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Re: Ukraine Konflikt

Verfasst: 17. Jan 2025, 15:25
von Lifter
stabil hat geschrieben: 17. Jan 2025, 14:58 wenn ich Putin wäre, ich würde ich mir nochmal 100k Mann aus Nordkorea holen und dann zusammen mit der russischen Reserve im Baltikum stunk machen.
Auch wieder in einer 3 tägigen Spezialoperation?

Re: Ukraine Konflikt

Verfasst: 17. Jan 2025, 18:18
von Skagerath
Ich hab nach wie vor meine Zweifel das Trump die Ukraine an die Russen preis gibt trotz seiner vorherigen Aussagen das binnen Tagen den Krieg beenden würde.

Re: Ukraine Konflikt

Verfasst: 19. Jan 2025, 11:04
von stabil
Wenn der Verteidigungsfall eintritt verfallen wir erstmal in politische Schockstarre und bilden nen Arbeitskreis, wie üblich :-)


Re: Ukraine Konflikt

Verfasst: 19. Jan 2025, 11:58
von Lifter
Naja, wir haben ja Polen als Puffer. Outsourcing ist offenbar auch im Kriegsfall eine Lösung. ;)

Re: Ukraine Konflikt

Verfasst: 19. Jan 2025, 15:50
von bilbo
Wär lustig, wenn es nicht so traurig wäre.

Re: Ukraine Konflikt

Verfasst: 19. Jan 2025, 16:38
von Gurkenplatzer
Obgleich ich eure Aussagen teilweise nachvollziehen kann, aber:
Was glaubt ihr denn wofür es Bündnisse wie die NATO gibt?

Re: Ukraine Konflikt

Verfasst: 19. Jan 2025, 17:03
von Weltraumsoldat
Gurkenplatzer hat geschrieben: 19. Jan 2025, 16:38 Obgleich ich eure Aussagen teilweise nachvollziehen kann, aber:
Was glaubt ihr denn wofür es Bündnisse wie die NATO gibt?
Was meinst du damit?

Re: Ukraine Konflikt

Verfasst: 19. Jan 2025, 20:13
von Gurkenplatzer
Dass ein Verteidigungskonzept immer alle Partner beinhalten wird . Natürlich Gott sei Dank Polen da. Ohne uns sind die aber auch im Eimer

Re: Ukraine Konflikt

Verfasst: 19. Jan 2025, 21:09
von St0ckf15h
Gurkenplatzer hat geschrieben: 19. Jan 2025, 20:13 Dass ein Verteidigungskonzept immer alle Partner beinhalten wird . Natürlich Gott sei Dank Polen da. Ohne uns sind die aber auch im Eimer
Glaube es ging ihm um die Geographie

Re: Ukraine Konflikt

Verfasst: 19. Jan 2025, 21:25
von Weltraumsoldat
Ne, ich meinte das schon in Bezug auf die vorherige Aussage, dass Deutschland sich quasi ein wenig hinter Polen versteckt.

Re: Ukraine Konflikt

Verfasst: 21. Jan 2025, 09:30
von Maxim
Das ist für uns halt geographischer Dusel. Polen ist nun mal das mit Abstand größte Natoland an der Ostgrenze und hat allen Grund, sich gegen russische Interessen aufzurüsten.

Wer die Ukraine für einen historischen Teil Russlands hält, kann bei Lublin usw. auf dieselbe Idee kommen.

Re: Ukraine Konflikt

Verfasst: 21. Jan 2025, 10:07
von bilbo
Das gleiche gilt für Finnland

Re: Ukraine Konflikt

Verfasst: 21. Jan 2025, 13:18
von Lifter
Das gleiche gilt für Ostberlin, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern.

Re: Ukraine Konflikt

Verfasst: 21. Jan 2025, 13:31
von Skagerath
Lifter hat geschrieben: 21. Jan 2025, 13:18 Das gleiche gilt für Ostberlin, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern.
Ob sich deswegen , gerade dort, einige Menschen endlich Frieden mit Russland wünschen, sprich den russischen Sieg ?

