Heute gibt es kein Training, stattdessen ein paar Gedanken zur Therapie / zum Beruf:
Meine größte Herausforderung ist, endlich wieder Dinge zu tun, die mir Freude bereiten, anstatt permanent nur auf die Wünsche und Bedürfnisse Dritter einzugehen.
Ich war schon immer bekannt für meine Mister-Nice-Guy-Mentalität, was zunehmend zu einer aufgestauten Unzufriedenheit geführt hat.
In der Therapie haben wir herausgefunden, dass sich meine Wünsche sehr oft in Handlungsimpulsen äußern, die ich aber leider in den meisten Fällen zu unterdrücken versuche, um Dritten zu gefallen oder auch einem Ideal zu entsprechen, das sich in meinem Kopf eingenistet hat, ohne dass ich wüsste, ob es mein eigenes Ideal wäre oder mir von jemandem aufgedrückt wurde.
Nun gehe ich schrittweise vor und setze alles daran, in immer mehr Alltagssituation ohne zu zögern den Handlungsimpulsen nachzugeben, auch wenn dies anfangs starke Angst in mir hervorruft.
Später mehr, grad im Onlinekurs... Zeit sinnvoll nutzen, während die faulen Teilnehmenden ihre Übungen (nicht) erledigen...
Festgestellt, dass die 3 mg Melatoninkapseln definitiv wirken, schon bevor man einschläft… werde das Thema vom letzten Post (Impulskontrolle usw.) dann morgen vertiefen, mir fallen die Augen zu…
Heute war aber insgesamt ein angenehmer Tag, an dem ich sogar mehrere Komplimente von meinen Kursteilnehmern bekam, das war sehr rührend.
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Hervorragende Einheit! Heute mal mit Booster, war etwas fokussierter als sonst, aber kein dramatischer Unterschied.
Die Belt Squats waren heute zunächst problematisch, da jemand die ROM nach OBEN hin durch das Anbringen von Gummiblöcken beschränkt hat. Sehr clever, so konnte nicht einmal ich mit meinen 1,79 m aufrecht stehen - der Trainer konnte das auf die Schnelle auch nicht richten, aber ich fand dann durch kurzes Experimentieren einen Stand, bei dem das keine Unannehmlichkeiten verursachte, außerdem war die ROM nach unten hin wie gewohnt sautief. Ich war ja schon bei (Front-)Kniebeugen immer mit dem Steißbein knapp überm Boden, hehe.
Beincurls werden schwer zu steigern, aber hier habe ich ja bereits mein Zyklusziel von 60x10 erreicht. Dito für den Beinstrecker, Ziel war 61x20, es gingen 61x22.
Heute konnten nur die ersten zwei Übungen mit Myosätzen trainiert werden, musste mir Geräte teilen. Egal, trotzdem oder gerade deswegen stiegen alle Gewichte ein wenig oder auch ordentlich.
Das Körpergewicht hat heute 83,0 kg erreicht, gleichzeitig ist heute der letzte Tag der Kreatinladephase (20x5 g), ab jetzt sollte ich also etwas mehr auf die Waage achten und 1 kg Zunahme pro Monat nicht überschreiten. Gestartet war ich Ende März mit knapp 79 kg.
Foto hängt an, finde den KFA noch im Rahmen, aber wie gesagt, er wird im Auge behalten.
Vielen Dank für die motivierenden Worte!
Ich freue mich, dass es vorwärts geht und komme auch so langsam in die Nähe der letzten Einheiten aus dem Jahr 2019, an die ich mich erinnern kann…
Beinstrecker: 63,5x21+4,4,4,4,3 Belt Squat: 125x15+4,4,4,4,3 Beinbeuger liegend: 62,5x10+2,2,2,2,1 SM Wadenheben stehend: 92,5x11+3,3,3,3,3 SM Wadenheben sitzend: 90x15 und etliche Myoreps -> steigern! Beinbeuger sitz, l/r: 22,5x12/12, +6/6, +3/3 Cable Crunches: fielen aus
Kommentare:
Wieder unter Zeitdruck, aber trotzdem alles bis auf die Crunches geschafft, und das sogar in 60 min! Tempo regelt, hehe.
Natürlich auch überall gesteigert.
Las in der U-Bahn zur Arbeit dann den Spruch „Stell dir vor, dein Zug ist noch nicht abgefahren.“
Es ging eigentlich um die Aufforderung, eine Ausbildung zu beginnen, aber ich dachte mir: Das passt auch zu mir. Stell dir vor, dein Zenit ist noch nicht überschritten.
Meine neue Standard-Playlist ist übrigens eine angepasste Trainingsversion altbekannter ACDC-Hits. Besonders bei den harten Belt Squats spornt mich der treibende Sound ordentlich an:
Kolibri hat geschrieben: 7. Mai 2024, 12:29
Las in der U-Bahn zur Arbeit dann den Spruch „Stell dir vor, dein Zug ist noch nicht abgefahren.“
Also bei der Bahn könnte ich mir das sehr gut vorstellen
Die Bahn ist aber nichts gegen manche Linien der BVG (Berlin)... es gibt hier z.B. einen Bus, der ohne Ankündigung in der entsprechenden App einfach mal ausfällt oder 20-30 min zu spät kommt. Das ist dann besonders dämlich, weil ich für die geplante Strecke auch knapp 20 min zu Fuß bräuchte.
Mehrfach erlebt, dass ein kurzer Fußmarsch schneller als das ätzende Warten gewesen wäre.
Kolibri hat geschrieben: 7. Mai 2024, 12:29
Las in der U-Bahn zur Arbeit dann den Spruch „Stell dir vor, dein Zug ist noch nicht abgefahren.“
Also bei der Bahn könnte ich mir das sehr gut vorstellen
Die Bahn ist aber nichts gegen manche Linien der BVG (Berlin)... es gibt hier z.B. einen Bus, der ohne Ankündigung in der entsprechenden App einfach mal ausfällt oder 20-30 min zu spät kommt. Das ist dann besonders dämlich, weil ich für die geplante Strecke auch knapp 20 min zu Fuß bräuchte.
Mehrfach erlebt, dass ein kurzer Fußmarsch schneller als das ätzende Warten gewesen wäre.
Keine Witze über Berlin machen, keine Witze über Berlin machen...
Kommentare:
Massiv überfülltes Gym, es gab regelrechte Konflikte zwischen manchen Trainierenden. Notiz an mich selbst: Unbedingt Training an Feiertagen vermeiden.
Zum Training selbst: Überall Steigerungen, aber es wird schwer. Was allerdings hervorragend dazu passt, dass mich nur noch je 3 Einheiten (Unterkörper/Oberkörper) vom geplanten Deload trennen.
Heute habe ich angesichts des nahenden Zyklusendes etwas mit verschiedenen Myosatz-Wiederholungszahlen experimentiert. Bei den Druckübungen ist es wohl effektiver, nur 1-2 Wh in den Myosätzen durchzuführen, um noch auf ein nennenswertes Volumen zu kommen - es sei denn, im Aktivierungssatz bewege ich mich bei 13+(!) Wh.
Gerade für die zwei Multipressen-Übungen böte sich folglich eine Art PITT an.
Der Pump in Brust und Rücken war übrigens extrem, das hat sich richtig stark angefühlt.