Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 23. Okt 2025, 13:29
sachen gibts
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Interessant, und soweit auch einleuchtend. Inwiefern es positiv ist, dass Rassismus, Frauenfeindlichkeit und Korruption als Kleber für die Gesellschaft fungieren, lasse ich mal dahingestellt. Wird so nicht gesagt, aber die Formulierung macht auf mich den Eindruck. Hauptsache es macht keiner den Mund auf und Misstände werden still akzeptiert, dann funktioniert die Gesellschaft. Sehe ich nicht so. Aber das ist ein anderes Thema.Eric hat geschrieben: 23. Okt 2025, 11:10 @faben
Nicht weil ich Angst vor Fremdem habe. Sondern weil ich weiß, wie wichtig es ist, dass eine Gesellschaft sich selbst versteht.
Japan zum Beispiel. Ich habe das Land von Nord bis Süd bereist. Eine homogene Kultur. Diszipliniert, stolz, effizient. Nicht frei von Problemen, aber funktionierend. Und ja, latent rassistisch. Doch jeder weiß, was gilt. Jeder kennt die Grenzen.
Ganz anders in Pakistan. Dort essen oft erst die Männer. Frauen sitzen abseits oder essen später, weil ihre Rolle als weniger wert gilt. Es ist tief verankert, wird kaum hinterfragt. Zwangsehen gehören zum Alltag. Kaum jemand rebelliert. Weil es normal ist. Weil es zur Kultur gehört.
Und dann Ostafrika. Ich war oft dort, vor allem in Tansania. Habe Massai-Dörfer besucht, abgelegene Regionen gesehen. Ein wunderschönes Land, aber geprägt von Chaos, Korruption und informellen Strukturen. Unternehmen zu gründen ist dort fast unmöglich, wenn man nicht die richtigen Leute kennt. Regeln zählen wenig, Beziehungen alles. Der Staat spielt mit oder gegen dich.
Aber was passiert, wenn solche Welten aufeinandertreffen. Wenn wir so tun, als sei alles gleich. Als könne man jede Haltung, jede Religion, jedes Weltbild einfach nebeneinander stellen und hoffen, dass es schon gut geht.
Nein. Es geht nicht gut.
Manche Werte sind nicht kompatibel. Manche Kulturen widersprechen sich im Kern.
Wer das ignoriert, spielt mit dem sozialen Frieden.
Bin auch der Überzeugung, dass Menschen aus islamischen Ländern nicht in eine westlich (christlich) geprägte Kultur gehören. Da hat schon unser ehem. Bundeskanzler vor gewarnt und er hatte recht.Faben hat geschrieben: 23. Okt 2025, 13:54Interessant, und soweit auch einleuchtend. Inwiefern es positiv ist, dass Rassismus, Frauenfeindlichkeit und Korruption als Kleber für die Gesellschaft fungieren, lasse ich mal dahingestellt. Wird so nicht gesagt, aber die Formulierung macht auf mich den Eindruck. Hauptsache es macht keiner den Mund auf und Misstände werden still akzeptiert, dann funktioniert die Gesellschaft. Sehe ich nicht so. Aber das ist ein anderes Thema.Eric hat geschrieben: 23. Okt 2025, 11:10 @faben
Nicht weil ich Angst vor Fremdem habe. Sondern weil ich weiß, wie wichtig es ist, dass eine Gesellschaft sich selbst versteht.
Japan zum Beispiel. Ich habe das Land von Nord bis Süd bereist. Eine homogene Kultur. Diszipliniert, stolz, effizient. Nicht frei von Problemen, aber funktionierend. Und ja, latent rassistisch. Doch jeder weiß, was gilt. Jeder kennt die Grenzen.
Ganz anders in Pakistan. Dort essen oft erst die Männer. Frauen sitzen abseits oder essen später, weil ihre Rolle als weniger wert gilt. Es ist tief verankert, wird kaum hinterfragt. Zwangsehen gehören zum Alltag. Kaum jemand rebelliert. Weil es normal ist. Weil es zur Kultur gehört.
Und dann Ostafrika. Ich war oft dort, vor allem in Tansania. Habe Massai-Dörfer besucht, abgelegene Regionen gesehen. Ein wunderschönes Land, aber geprägt von Chaos, Korruption und informellen Strukturen. Unternehmen zu gründen ist dort fast unmöglich, wenn man nicht die richtigen Leute kennt. Regeln zählen wenig, Beziehungen alles. Der Staat spielt mit oder gegen dich.
Aber was passiert, wenn solche Welten aufeinandertreffen. Wenn wir so tun, als sei alles gleich. Als könne man jede Haltung, jede Religion, jedes Weltbild einfach nebeneinander stellen und hoffen, dass es schon gut geht.
Nein. Es geht nicht gut.
Manche Werte sind nicht kompatibel. Manche Kulturen widersprechen sich im Kern.
Wer das ignoriert, spielt mit dem sozialen Frieden.
Ich widerspreche auch gar nicht, dass Menschen hier herkommen und ganz andere Werte und Glauben haben und das sogar die Ursache für Straftaten ist. Ich bin allerdings der tiefen Überzeugung, dass das Einzelfälle sind und der absolute Großteil ein friedliches Miteinander anstrebt.
