Re: Ukraine Konflikt
Verfasst: 21. Jan 2025, 14:12
Wird die Ukraine jetzt zu viel oder zu wenig unterstützt? Man verliert irgendwie den Überblick
Das kommt darauf an wen man fragtCerta hat geschrieben: 21. Jan 2025, 14:12 Wird die Ukraine jetzt zu viel oder zu wenig unterstützt? Man verliert irgendwie den Überblick
Was genau müsste denn Deutschland aus deiner Sicht machen, damit wir nicht mehr hinter unseren Möglichkeiten zurück bleiben? Material und Geld haben wir ja schon einiges bereitgestelltSkagerath hat geschrieben: 21. Jan 2025, 14:24Das kommt darauf an wen man fragtCerta hat geschrieben: 21. Jan 2025, 14:12 Wird die Ukraine jetzt zu viel oder zu wenig unterstützt? Man verliert irgendwie den Überblick
Aus meiner Sicht bleiben wir weit hinter unserern Möglichkeiten zurück, das gilt sowohl für den Westen bzw die Nato an sich wie aber auch für Deutschland.
"too late too little"Certa hat geschrieben: 21. Jan 2025, 14:38Was genau müsste denn Deutschland aus deiner Sicht machen, damit wir nicht mehr hinter unseren Möglichkeiten zurück bleiben? Material und Geld haben wir ja schon einiges bereitgestelltSkagerath hat geschrieben: 21. Jan 2025, 14:24Das kommt darauf an wen man fragtCerta hat geschrieben: 21. Jan 2025, 14:12 Wird die Ukraine jetzt zu viel oder zu wenig unterstützt? Man verliert irgendwie den Überblick
Aus meiner Sicht bleiben wir weit hinter unserern Möglichkeiten zurück, das gilt sowohl für den Westen bzw die Nato an sich wie aber auch für Deutschland.
Das kann ich nachvollziehen. Aber in einer besseren Verhandlungsposition zu sein, bedeutet ja leider nicht automatisch, dass der Konflikt endet. Sogar Trump hat ja gesagt, dass er nicht weiß ob Putin einem Deal zustimmen wird, nur dass Putin sehr dumm wäre, wenn er es nicht macht.Skagerath hat geschrieben: 21. Jan 2025, 14:49"too late too little"Certa hat geschrieben: 21. Jan 2025, 14:38Was genau müsste denn Deutschland aus deiner Sicht machen, damit wir nicht mehr hinter unseren Möglichkeiten zurück bleiben? Material und Geld haben wir ja schon einiges bereitgestelltSkagerath hat geschrieben: 21. Jan 2025, 14:24
Das kommt darauf an wen man fragt
Aus meiner Sicht bleiben wir weit hinter unserern Möglichkeiten zurück, das gilt sowohl für den Westen bzw die Nato an sich wie aber auch für Deutschland.
Das reine "Zuschütten" mit Geld und Material ist nur die halbe Miete...
Man hat zu lange zu wenig gegeben und das ist nun schwierig wieder auszugleichen, wenn es denn überhaupt ausgeglichen werden kann.
Scholz hat mehrfach die Bereitstellung relevanter Waffensystem hinausgezögert die schlussendlich dann in zu geringer Anzahl geliefert wurden, was deren Wert auf dem Schlachtfeld erheblich beschränkt hat.
Die Ausbildung nach westlichem System mit westlichen Waffen und deren Einsatz im Verbund (Luftwaffe + Heer )hätte bereits viel früher beginnen können und auch müssen.
Die Ukraine wäre heute möglicherweise in einer für sie deutlich besseren Verhandlungsposition.
Dem ist so.Certa hat geschrieben: 21. Jan 2025, 14:53Das kann ich nachvollziehen. Aber in einer besseren Verhandlungsposition zu sein, bedeutet ja leider nicht automatisch, dass der Konflikt endet. Sogar Trump hat ja gesagt, dass er nicht weiß ob Putin einem Deal zustimmen wird, nur dass Putin sehr dumm wäre, wenn er es nicht macht.Skagerath hat geschrieben: 21. Jan 2025, 14:49"too late too little"Certa hat geschrieben: 21. Jan 2025, 14:38
Was genau müsste denn Deutschland aus deiner Sicht machen, damit wir nicht mehr hinter unseren Möglichkeiten zurück bleiben? Material und Geld haben wir ja schon einiges bereitgestellt
Das reine "Zuschütten" mit Geld und Material ist nur die halbe Miete...
Man hat zu lange zu wenig gegeben und das ist nun schwierig wieder auszugleichen, wenn es denn überhaupt ausgeglichen werden kann.
