Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Verfasst: 22. Jun 2025, 11:45
Biber selbst ist doch auch noch relativ neu dabei. Jemand von ähnlichem Kaliber könnte sicherlich eine deutliche Entlastung sein.
https://testforum.lilo-dev.de/
Danke für die ausführliche Erklärung. Ja genau wir lassen da auch Simulationen laufen für Risikoanalysen usw..HungrigerBiber hat geschrieben: 22. Jun 2025, 10:08Wir provisionieren dynamisch Maschinen in der Cloud für Versicherungsmathematische Langzeitprognosen (60 Jahre makroökonomische Risikoberechnungen).maximised hat geschrieben: 21. Jun 2025, 21:53 Also wir nutzen sowas auch an und an als Kunde. Könntest du mal sagen was da so krass Arbeitslädt erzeugt. Bei unserem Dienstleister scheint es so, als würde da fast jeder die Eier schaukeln bis mal was Schrott ist...
Da rechnen dann teilweise 1000 CPU Kerne und 10 Terabyte RAM pro Durchlauf, kann davon auch mehrere geben. Das läuft häufig mehrere Stunden oder auch über Nacht und kostet dann 4 oder 5 stellig.
Leider bekommt es mein Kollege dessen Arbeit ich bereits teilweise übernehme seit 2 Jahren nicht hin das in Betrieb automatisiert durchlaufen zu lassen und es Bedarf viel manuellem Support. Das liegt auch daran dass sein Tool auf Legacy Hardware irgendwo im Keller sitzt und nicht in die Cloud integriert ist. Das verschluckt gerade die meiste Arbeit, da habe ich aber schon klar kommuniziert, dass ich genau das nicht machen werde, sondern lieber an der Ablösung dieses Tools arbeite, das ganze Ding in der Cloud neu entwickle und dabei nach Möglichkeit vollautomatisiere. Wir schätzen das auf 200 Personentage, es soll aber in 4 Monaten entwickelt werden damit zum Jahresende das alte fehleranfällige Tool nicht mehr gebraucht wird. Die Rechnung geht halt nicht auf wenn die Kollegen weg sind. Ich bin zudem noch 4 Monate in einem anderen Projekt zu 100% ausgelastet lol.
Die Gefahr ist halt dann dass ich diesen Scherbenhaufen in 4 Monaten übernehme, wenn das ganze Know-how bereits weg ist und es dann sehr schwierig wird zeitnah sichtbare Erfolge zu erzielen.
Die haben zusammen mit mir angefangen für die gleiche Rolle und sollen gemeinsam mit mir die Externen ersetzen.Ronja4711 hat geschrieben: 22. Jun 2025, 11:41 Was sollen denn in der Kürze der Zeit neue Kollegen etwas beitragen?
Sehe das nicht als notwendiger geschweige denn aussagekräftiger Parameter für ein Gespräch.
Als ob da draußen so viele highperfomende Biber rumlaufen würden.Harun hat geschrieben: 22. Jun 2025, 11:45 Jemand von ähnlichem Kaliber könnte sicherlich eine deutliche Entlastung sein.
Dazu habe ich auch eine passende, lustige Geschichte:PK95 hat geschrieben: 10. Jul 2025, 15:08 Ihr seid ja glaube ich kein riesiges Unternehmen. Da sollte man als Chef schon auf dem Schirm haben wann wer im Urlaub ist bzw was das für mögliche Folgen hat, vor allem wenn es um eine Übergabe geht.
Eigene Schuld von ihm. Dummheit muss manchmal auch einfach bestraft werden.
Der Chef am MontagS1L3 hat geschrieben: 10. Jul 2025, 15:26Dazu habe ich auch eine passende, lustige Geschichte:PK95 hat geschrieben: 10. Jul 2025, 15:08 Ihr seid ja glaube ich kein riesiges Unternehmen. Da sollte man als Chef schon auf dem Schirm haben wann wer im Urlaub ist bzw was das für mögliche Folgen hat, vor allem wenn es um eine Übergabe geht.
