Re: Die Bedeutung von Muskelversagen für Hypertrophie
Verfasst: 24. Mär 2024, 20:49
von Weltraumsoldat
Das mit MV und Willenskraft hängt auch sehr von dem trainierten Muskel und der Wiederholungszahl ab. Beim Armtraining kann ich kaum anders, als bis zum MV zu trainieren. Ist nicht unangenehmer als Zähneputzen. Beim Beinstrecker (immernoch eine Isolationsübung) und moderatem Gewicht ist es absolut ekelhaft bis zum echten MV zu trainieren. Immerhin gut zu wissen, dass das auch kaum bis garnix bringt
Re: Die Bedeutung von Muskelversagen für Hypertrophie
Verfasst: 24. Mär 2024, 20:55
von Ebiator
Das ist halt auch das Eklige, wenn man mit hohen Wiederholungszahlen trainiert. Wird irgendwann einfach so schmerzhaft, dass viele überhaupt nicht in die Nähe des MV kommen.
Re: Die Bedeutung von Muskelversagen für Hypertrophie
Verfasst: 25. Mär 2024, 21:08
von H_D
Unklare Definition von Muskelversagen:
Genau das ist der Punkt für mich. Früher hab ich beim Bankdrücken quasi Lambada getanzt weil mein Arsch so hoch war und solange sich die Stange bewegt hat war es auch kein Muskelversagen
Re: Die Bedeutung von Muskelversagen für Hypertrophie
Verfasst: 26. Mär 2024, 14:01
von Albuin
Keine Ahnung ob das Muskelversagen ist, aber ich trainiere derzeit einfach bis zu dem Punkt wo ich den Eindruck hab, dass nichts mehr geht und wo es für mich ansonsten gefährlich werden würde. Wenn ich beim SBD die Stange mit viel arbeit nach oben schieben, mach ich sicher nicht noch eine Wiederholung
Ich trainiere ja auch in Wiederholungsbereichen. Wenn ich zB in der einen Woche "nur" 6 Wiederholungen schaffe, in der nächsten dann aber 8 beende ich danach auch meinen Satz - ich hab meinen PR immerhin um 2 Wiederholungen überboten. Warum den Körper mehr stressen? Der Stress kommt dann eh wieder, wenn das Gewicht in der nächsten Einheit erhöht wird.
Re: Die Bedeutung von Muskelversagen für Hypertrophie
Verfasst: 26. Mär 2024, 21:04
von H_D
Dann könntest du aber auch schon bei 7 stoppen
Re: Die Bedeutung von Muskelversagen für Hypertrophie
Verfasst: 27. Mär 2024, 09:06
von Albuin
H_D hat geschrieben: 26. Mär 2024, 21:04
Dann könntest du aber auch schon bei 7 stoppen
7 ist halt nicht das Ende meiner Rep-Range. Die sollte schon, sofern ich mich sicher fühle, ausgefüllt werden.
Re: Die Bedeutung von Muskelversagen für Hypertrophie
Verfasst: 27. Mär 2024, 12:26
von H_D
Mit einem Stopp bei 7 wäre es halt langfristiger
Re: Die Bedeutung von Muskelversagen für Hypertrophie
Verfasst: 27. Mär 2024, 12:45
von WideLoad
Ebiator hat geschrieben: 24. Mär 2024, 20:55
Das ist halt auch das Eklige, wenn man mit hohen Wiederholungszahlen trainiert. Wird irgendwann einfach so schmerzhaft, dass viele überhaupt nicht in die Nähe des MV kommen.
Wenn das Brennen wegen Sauerstoffmangel kommt, muß man da weitermachen, egal wie weh das tut. Hab das mal geschafft bei Bizepscurls. Dass Brennen weicht dann einem wohligen Wärmegefühl und man glaubt, daß es ewig so weitergeht, aber keine 2-3 Wdh später war es aus. Zack - aus. Das ist dann Muskelversagen bei hohen Wdh Zahlen.
Re: Die Bedeutung von Muskelversagen für Hypertrophie
Verfasst: 19. Aug 2024, 13:51
von Gluteus Maximus
Meiner Erfahrung nach ist das Kosten-Nutzen-Verhältnis vom Training bis zum (absoluten) Muskelversagen eher schlecht. Für die Muskeln ist es bestimmt kein Problem, aber es erschöpft das Nervensystem verhältnismäßig stark. Insbesondere die letzten 1, 2 Wiederholungen, bei denen man so richtig "grinden" muss, machen mich immer total fertig. Ich mache Grundübungen mittlerweile nur noch mit 1 - 3 RIR.
Menno Henselmans hat zu dem Thema mal ein gutes Video gemacht:
Re: Die Bedeutung von Muskelversagen für Hypertrophie
Verfasst: 19. Aug 2024, 20:28
von H_D
deswegen wird auch heute empfohlen nicht schon im ersten Satz ans Versagen zu gehen und auch Übungen mit hohem Muskelschaden ans Ende zu stellen