Certa hat geschrieben: 14. Aug 2023, 12:03
Mäx hat geschrieben: 14. Aug 2023, 11:57
Lauterbach war doch in dieser Zeit auch einer der Väter der Fallpauschale, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
Das weiß ich ehrlich gesagt nicht, kann aber gut sein. Das drg System wurde sich ja nicht in Deutschland ausgedacht, sondern aus dem Ausland übernommen und im Rahmen des D-DRG an das deutsche system angepasst. Das DRG system soll ja grundsätzlich auch erhalten bleiben, weil es schlicht keine bessere Alternative gibt. Wichtiger Bestandteil der Reform soll ja eine vorhaltefinanzierung sein, damit Krankenhäuser nicht mehr die Zahl der Eingriffe pushen müssen.
Ach DAS weißt du nicht? Du machst dich so lächerlich (bist ja hier DER Ampel-Fanboy, der schon fast krankhaft alles zu wissen vermag).
Sei es drum, hier eine kleine Hilfe:
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschl ... h-100.html
Mit der Einführung der DRG-Fallpauschalen 2003 hielten marktwirtschaftliche Prinzipien in deutschen Krankenhäusern Einzug. Kassen bezahlten Kliniken nur noch nach Leistungen, zugleich wurden Patienten mit Vorerkrankungen zur Goldgrube. Die Folge waren eine Privatisierungswelle und eine beispiellose Arbeitszeitverdichtung für Ärzte und Pflegekräfte.
Weiter geht's.
Das Ziel: den ökonomischen Druck auf die Krankenhäuser reduzieren. Für Lauterbach ist es auch der Versuch, die Geister, die er einst rief, wieder einzufangen. Schließlich half er 2003 bei der Einführung eben jenes Fallpauschalen-Systems, das Krankenhäuser in moderne Wirtschaftsbetriebe verwandelte.