft erwähnt um 4 Uhr aufsteht und tatsächlich nicht länger schaffen würde, weil sie so müde ist dann. Aber okay. Andere Kinder stehen um 7:30 Uhr auf .... Das heißt 13 Uhr für unsere Tochter bedeutet 9 Stunden Wachphase, während andere Kinder, um diese Zeit erst 6 Stunden wach sind...
Gibt es dort keine Mittagsruhe?
Zumindest bei uns im Kindergarten gab es das. Zuerst gemeinsames Mittagessen und dann Entspannungsrunde für die Kids. Viele sind dabei immer eingeschlafen.
Wenn es eine so einfache Lösung gäbe hätte er das sicher bereits in Erwägung gezogen ;)
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Re: Heiraten/Kinder
Knolle hat geschrieben: 10. Nov 2025, 10:55
Maxim hat geschrieben: 10. Nov 2025, 09:26
maic hat geschrieben: 10. Nov 2025, 08:38 Nur bei 3+ muss man einen an der Klatsche haben :-)
:pepechin:

Mal aus der Perspektive. Man muss dazu aus meiner Sicht auch sagen, dass sich heute nur noch die wenigsten 3+ "leisten" können und wollen.

Strukturell, weil allerspätestens da mindestens einer Abstriche bei der Karriere macht (inhaltlich und monetär), privat als Paar und Individuum natürlich auch (Hobby, Freunde). Weil das oft eher einer mehr "durchzieht", auch gerne schlecht für die Beziehung. Und dann natürlich auch einfach im Alltag, mit drei brauchst Du fast Wohneigentum bzw. geht es ohne meist nur mit Abstrichen, man braucht ein großes Auto, im Urlaub ein Ferienhaus oder zwei Hotelzimmer, Fliegen wird sauteuer und so weiter. Hab am WE nach Urlaub für Ostern geschaut und erst versehentlich das falsche Datum eingeben, nachdem ich dann auf die Ferien korrigiert hatte sind die Flugpreise kurz mal 2,5x so hoch lol.

Die Zeit, in der man selbst zurück steckt weil die Kinder klein sind, "verlängert" sich ja auch je mehr es sind. Das Dritte ist dann ja gerne ein Nachzügler, weil kaum jemand so irre ist das zu machen, wenn die ersten noch beide ganz klein sind. Wenn man dann noch ne lange Ausbildungszeit hatte und "erst" mit 30+ angefangen hat, ist man easy mit Mitte, Ende 50 im Kindermodus mit Schulferien und so weiter.

Ich wollte nach den ersten beiden alles, bloß kein drittes Kind. Als die so 3 und 1 waren, war ich komplett durch. Ich hatte in der Zeit den Job 2x gewechselt, wir haben ein Haus gekauft und renoviert und ich wollte ein anwesender und beteiligter Vater sein, mit Nachtdiensten usw. Stress, Schlafmangel, oft krank. Das hat mich echt an die Grenze gebracht.

"Gerettet" hat mich dann die Pandemie, weil ich nicht mehr für irgendwelche blödsinnigen Konferenzen durch die Gegend fliegen und stundenlang beim Pendeln im Stau stehen musste. Hatte Kurzarbeit und Homeoffice only. In der Zeit hab ich begriffen, dass nicht alles auf einmal geht und angefangen, mein Arbeitsleben entsprechend zu entwickeln (remote usw.). Das dritte Kind war dann, nachdem das alles "umgebaut" und die ersten beiden größer geworden waren irgendwann keine große Frage mehr.

Ich denke dass einem das "Commitment", also schon auch die Entwicklung weg von der Version, die man ohne Kinder war hin zu jemand, dessen Lebensmittelpunkt sie sind, mit mehr Kindern leichter wird. Mit einem Kind hab ich irgendwie krampfhaft versucht, das Leben von "vorher" weiter zu leben, quasi trotz Kind. Mit drei kann ich mich mittlerweile kaum noch an den Typen erinnern, der ich ohne war :-).

Da sind sehr viele Punkte dabei, die ich jetzt auch nachvollziehen kann, insbesondere beim Gedanken über ein zweites Kind.

