Karl_Lagerfeld hat geschrieben: 5. Apr 2024, 09:46
Ich würde sagen das die Gesellschaft davon nicht so wirklich die fresse dick hat wenn man sich so Umfragen zur Sonntagswahl etc. ansieht.
Es ist halt das typische Phänomen, jeder denkt er wird nicht soviel "Pech" haben das ihm oder einer nahestehenden Person mal sowas passiert.
Zudem sind die Medien sehr gut darin die Herkunft der Täter zu verschleiern, die meisten lesen sich aufm Weg in die Arbeit oder beim kacken einen Artikel durch und da wird absichtlich nichts zur Herkunft gesagt, die wenigsten machen sich die Mühe dann 3-4 andere Artikel oder Artikel von bestimmten Medien zu lesen um herauszufinden das es mal wieder ein Facharbeiter ausm Ausland war.
Ich hab aber den Eindruck, dass zumindest die Herkunft des Täters häufiger thematisiert wird, als es früher der Fall war. War vor 20 Jahren, auch in der Lokalpresse, noch ein Tabu auf einen Migrationshintergrund hinzuweisen.
Wirkt dann umso lächerlicher, wenn der Spiegel im aktuellen Fall nur von einem Niederländer als Täter berichtet und die weitere Herkunft (möglicherweise bewusst) verschweigt:
Der Tatverdächtige soll an diesem Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt werden. Der 34-Jährige habe sich offenbar noch nicht zu den Vorwürfen geäußert, sagte eine Polizeisprecherin. Bei dem Mann handelt es sich nach Polizeiangaben um einen niederländischen Staatsbürger. Ob er eine weitere Staatsbürgerschaft besitzt, ist laut Polizei derzeit nicht eindeutig geklärt.
https://www.spiegel.de/panorama/justiz/ ... 9398014d48