Scholz hat mehrfach die Bereitstellung relevanter Waffensystem hinausgezögert die schlussendlich dann in zu geringer Anzahl geliefert wurden, was deren Wert auf dem Schlachtfeld erheblich beschränkt hat.
Die Ausbildung nach westlichem System mit westlichen Waffen und deren Einsatz im Verbund (Luftwaffe + Heer )hätte bereits viel früher beginnen können und auch müssen.
Die Ukraine wäre heute möglicherweise in einer für sie deutlich besseren Verhandlungsposition.
US Präsidenten sagen immer die Wahrheit und haben immer recht.Alt, aber weise? hat geschrieben: 21. Jan 2025, 16:52 Nein, Trump hat gesagt, dass er den Konflikt schnell beendet und dann stimmt das auch.
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Die 24 Stunden sind doch schon abgelaufen, Krieg läuft immernoch. TjaAlt, aber weise? hat geschrieben: 21. Jan 2025, 16:52 Nein, Trump hat gesagt, dass er den Konflikt schnell beendet und dann stimmt das auch.
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Keith Kellogg hat doch dazu gewaltig zurückgerudert.Certa hat geschrieben: 21. Jan 2025, 17:01Die 24 Stunden sind doch schon abgelaufen, Krieg läuft immernoch. TjaAlt, aber weise? hat geschrieben: 21. Jan 2025, 16:52 Nein, Trump hat gesagt, dass er den Konflikt schnell beendet und dann stimmt das auch.
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Trump meinte gestern auf Nachfrage eines Reporters, dass er ja noch 12 Stunden übrig hätteMoseltaler hat geschrieben: 21. Jan 2025, 17:21Keith Kellogg hat doch dazu gewaltig zurückgerudert.Certa hat geschrieben: 21. Jan 2025, 17:01Die 24 Stunden sind doch schon abgelaufen, Krieg läuft immernoch. TjaAlt, aber weise? hat geschrieben: 21. Jan 2025, 16:52 Nein, Trump hat gesagt, dass er den Konflikt schnell beendet und dann stimmt das auch.
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WELT: Trump wollte den Ukraine-Krieg binnen 24 Stunden beenden. Wird das zumindest binnen sechs Monaten funktionieren?
Ferguson: Nun, tatsächlich hat er sich, nicht unvernünftigerweise, von seinen Wahlkampfversprechen entfernt, weil es extrem schwierig ist, einen Krieg zu beenden. Kriege sind leicht zu beginnen, aber schwer zu stoppen. Es ist klar, dass das nationale Sicherheitsteam – Marco Rubio, Mike Waltz, im Fall der Ukraine Keith Kellogg – ein ziemlich hartes Team ist. Sie werden die Ukraine nicht einfach Putin überlassen. Ich denke, es wird innerhalb der Regierung sowie innerhalb der Nato einen Streit darüber geben, wie dieser Krieg beendet werden kann, weil es nicht sofort offensichtlich ist, wie man Putin zum Verhandeln bewegt.
WELT: Was glauben Sie: Was muss passieren, damit Putin verhandelt?
Ferguson: Der einzige Weg, den ich sehe, besteht darin, den Druck auf ihn sowohl wirtschaftlich als auch militärisch zu erhöhen, weil es sonst keinen Grund für ihn gäbe, aufzuhören. Gibt es ein Risiko, dass sie Putin einen zu einfachen Ausweg bieten? Sicher. Es gibt Leute in der Regierung oder zumindest im Umfeld von Trump, denen das zuzutrauen ist. Es gibt viele solche Leute, wie Donald Trump Jr. und Tucker Carlson, der im Grunde zu Sprachrohren des Kremls geworden sind. Aber sie sind nicht in den Schlüsselpositionen. Deshalb denke ich, sollte man darauf hören, was der Außenminister, der Nationale Sicherheitsberater und andere Schlüsselpersonen zu Russland und zur Ukraine sagen.
WELT: Ist es also möglich, dass die militärische Unterstützung der USA für die Ukraine zunimmt?
Ferguson: Das ist sogar sehr wahrscheinlich. Schon das grundlegendste Verständnis von Staatskunst zeigt einem, dass man Russland deutlich höhere Kosten auferlegen muss, als das derzeit der Fall ist. Das größte Versagen der Biden-Regierung bestand darin, Putin nicht abzuschrecken und dann die Unterstützung für die Ukraine nur tropfenweise zu liefern, sodass die Kosten für Russland zu keinem Zeitpunkt wirklich hoch genug waren, um den Krieg zu beenden.
