Jdizzle hat geschrieben: 15. Okt 2024, 11:57
Shivus hat geschrieben: 15. Okt 2024, 11:48
BigRon hat geschrieben: 15. Okt 2024, 11:33
Das er ein grausamer Diktator war macht den Völkerrechtswidrigen Krieg der Amerikaner nicht ungeschehen.
Und ja, m.M. nach wäre es für uns besser gewesen wenn Saddam weiter im Amt geblieben wären.
Und der Krieg der US-Amerikaner steht dementsprechend nicht (alleine) für die Zustände im Irak, denn das hast du mit deinem Beitrag ja impliziert.
Aber okay, immerhin bist du ehrlich. Tausende von Toten durch Massaker, Chemiewaffen, Folter und Misshandlungen - da fällt es mir persönlich einfach sehr schwer, dem Saddam weitere Amtszeiten zu wünschen.
Ich hab das Gefühl, dass der Westen immer sehr viel Mitleid mit dem Nahen Osten verspürt, wenn der "böse Westen" dort tätig wird. Bei dem alltäglichen Leid, welches in Abwesenheit des Westens passiert, siehts dann komischerweise irgendwie anders aus.
Ist doch normal, beim "Leid" was uns/den Westen nicht betrifft und an dem wir nicht beteiligt sind, sind wir halt viel weniger involviert. Der Ukrainekrieg sorgt doch auch für viel mehr Aufmerksamkeit als irgendein Krieg in Afrika.
Genau, mehr schreibe ich ja auch nicht seit einigen Beiträgen. Alle sind sie auf einmal Pro-Palästina, aber komischerweise ist niemand Pro-Sudan (oder Irak, oder ..., usw.). Warum das jedoch "normal" sein soll, versteh ich nicht. Für mich ist das nicht normal und ich wünsche mir eine Politik, für die das ebenfalls nicht normal ist. Sowas sollte man nüchtern-sachlich betrachten und nicht durch irgendwelche ideologische Brillen.
Man kann sich auf jeden Fall sehr gut darüber streiten ob die westlichen Interventionen im nahen Osten irgendwas verbessert haben
Absolut, aber das ist ja ein völlig anderes Thema. Finds immer wieder witzig, wie sich hier manche Leute auf bestimmte Fakten einschießen, nur weil mal einer um die Ecke kommt und auch die andere Seite offenlegt.

Einfach alle Fakten benennen, dann diskutiert es sich besser. LG :>
Certa hat geschrieben: 15. Okt 2024, 11:59
Shivus hat geschrieben: 15. Okt 2024, 11:48
BigRon hat geschrieben: 15. Okt 2024, 11:33
Das er ein grausamer Diktator war macht den Völkerrechtswidrigen Krieg der Amerikaner nicht ungeschehen.
Und ja, m.M. nach wäre es für uns besser gewesen wenn Saddam weiter im Amt geblieben wären.
Und der Krieg der US-Amerikaner steht dementsprechend nicht (alleine) für die Zustände im Irak, denn das hast du mit deinem Beitrag ja impliziert.
Aber okay, immerhin bist du ehrlich. Tausende von Toten durch Massaker, Chemiewaffen, Folter und Misshandlungen - da fällt es mir persönlich einfach sehr schwer, dem Saddam weitere Amtszeiten zu wünschen.
Ich hab das Gefühl, dass der Westen immer sehr viel Mitleid mit dem Nahen Osten verspürt, wenn der "böse Westen" dort tätig wird. Bei dem alltäglichen Leid, welches in Abwesenheit des Westens passiert, siehts dann komischerweise irgendwie anders aus.
Wie heißt es immer so schön: he is a son of a bitch, but he is our son of a bitch.
Das gleiche Spiel hatte man in Libyen mit Gaddafi ja auch. Eigentlich ein extrem schlimmer Zustand, aber er hat Stabilität in die Region gebracht und den westlichen Ländern Zugang zu den Rohstoffen gewährt, weshalb es geduldet worden ist für eine Zeitspanne. Jetzt ist er weg und das Land verfällt seit Jahren immer mehr ins Chaos. Es ist schwierig bis und möglich von hier aus ein Urteil darüber zu bilden, was nun besser oder schlechter war.
Stimme dir zu, es ist ja auch ein absolut offenes Geheimnis, dass es immer so ablief. Ist doch umso besser, dass wir nun eine so demokratische Regierung haben, die weltweit für Menschenrechte einsteht. Dementsprechend kann ich ja wohl erwarten, dass alle Konflikte gleich betrachtet werden und auch alle Fakten auf den Tisch gepackt werden.
.... bisher habe ich davon aber leider noch nichts mitbekommen.