Das ist der deutsche Weg.Landesmeister hat geschrieben: ↑16. Apr 2025, 12:47 Gut, wenn die Gemeinschaft dafür nicht zahlen muss, dann kann man sich natürlich krank melden ohne krank zu sein
Top Lounger
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Unser Kinderarzt kann Kindkrankbescheinigungen ausstellen, bei denen man den Namen der betreuenden Person selbst eintragen kann.GoldenInside hat geschrieben: ↑16. Apr 2025, 12:52 Apropos Kinderkrankentage:
Tochter war im Januar krank und wir haben den Fehler gemacht, ein Attest beim Arzt zu holen und den formal richtigen Weg zu gehen. Die Bescheinigung zur Beantragung des Kinderkrankengelds sieht standardmäßig nur ein kümmerndes Elternteil vor, wir haben uns die Tage aber aufgeteilt. Hab die AOK dann angeschrieben, wir wir das korrekt machen sollen, und warte bis heute auf eine vernünftige Antwort.
Beim nächsten mal bin ich auch selbst krank.
Muss man dann halt drauf achten bzw. beim Arzt Bescheid geben dass einzelne Atteste für die verschiedenen Tage erstellt werden, wenn man es sich aufteilen will.
Schrecklich.. hätte absolut keinen Bock auf solch einen Laden
„Du musst dir aber zuerst die Frage stellen: Will Ich Sub20 laufen? Dazu gehört mehr als 3x die Woche für die Gesundheit durch die Gegend joggen. Da muss man wollen!“ (Rolli)
Vorallem als ob eine AU zu besorgen irgendein Hinderniss darstellen würde. Den Krankenstand wird man als AG so sicher nicht reduzieren
Ich glaube früher, aus dessen Zeiten diese Regelungen stammen,.war das Mal so. Die Hürde sich stundenlang in ein volles Wartezimmer mit hustenden Menschen zu setzen für 2 freie Tage, war vermutlich für einige Personen abschreckend. Das ist heutzutage mit der elektronischen Krankschreibung natürlich anders. Bürokratieabbau kann auch Blüten treiben
Ganz im Gegenteil, ich bleib zum Beispiel wenn ich krank bin einen, höchsten zwei Tage zuhause, schlaf mich aus und geh dann wieder arbeiten. Kein Arzt schreibt dich aber für einen Tag krank, normalerweise kriegst du bei den meisten Hausärzten immer nen Schein bis zum Ende der Woche. Also hast du im Endeffekt eher mehr Krankentage.
Muss auch immer ab Tag 1 Bestätigung bringen vom Arzt. Werde meist ungläubig angesehen, wenn ich sag ich geh morgen/übermorgen wieder arbeiten "Wollen sie sich sicher nicht die ganze Woche ausruhen". Mittlerweile ist es beim Hausarzt auch üblich anzurufen und Krankenstand Bestätigung einfach per Mail zu bekommen. Also ziemlich unsinnig.flou1983 hat geschrieben: ↑16. Apr 2025, 15:04Ganz im Gegenteil, ich bleib zum Beispiel wenn ich krank bin einen, höchsten zwei Tage zuhause, schlaf mich aus und geh dann wieder arbeiten. Kein Arzt schreibt dich aber für einen Tag krank, normalerweise kriegst du bei den meisten Hausärzten immer nen Schein bis zum Ende der Woche. Also hast du im Endeffekt eher mehr Krankentage.
Nur noch die Reichen und die Armen leisten sich dann Kinder
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Elterngeld - wichtig, dass wir da kürzen 
Come on Certa
In anderen Industrienation werden ähnlich wenig Kinder gezeugt und in der dritten Welt brauchst du Kinder als Absicherung fürs Alter.
Wenn wir schon die Rente und Pflege vergesellschaften, muss die Politik auch entsprechend steuern, dass in Summe trotzdem genug Kinder da sind.
Ich weiß. Aber manchmal finde ich diese Diskussion wirklich übertrieben. In kaum einem Land wie in Deutschland bekommt man bei Kindern so viel Unterstützung wie in Deutschland, je nach Bundesland wirklich extrem viel. Ich hatte neulich wegen Wechsel der Kita Mal den Bescheid vom Amt auf dem Tisch und habe gesehen, welche Beträge da jeden Monat vom Land Berlin für die Kita übernommen werden.GoldenInside hat geschrieben: ↑27. Apr 2025, 09:17Come on Certa
In anderen Industrienation werden ähnlich wenig Kinder gezeugt und in der dritten Welt brauchst du Kinder als Absicherung fürs Alter.
Klar, geht immer alles noch toller, besser und größer. Aber irgendwann sollte man es auch Mal gut sein lassen. Habe ich den Artikel oben von Knolle richtig gelesen, dass die Einführung von Elterngeld quasi keinen Effekt auf die Geburtenrate hatte? Wenn die Menschen ihr Leben leben wollen und sich nicht von Kindern davon abhalten lassen möchten, dann kannst du als Staat da auch mit Geld kaum Gegensteuern.
Da steht, dass es keinen Boom gab. Laut Statista ist die Rate aber immerhin von ~1,3 auf ~1,5 gestiegen. Und den größten Anstieg gab es bei 35-44jährigen Akademikerinnen, also wohl die Gruppe, die demnächst kein Elterngeld mehr kriegt.
Ich halte persönlich auch Betreuung und Wohnraum für größere Hebel, aber deshalb das Elterngeld zu streichen, ist angesichts der Ausgaben für die Rente schon sehr asozial.
Und anekdotisch kenne ich doch einige Paare, wo jeder Partner „sein“ Geld zur Verfügung hat und die Mutter entsprechend nur Elterngeld hat. Da wird es dann richtig unangenehm.
Ich halte persönlich auch Betreuung und Wohnraum für größere Hebel, aber deshalb das Elterngeld zu streichen, ist angesichts der Ausgaben für die Rente schon sehr asozial.
Und anekdotisch kenne ich doch einige Paare, wo jeder Partner „sein“ Geld zur Verfügung hat und die Mutter entsprechend nur Elterngeld hat. Da wird es dann richtig unangenehm.
Denke ich auch, aber vermutlich wird man keinen statistisch signifikanten Unterschiede hinsichtlich der Geburtenraten bei Regionen mit und ohne Betreuungskosten feststellen oder?GoldenInside hat geschrieben: ↑27. Apr 2025, 09:43
Ich halte persönlich auch Betreuung und Wohnraum für größere Hebel, aber deshalb das Elterngeld zu streichen, ist angesichts der Ausgaben für die Rente schon sehr asozial.
Wahrscheinlich schwierig zu quantifizieren, weil sich das ja alle paar Jahre ändert. Bei uns wurden bspw. 2018 die Beiträge abgeschafft und jetzt wird eine Wiedereinführung diskutiert.Certa hat geschrieben: ↑27. Apr 2025, 09:49Denke ich auch, aber vermutlich wird man keinen statistisch signifikanten Unterschiede hinsichtlich der Geburtenraten bei Regionen mit und ohne Betreuungskosten feststellen oder?GoldenInside hat geschrieben: ↑27. Apr 2025, 09:43
Ich halte persönlich auch Betreuung und Wohnraum für größere Hebel, aber deshalb das Elterngeld zu streichen, ist angesichts der Ausgaben für die Rente schon sehr asozial.