Re: Ukraine Konflikt

Verfasst: 21. Jan 2025, 14:00
von Skagerath
https://www.nzz.ch/der-andere-blick/ola ... ld.1867111
"Olaf Scholz betreibt Wahlkampf auf Kosten der Ukrainer
Der deutsche Kanzler will der Ukraine nur dann weitere Waffen liefern, wenn die Schuldenbremse ausgesetzt wird. Das angegriffene Land ist für ihn lediglich ein machtpolitisches Mittel zum Zweck.

Eigentlich könnte der deutsche Kanzler Olaf Scholz an diesem Dienstag seinen Amtsbonus voll ausspielen. Um 14 Uhr hält er am Weltwirtschaftsforum in Davos vor der versammelten Elite aus Wirtschaft und Politik eine Rede. Mehr Staatsmann geht im Wahlkampf nicht.

Wäre da nicht der Redner, der gleich danach ans Mikrofon tritt. Gemäss dem Tagesprogramm folgt auf Scholz der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski – die fleischgewordene Erinnerung daran, dass der deutsche Kanzler gerade Wahlkampf auf dem Rücken des angegriffenen Landes betreibt.

Das zynische Kalkül der Sozialdemokraten lautet: Mehr Hilfen für die Ukraine gibt es nur, wenn die Schuldenbremse ausgesetzt wird. Andernfalls sei man gezwungen, an anderer Stelle zu kürzen, etwa bei den Renten. Wer anderes behauptet, dem wirft Scholz vor, zu lügen.

Allerdings sind es Scholz und Teile der Sozialdemokraten, die es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen.

Der Kanzler hat kein Interesse an einer sachlichen Debatte

Die Rente wird nicht einfach nach Belieben im Haushalt festgelegt. Aufgrund der Rentengarantie darf sie nicht gekürzt werden, selbst wenn die Löhne sinken. Zurück geht diese Vorgabe von 2009 auf den damaligen Arbeitsminister Olaf Scholz – dem heutigen Kanzler scheint dies jedoch entfallen zu sein.

Ausserdem haben seine Gegner in der Debatte längst erklärt, wie sie die Hilfen für die Ukraine um drei Milliarden Euro aufstocken wollen, ohne die Schuldenbremse auszusetzen. Die deutsche Aussenministerin Annalena Baerbock und der Verteidigungsminister Boris Pistorius, ein Parteikollege von Scholz, wollen die zusätzlichen Waffenlieferungen über eine sogenannte «ausserplanmässige Ausgabe» im Haushalt finanzieren. Diese Lösung hätte eine breite Mehrheit im Bundestag. Einen Grund, die Schuldenbremse auszusetzen, gibt es also nicht.

Der Kanzler hat jedoch kein Interesse an einer sachlichen Debatte. Für ihn ist die Ukraine bloss ein Mittel im politischen Machtkampf. Er benutzte sie erst als Vorwand, um den früheren Finanzminister Christian Lindner zu entlassen, nun, um die Wahlkampfagenda der SPD voranzubringen.

Scholz geht es darum, die Schuldenbremse auszusetzen. Deshalb schützt er lieber Deutschlands grösste Wählergruppe vor imaginierten Rentenkürzungen als Menschenleben in der Ukraine.
Er dürfte zudem darauf hoffen, dass seine Taktik auch beim einen oder anderen Wähler verfängt. Die Deutschen sind kriegsmüde geworden. In Umfragen spricht sich inzwischen eine Mehrheit für Verhandlungen aus. Die Lieferung weitreichender Waffen, etwa von Taurus-Marschflugkörpern, sehen viele skeptisch.

Es ist davon auszugehen, dass Selenski an diesem Dienstag abermals um mehr Hilfe für sein angegriffenes Land bittet. Vielleicht wird er auch von den ukrainischen Soldaten in den Schützengräben erzählen und von den Frauen und Kindern, die im Winter in kalten Wohnungen sitzen, weil die Russen systematisch Kraftwerke zerstören.

Wenn der «Friedenskanzler» dringend nötige Hilfen weiter blockiert, um das Ende der Schuldenbremse durchzusetzen, dann geht sein Wahlkampfmanöver auf Kosten der Ukrainer."
Ich hab ja noch nie viel von "Friedenskanzler" Scholz gehalten und von seiner Ukraine-Strategie schon 2 mal nicht aber das noch mal eine neue Qualtität.