Ich habe das Gefühl, dass ihr hier den ganzen Tag Artikel aus dem Axel Springer Universum oder Apollo News oder Nius postet und diese Fälle auf die Allgemeinheit übertragt.
Und euer Social Media Feed sieht sicher ähnlich aus. Wird ja teilweise auch hier gepostet. Und das baut natürlich ein Gefühl auf, das sich immer weiter bestätigt. Aber es ist eben ein Gefühl. Ich halte mich da lieber an Forschung und Fakten, die sagen, dass es keine Korrelation zwischen Herkunft und Kriminalitätsrate gibt. Hier muss ich sogar zugeben, dass an der Stelle berechtigte Einwände gemacht wurden - weil es (zumindest nach meinem Wissen) keine Studie gibt, die z.B. explizit auf muslimisch geprägte Länder eingeht. Aber solange es dazu keine Daten und Fakten gibt, halte ich mich an das, das erforscht ist.
Das kleine Internet 1x1Faben hat geschrieben: 23. Okt 2025, 14:09 Achja, sorry. Wenn es Zahlen und Fakten gibt, die gegen das durch Gefühle aufgebaute Weltbild sprechen, werden die Studien natürlich so gebogen oder diskreditiert, bis sie ins eigene Weltbild passen. Zahlen und Fakten für das eigene Weltbild gibt es aber nicht. Habe ich oben vergessen zu erwähnen![]()
für dein weltbild gibt es die nunmal einfach nicht.Faben hat geschrieben: 23. Okt 2025, 14:09 Achja, sorry. Wenn es Zahlen und Fakten gibt, die gegen das durch Gefühle aufgebaute Weltbild sprechen, werden die Studien natürlich so gebogen oder diskreditiert, bis sie ins eigene Weltbild passen. Zahlen und Fakten für das eigene Weltbild gibt es aber nicht. Habe ich oben vergessen zu erwähnen![]()
Die sieht man ja in der Regel nicht. Die kriegt der Autor und die Zeitschrift. Aber unabhängig davon wird es schwierig überhaupt Studien zu bekommen, die in politisch relevanten Bereichen kritische Töne anschlagen, was dann auch bei Metastudien, also Studien die in erster Linie Methodik und Ergebnisse anderer Studien bewerten, zu entsprechenden Verschiebungen führen muss. So viel anders als ein Circle Jerk ist das nicht.maximised hat geschrieben: 23. Okt 2025, 14:27 Sollten wir dann nicht lieber Reviews anstelle von Einzelstudien anschauen?
Ich stimme deinen Punkten zum wissenschaftlichen Arbeiten überein. Mehr Studien und höhere Qualitätskontrollen sind wünschenswert.Quickhatch hat geschrieben: 23. Okt 2025, 14:33Die sieht man ja in der Regel nicht. Die kriegt der Autor und die Zeitschrift. Aber unabhängig davon wird es schwierig überhaupt Studien zu bekommen, die in politisch relevanten Bereichen kritische Töne anschlagen, was dann auch bei Metastudien, also Studien die in erster Linie Methodik und Ergebnisse anderer Studien bewerten, zu entsprechenden Verschiebungen führen muss. So viel anders als ein Circle Jerk ist das nicht.maximised hat geschrieben: 23. Okt 2025, 14:27 Sollten wir dann nicht lieber Reviews anstelle von Einzelstudien anschauen?
Will da gar keine Partei ergreifen, aber wer glaubt denn bitte, dass in der aktuellen Wissenschaftslandschaft zu so aufgeheizten Themen wie Klimawandel, Migration, Pandemiemaßnahmen, Erneuerbare Energien etc. you name it gegenüber dem Mainstream viel kritisches Material ein Chance hätte veröffentlicht und in den Mainstreammedien neutral veröffentlicht zu werden?
https://www.merkur.de/politik/mit-dunkl ... 99248.htmlTübingen – Der parteilose Oberbürgermeister Boris Palmer zeigte im Interview mit Bild Verständnis für die Behauptung von Friedrich Merz, es gäbe ein Problem im „Stadtbild“, das mit Rückführungen zu lösen sei. Er interpretiere die Aussage des Kanzlers nicht als Kritik an Menschen mit „anderer Hautfarbe“. Gemeint seien stattdessen „Junge Männer ohne Arbeit und Aufenthaltsrecht, die sich sehr lange und offensiv auf Plätzen, Bahnhöfen und Parks aufhalten. Und wenn es so gemeint ist, hat der Kanzler einen Punkt.“
Im Internet hatte Boris Palmer vergangene Woche noch angriffslustig Stimmung gegen nicht-weiße Menschen geschürt: „Wer sich häufiger in Parks und Bahnhöfen in den Städten aufhält, weiß genau, was der Kanzler meint: Gruppen junger Männer mit dunkler oder schwarzer Hautfarbe, die den ganzen Tag oder auch die Nacht Zeit haben, dort zusammenzustehen“, schrieb der ehemalige Grünen-Politiker auf Facebook. „Es muss nicht mal sein, dass sie Drogen verticken, was leider oft genug der Fall ist. Es reicht völlig, dass man sie dort tagein tagaus sieht, um sich zu ärgern.“