Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread
Verfasst: 12. Nov 2024, 14:40
quatsch, war mein erstes jahr, wird nur noch besser. die learnings sind gelearned, die experiences gemacht.

https://testforum.lilo-dev.de/
Kennt echt nur eine Richtung.
Denke auch nasdaq und/oder sp500(it oder nicht) sind die etfs der Wahl.Linksanwalt hat geschrieben: 12. Nov 2024, 16:52Kennt echt nur eine Richtung.
Bin nun mit der Restkohle vom Bayerverkauf + was ausm Cash-Bestand mit ner ersten Tranche in nen Nasdaq-ETF.
Überleg noch was in nen Russel 2000 ETF zu ballern. Sollten immun gegen Trumps Zölle sein + von Steuersenkungen würden die auch gut profitieren.
Diesesclayz hat geschrieben: 12. Nov 2024, 14:38 Man kann den Markt punktuell natürlich andauernd schlagen. Über Jahre und im Schnitt aufs Gesamtportfolio wird's eng![]()
Wo Problemclayz hat geschrieben: 12. Nov 2024, 14:38 Man kann den Markt punktuell natürlich andauernd schlagen. Über Jahre und im Schnitt aufs Gesamtportfolio wird's eng![]()
Der durchschnittliche Retail Anleger schafft es nicht. Es gibt jedoch genügend Marktteilnehmer die es schaffen und das auch über viele Jahre hinweg.clayz hat geschrieben: 12. Nov 2024, 14:38 Man kann den Markt punktuell natürlich andauernd schlagen. Über Jahre und im Schnitt aufs Gesamtportfolio wird's eng![]()
Es wurde doch schon mal wissenschaftlich untersucht, dass keiner den Markt auf einen Zeitraum von 10-15 Jahren schlagen konnte.Sai hat geschrieben: 12. Nov 2024, 21:05Der durchschnittliche Retail Anleger schafft es nicht. Es gibt jedoch genügend Marktteilnehmer die es schaffen und das auch über viele Jahre hinweg.clayz hat geschrieben: 12. Nov 2024, 14:38 Man kann den Markt punktuell natürlich andauernd schlagen. Über Jahre und im Schnitt aufs Gesamtportfolio wird's eng![]()
(Es ist im Grunde auch eine statistische Notwendigkeit)
Wobei man vorher überhaupt erstmal klären müsste, was genau denn "der Markt" eigentlich sein soll, bevor man ihn risikoadjustiert outperformen kann, bzw damit alle über das Gleiche sprechen
Oder in anderen Worten: ohne definierte Benchmark gibt es auch keine Outperformance
Edit: Mal spaßeshalber ein kleines Zahlenspiel. In Wahrheit sind Renditen rechtsschief und leptokurtisch, aber nehmen wir einfachheitshalber Mal an, sie seien normalverteilt. Als Erwartungswert nehmen wir die Rendite des MSCI World (sagen wir Mal 10%, wie hoch genau ist hierfür egal), denn der schwebt den meisten hier vermutlich als "der Markt vor". Und die Standardabweichung sei bspw. 5%.
Die Populationsgröße (Anzahl Anleger am Kapitalmarkt) seien konservativ geschätzte 100 Millionen Menschen.
So, das bedeutet nichts anderes, als dass grob 2/3 aller Anleger auf Jahressicht eine Performance zwischen 5% und 15% erzielen (hier outperformen also bereits einige Millionen Anleger, aber gehen wir einen Schritt weiter->). Das bedeutet also des Weiteren, dass grob ((1-0,68)/2)*100 Millionen = 16 Millionen Menschen den Index deutlich outperformen (genauso viele underperformen in dem Beispiel deutlich, ist klar).
Das ganze kannst du nun auch auf zwei, drei, ... 20 Jahressicht spielen, die Zahl wird natürlich kleiner, aber bleibt signifikant >0
Lange Rede kurzer Sinn: Die Floskel "den Markt kann man langfristig eh nicht schlagen" ist statistisch belegbarer Unsinn
(Ich hoffe ich habe da jetzt keinen Zahlendreher drin, war ein langer Tag)
Ich würde eher sagen, dass die Annahme der Normalverteilung einfach nicht passtSai hat geschrieben: 12. Nov 2024, 21:05Der durchschnittliche Retail Anleger schafft es nicht. Es gibt jedoch genügend Marktteilnehmer die es schaffen und das auch über viele Jahre hinweg.clayz hat geschrieben: 12. Nov 2024, 14:38 Man kann den Markt punktuell natürlich andauernd schlagen. Über Jahre und im Schnitt aufs Gesamtportfolio wird's eng![]()
(Es ist im Grunde auch eine statistische Notwendigkeit)
Wobei man vorher überhaupt erstmal klären müsste, was genau denn "der Markt" eigentlich sein soll, bevor man ihn risikoadjustiert outperformen kann, bzw damit alle über das Gleiche sprechen
Oder in anderen Worten: ohne definierte Benchmark gibt es auch keine Outperformance
Edit: Mal spaßeshalber ein kleines Zahlenspiel. In Wahrheit sind Renditen rechtsschief und leptokurtisch, aber nehmen wir einfachheitshalber Mal an, sie seien normalverteilt. Als Erwartungswert nehmen wir die Rendite des MSCI World (sagen wir Mal 10%, wie hoch genau ist hierfür egal), denn der schwebt den meisten hier vermutlich als "der Markt vor". Und die Standardabweichung sei bspw. 5%.
Die Populationsgröße (Anzahl Anleger am Kapitalmarkt) seien konservativ geschätzte 100 Millionen Menschen.
So, das bedeutet nichts anderes, als dass grob 2/3 aller Anleger auf Jahressicht eine Performance zwischen 5% und 15% erzielen (hier outperformen also bereits einige Millionen Anleger, aber gehen wir einen Schritt weiter->). Das bedeutet also des Weiteren, dass grob ((1-0,68)/2)*100 Millionen = 16 Millionen Menschen den Index deutlich outperformen (genauso viele underperformen in dem Beispiel deutlich, ist klar).
Das ganze kannst du nun auch auf zwei, drei, ... 20 Jahressicht spielen, die Zahl wird natürlich kleiner, aber bleibt signifikant >0
Lange Rede kurzer Sinn: Die Floskel "den Markt kann man langfristig eh nicht schlagen" ist statistisch belegbarer Unsinn
(Ich hoffe ich habe da jetzt keinen Zahlendreher drin, war ein langer Tag)