Immobilie ist ein großer Faktor. Wir kaufen uns jetzt ein Haus und hätten selbst mit nem 2. Kinderzimmer Platz für home office für beide und top Infrastruktur für die Kinder in der Umgebung. Spielplätze, Kitas, Schulen, etc. Dazu ein kleiner Garten und Terrasse, also alles optimal.
Dazu käme dann ein home Gym, was unfassbar viel Zeit sparen würde plus man kann die Kinder mitnehmen, was viel mehr gemeinsame Netto Zeit bringt. Man ist nicht weg bzw schneller verfügbar und die Frau ist nicht doppelt belastet, sondern ggf sogar entlastet.
Dann natürlich auch beim Sport andere Prioritäten, also mehr Laufen (schneller) bzw man kann die Kinder vielleicht mitnehmen.

Ich finde das Argument, dass die Kinder später einen Begleiter haben, ne schöne Vorstellung. Wurde hier ja von jemandem genannt und da ist auch was dran, wenn ich so an meine eigene Familie oder die meiner Frau. Da kann man sich auf die Kinder und seine Geschwister verlassen und irgendwie ist es auch ganz schön.
Ich habe nur die Angst, dass es einfach noch deutlich anstrengender wird, dass ich noch weniger ich selbst sein kann, dass man mit der Belastung nicht klar kommt und dass das Kind vielleicht nicht gesund ist. Meine Frau ist jetzt 34 und da müsste man schon zeitnah mit #2 loslegen.
Wenn Ihr ne passende Hütte habt (kann man schon gratulieren? ;)) ist vieles schon einfacher. Es gibt da sicher keine pauschale Anleitung. Für meine Frau und mich war klar, dass zwei das Minimum sind wenn es vergönnt ist, weil wir beide mit Geschwistern aufgewachsen sind. Ich für meinen Teil konnte mich auch mehr auf das Familienleben einlassen, so bald zwei da waren. Davor waren wir irgendwie ein Paar mit einem Kind.

Meine Perspektive ist auch, natürlich aus meiner persönlichen Erfahrung, dass man nicht zu lange warten sollte.

#3 hatte einen zweieigen Zwilling, der eine Trisomie (sehr wahrscheinlich 13 oder 18) hatte und nicht oder nur sehr beschränkt lebensfähig gewesen wäre. Ist insofern glimpflich ausgegangen, weil er "von selbst" und früh (Ende erstes Trimester) gegangen ist, aber da hatten wir schon den entsprechenden Diagnostik-Marathon mit Hoffen und Enttäuschung hinter uns. Wir waren dann schon beim Termin für die selektive Tötung (anders kann man es leider nicht nennen), die natürlich auch #3 gefährdet hätte. Zum Glück hatte er sich da schon selbst verabschiedet, das kam da dann erst raus, muss also übers Wochenende passiert sein.

Das war nicht schön, und hing sehr sicher damit zusammen, dass meine Frau schon 38 war. Natürlich kann einem das auch vorher passieren und es ist keineswegs so, dass das mega oft passiert wenn man älter wird, aber die Wahrscheinlichkeit für solche Probleme steigt Richtung 40 massiv an.
maic hat geschrieben: 10. Nov 2025, 11:12
Knolle hat geschrieben: 10. Nov 2025, 10:55 Ich habe nur die Angst, dass es einfach noch deutlich anstrengender wird, dass ich noch weniger ich selbst sein kann, dass man mit der Belastung nicht klar
Klar, mit zwei kleinen Kindern kann es schon anstrengender sein, aber bei uns sind ist es jetzt schon relativ angenehm (wenn da die Pupertät nicht anrauschen würde :-) )) weil der Große auf die Kleine aufpasst oder beide gehen für uns auch mal zum einkaufen wenn wir keine Zeit haben.

@Maxim das war auch nicht negativ mit der Klatsche gemeint aber es sind halt ungemeine Kosten die ein bei einem dritten dazu kommen. Viele Autos passen nicht mehr wenn da mehr als zwei Kindersitze reinmüssen, Wohnung wird zu klein bzw 2 müssen sich dann ein Zimmer teilen. Muss man sich schon leisten können.
Glaub die Erziehung selber ist nicht das Problem, man sagt ja immer das 3. läuft einfach so mit :guenni:
alles gut, hatte es eh als Scherz aufgefasst :) irgendwo stimmt es ja auch :-)
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Re: Heiraten/Kinder
Aus jetziger Perspektive und komplett sachlich beurteilt (daher bitte entsprechend verstehen/interpretieren) wäre das ein Horror Szenario für uns (ein behindertes Kind, im schlimmsten Fall pflegebedürftig und nie selbstständig)
Kenne da ein paar Fälle und das ist schon heftig teilweise.
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