Eigene Schuld von ihm. Dummheit muss manchmal auch einfach bestraft werden.
Ich bin auf dem Weg in den Feierabend im ersten Jahr mal in sein Büro gekommen, habe ihm einen schönen Feierabend gewünscht und gesagt, dass ich nächste Woche im Urlaub bin. Daraufhin kam die Frage, ob ich denke, dass er geistig behindert sei und ob ich glaube er hätte sowas nicht auf dem Schirm.
Das war das letzte Mal, dass ich auf Urlaub hingewiesen habe. Und jedes verfickte Mal hatte es keiner auf dem Schirm.
Aber ja, weder er noch mein technischer Lead wissen heute, dass der Kollege ab Montag im Urlaub ist.
Normalerweise bügelt man solche kleinen Fehler ja auch nebenbei aus, einfach damit das Unternehmen runder läuft und man den Kollegen hilft, aber das ist mir im Moment so scheißegal.
S1L3 hat geschrieben: 10. Jul 2025, 14:57 Hatte heute nochmal ein schönes Gespräch mit meinem Chef. Ich soll doch bitte ab nächster Woche Montag anfangen, den letzten verbleibenden Techniker in meine Projekte/Verantwortungen einzuarbeiten.
1. Der Kollege ist ab Montag für zwei Wochen im Urlaub.
2. Der Kollege wird am ersten Tag nach seinem Urlaub ebenfalls die Kündigung einreichen.
3. Es existiert (offiziell) keine Dokumentation, die wurde von mir natürlich nicht mehr geschrieben, nachdem ich dazu eine schriftliche Aufforderung bekommen habe, weil das ja nicht abrechenbar sei und so.
Nächste Woche Montag werde ich dann total überrascht anmerken, dass der Kollege ja im Urlaub ist und meine letzte Arbeitswoche werde ich mich dann wahrscheinlich mit Popcorn zurücklehnen und das Feuerwerk bestaunen.
Man soll ja eigentlich nicht schadenfroh sein, aber ein bisschen freut es mich doch schon.
Aufgabe 1 ist kompletter Paulanergarten. Sowas ist noch nie passiert. Natürlich hat die Chefetage oft eine Ahnung, was abgeht. Meistens sind die Personen dann zu wertvoll, weil sie a) wissen über Leichen im Keller haben oder b) Prozesse etc so beherrschen, dass man sie nur mit schwerem Verlust loswerden kann.schlimmfinger hat geschrieben: 10. Jul 2025, 18:06 Dein Chef ganz oben bekommt leider nicht mit, was dein Lead oder direkter Chef für Schnarchnasen sind. Solange diese ihm eine heile Welt vorspielen.... wird das noch lange so weitergehen.
2 Optionen sehe ich:
1. Chef ganz oben reinen Wein einschenken. (könnte evtl. eine Chefposition für dich rauspringen...)
2. Oder es wie gehabt weiterlaufen lassen.
Was meint ihr? Und wie sieht es ein HR Experte? Und aus Sicht eines Geschäftsführers?
Ich würde es wie gehabt weiterlaufen lassen....weil ich nicht weiß, ob man den Chef ganz oben überzeugen kann....
Du denkst, glaube ich, unser Laden ist größer, als er ist.schlimmfinger hat geschrieben: 10. Jul 2025, 18:06 Dein Chef ganz oben bekommt leider nicht mit, was dein Lead oder direkter Chef für Schnarchnasen sind. Solange diese ihm eine heile Welt vorspielen.... wird das noch lange so weitergehen.
2 Optionen sehe ich:
1. Chef ganz oben reinen Wein einschenken. (könnte evtl. eine Chefposition für dich rauspringen...)
2. Oder es wie gehabt weiterlaufen lassen.
Was meint ihr? Und wie sieht es ein HR Experte? Und aus Sicht eines Geschäftsführers?
Ich würde es wie gehabt weiterlaufen lassen....weil ich nicht weiß, ob man den Chef ganz oben überzeugen kann....