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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 23. Mär 2026, 19:14
von Homelander
Matt-Eagle hat geschrieben: 23. Mär 2026, 19:07
Damit man dann ein halbes Jahr später... Maximal... Neuwahlen hat weil sie nichts gebacken bekommen und sich gegenseitig zerfleischen. Okay dann hat die AFD die absolute Mehrheit
Neuwahlen wird es nicht geben. Das sieht man ja aktuell sehr gut dass sie komplett durchziehen.
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 23. Mär 2026, 19:51
von US_Citizen
Grüne (wieder) in der Regierung bei deren aktuellem Kurs + Linke in Regierungsverantwortung = auch die letzten Wackelkandidaten wandern von den Altparteien zur AfD ab.
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 23. Mär 2026, 21:10
von AlexKettererFPS
US_Citizen hat geschrieben: 23. Mär 2026, 19:51
Grüne (wieder) in der Regierung bei deren aktuellem Kurs + Linke in Regierungsverantwortung = auch die letzten Wackelkandidaten wandern von den Altparteien zur AfD ab.
Ich kann die AFD nicht leiden, weil ich sie für Dummbeutel halt, aber ich will das sehen!
Ich möchte einfach gut unterhalten wird für die horrenden Steuern, die ich abdrück.
Von dem Gedanken es gäbe jemals Erleichterungen hab ich mich verabschiedet
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 23. Mär 2026, 23:47
von Egonic
Imagine du bist teilweise bei 40% und die Leute halten es für legitim dass du nicht reagierst, topkek
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 24. Mär 2026, 07:26
von Eric
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 24. Mär 2026, 07:44
von H_B
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 24. Mär 2026, 07:50
von Skagerath
https://www.spiegel.de/panorama/justiz/ ... 252a88d34a
"Bärbel Bas, Nina Chuba, Carolin Kebekus – 250 prominente Frauen fordern schärfere Gesetze gegen Deepfakes und Femizide
Im Fall Fernandes dringt ein Bündnis aus Politik und Kultur auf Reformen: Die prominenten Frauen haben einen Zehnpunkteplan gegen digitale sexualisierte Gewalt vorgelegt. Wer ist dabei? Was steht drin?
Mehr als 250 prominente Frauen setzen sich für einen 10-Punkte-Plan zum »Schutz vor männlicher Gewalt« ein. Er liegt dem SPIEGEL vor. Der Maßnahmenkatalog richtet sich an die Bundesregierung und steht im Zusammenhang mit den Vorwürfen der Schauspielerin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann, den TV-Produzenten Christian Ulmen (hier die ganze Recherche ).
»Wir sind entsetzt über die abscheuliche Gewalt, die Collien Fernandes öffentlich gemacht hat«, heißt es zu Beginn des Plans. Die Unterzeichnerinnen schreiben, dass sie »in Solidarität« an der Seite der Schauspielerin stünden und diese »für ihren Mut« bewunderten.
Vergangene Woche berichtete der SPIEGEL über die Vorwürfe von Fernandes: Sie beschuldigt Ulmen unter anderem, auf sozialen Medien täuschend echt aussehende Fakeprofile von ihr erstellt und darüber »Hunderte von Männern« kontaktiert zu haben. Ulmen soll sich als Fernandes ausgegeben und mit einigen Männern sexuelle Gespräche geführt sowie erotische Bilder und Videos verschickt haben. Das Material sollte offenbar den Eindruck erwecken, als handele es sich um authentische Aufnahmen seiner damaligen Frau.
Unter den Frauen, die den 10-Punkte-Plan unterstützen, sind mehrere prominente Oppositionspolitikerinnen der Grünen wie die Parteichefin Franziska Brantner und die beiden Fraktionsvorsitzenden im Bundestag, Katharina Dröge und Britta Haßelmann – aber auch ein Mitglied der schwarz-roten Bundesregierung: Die Bundesarbeitsministerin und SPD-Vorsitzende Bärbel Bas hat den Maßnahmenkatalog ebenfalls unterzeichnet. Genauso wie die Moderatorin Carolin Kebekus, die Schauspielerin Veronica Ferres, die Musikerin Nina Chuba und die Klimaschutzaktivistin Luisa Neubauer.
Das Bündnis fordert etwa, das Herstellen »nicht-einvernehmlich sexualisierter Deepfakes« unter Strafe zu stellen. Deepfakes sind mithilfe von künstlicher Intelligenz erzeugte Fotos und Videos. Das reine Erstellen derartiger Inhalte – ohne dass sie einer anderen Person zugänglich gemacht werden – ist derzeit nicht strafbar.
Der Vorschlag zielt auf ein Phänomen, das Fernandes seit Jahren verfolgt: Im Internet kursieren Hunderte gefälschte Pornoaufnahmen, die angeblich die Schauspielerin zeigen. Unter den Aufnahmen befinden sich auch Deepfakes. Die Bilder zeigen den nachgestellten Körper von Fernandes in eindeutigen Posen: mit geöffneten Beinen oder beim Sex inmitten einer Gruppe von Männern.
Die Unterzeichnerinnen verlangen von der Bundesregierung ein digitales Gewaltschutzgesetz, das den Betroffenen wirksame Instrumente gebe: etwa den Anspruch auf rasche Löschung von Inhalten, Auskunftsrechte gegenüber Plattformen und die Identifizierung von Tätern. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat bereits angekündigt, in diesen Tagen ein solches Gesetz vorzulegen. Darin finden sich bereits einzelne Forderungen des Bündnisses wieder: So möchte auch Hubig das Erstellen pornografischer Deepfakes und bestimmter voyeuristischer Aufnahmen unter Strafe stellen (hier mehr dazu).
Zudem heißt es in dem Katalog, dass das Prinzip »Ja heißt Ja« konsequent im Sexualstrafrecht verankert werden müsse. Demnach solle jede sexuelle Handlung ohne ausdrückliche Einwilligung strafbar sein.
In einem weiteren Punkt fordern die Frauen, den Straftatbestand »Femizid« im Strafgesetzbuch einzuführen. Dort sollten »geschlechtsspezifische Tötungen von Frauen ausdrücklich erfasst und als solche sanktioniert« werden.
Überdies wünscht sich das Bündnis, dass die deutsche Justiz mit Vorfällen mutmaßlicher digitaler Gewalt generell anders umgeht. Fernandes hatte wegen der Fakeprofile vor einigen Jahren Anzeige gegen unbekannt bei der Berliner Polizei erstattet. Das Verfahren wurde an die Staatsanwaltschaft Itzehoe weitergegeben und dort schließlich eingestellt, wie die Behörde dem SPIEGEL bestätigte.
»Das ist Sisterhood«
Die Initiatorinnen des 10-Punkte-Plans sind die Menschenrechtsaktivistin Düzen Tekkal, die Grünenpolitikerin Ricarda Lang und die Autorin Kristina Lunz.
»Uns war vergangene Woche sofort klar, dass wir etwas machen müssen«, sagt Lunz dem SPIEGEL. Fernandes habe eine Tür aufgestoßen, »und wir sehen es als unsere Aufgabe, diese Tür offenzuhalten. Das verstehen wir unter Solidarität. Das ist Sisterhood.«
Lang sagt dem SPIEGEL: »Wir setzen uns mit dieser Initiative und im Parlament dafür ein, dass die Plattformen viel stärker in die Verantwortung genommen werden.« Es könne nicht sein, »dass Tech-Oligarchen wie Elon Musk mit Frauenhass und digitaler Gewalt riesige Profite« machten.
Lang bezieht sich dabei auf eine Debatte, die vor einigen Wochen stattfand. Musks KI-Programm namens Grok hatte damals eine Funktion erhalten, mit der Nutzer Bilder bearbeiten und Personen virtuell ausziehen konnten. Die Folgen davon betrafen fast ausschließlich Frauen. Inzwischen ist die Funktion eingeschränkt.
Ulmen äußerte sich nicht
Collien Fernandes hat Ende vergangenen Jahres in Spanien Anzeige gegen ihren Ex-Mann erstattet. Das Verfahren befindet sich noch in einem frühen Stadium, für Ulmen gilt die Unschuldsvermutung.
Der SPIEGEL hat ihm einen umfangreichen Fragenkatalog geschickt. Er selbst äußerte sich nicht dazu. Ulmens Anwälte boten dem SPIEGEL ein Hintergrundgespräch an, das vor der Veröffentlichung des Artikels stattfand. Die Juristen gingen dabei auf einen Teil der Vorwürfe gegen Ulmen ein – zuvor hatten sie es allerdings zur Bedingung gemacht, dass in diesem Artikel nicht über ihre Einlassungen berichtet werden darf.
Die Anwälte, die Ulmen seit der SPIEGEL-Veröffentlichung in der vergangenen Woche vertreten, sprechen im Zusammenhang mit den Vorwürfen unspezifisch von »unwahren Tatsachen«.
Mit anderen Anliegen gehen die Frauen über die geplanten Gesetzesanpassungen hinaus: Sie wollen etwa, dass sogenannte Nudify-Apps verboten werden. Solche Apps ermöglichen es, mithilfe von KI Personen auf Fotos auszuziehen oder sie in sexualisierten Posen zu montieren.
Wo war eigentlich diese ganze Solidarität und Sisterhood als dieses jährige Mädel in diesem Neuköllner Jugendclub missbraucht worden und das Ganze dann von aktivistischem Personal in der Einrichtung und beim zuständigen Jugendamt verheimtlicht worden sein soll ?
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 24. Mär 2026, 08:07
von clayz
Das ist ganz normal, war immer so und wird auch so bleiben.
Proximity Bias ist die Tendenz, Menschen, Informationen oder Ereignisse, die räumlich oder sozial näher sind,
als wichtiger oder relevanter wahrzunehmen als solche, die weiter entfernt sind.
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 24. Mär 2026, 08:12
von skiox
H_B hat geschrieben: 24. Mär 2026, 07:44
Merkwürdig.
Strategisch klug für das Narrativ aufgebaut.
"Frauen wird nicht geglaubt"
"Deutsche Polizei stellt unsensible Rückfragen und will Dokumente"
"Gesetze reichen daher nicht aus"
Spanische Behörden müssen aushelfen.
Schreibt sich doch von selbst.
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 24. Mär 2026, 08:34
von Sarvadon
Abschaffung der kostenlosen Mitversicherung für Ehepartner geplant
https://m.bild.de/politik/inland/gesund ... db241d2941
Ich verstehe die Aufregung nicht so ganz, sofern es Menschen mit Kindern unter 6 Jahren wirklich nicht betreffen soll
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 24. Mär 2026, 08:36
von Linksanwalt
Bin auch völlig perplex, wie man sich über ne weitere Abgabe eines raffgierigen Staates, welches wieder hauptsächlich die arbeitende Bevölkerung betrifft, nur aufregen kann?
Ist doch schön, noch mehr Kohle in ein dysfunktionales System zu schmeißen, was haben denn nur alle..
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 24. Mär 2026, 08:41
von Certa
Linksanwalt hat geschrieben: 24. Mär 2026, 08:36
Bin auch völlig perplex, wie man sich über ne weitere Abgabe eines raffgierigen Staates, welches wieder hauptsächlich die arbeitende Bevölkerung betrifft, nur aufregen kann?
Ist doch schön, noch mehr Kohle in ein dysfunktionales System zu schmeißen, was haben denn nur alle..
Das sind halt Menschen, die Leistungen kostenlos abgreifen und dafür nichts einzahlen. Gerade hier sollte es doch Begeisterung dafür geben, dass diese gratis Mentalität endlich beendet wird
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 24. Mär 2026, 08:42
von Sarvadon
Mit welcher Begründung soll denn jemand der keine kleinen Kinder erzieht kostenlos mitversichert werden, nur weil er verheiratet ist?
Dass es noch viele andere Stellschrauben gibt wo sinnlos Sozialleistungen verpulvert werden ist schon klar, heißt für mich aber nicht dass man an dieser Schraube nicht drehen sollte
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 24. Mär 2026, 08:45
von BigRon
Die Ermittlungen laufen über spanische Behörden, daher unrelevant.
Das Ulmens Anwalt aber möchte, dass das doch über Deutschland läuft spricht schon Bände..
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 24. Mär 2026, 08:47
von Certa
Sarvadon hat geschrieben: 24. Mär 2026, 08:42
Mit welcher Begründung soll denn jemand der keine kleinen Kinder erzieht kostenlos mitversichert werden, nur weil er verheiratet ist?
Dass es noch viele andere Stellschrauben gibt wo sinnlos Sozialleistungen verpulvert werden ist schon klar, heißt für mich aber nicht dass man an dieser Schraube nicht drehen sollte
Eben. Alle reden immer über Eigenverantwortung, wollen dann aber von Vater Staat kostenfrei umsorgt werden.