Re: Quo Vadis Bundeswehr ? Was muss sich ändern beim Bund ?
Verfasst: 10. Okt 2025, 19:53
Bw will mehr Skyranger bestellen … https://www.tagesschau.de/inland/bundes ... r-100.html
https://testforum.lilo-dev.de/
https://www.merkur.de/lokales/erding/er ... 00280.htmlFatale Verwechslung bei Bundeswehr-Übung: Schusswechsel zwischen Polizei und Soldaten
Update, 20.55 Uhr: Eigentlich hätte es nur eine Feldjäger-Übung der Bundeswehr sein sollen, doch am Ende waren nach Informationen unserer Zeitung zwei Personen verletzt. Am Mittwoch (22. Oktober) gegen 17 Uhr sahen Bewohner Personen im Tarnanzug und mit Langwaffen im Anschlag über ein Feld am Ortsrand von Altenerding, einem Ortsteil von Erding, laufen. Sie verständigten die Polizei.
Einsatz in Erding: Schusswechsel zwischen Polizei und Soldaten
Beamte rückten an, die Anwohner hörten mehrere Schüsse. Nach Informationen unserer Zeitung könnten die an der Übung teilnehmenden Soldaten geglaubt haben, dass die auftauchenden Polizeibeamten Teil der Übung sind. Der Schusswechsel endete damit, dass zwei Personen verletzt waren. Nach ersten Informationen erlitt ein Soldat einen Streifschuss im Gesicht. Einsatzfahrzeuge, Blaulicht und Beamte in schusssicheren Westen bestimmten fortan die Szenerie.
Das Polizeipräsidium Oberbayern Nord bestätigt den Einsatz auf Nachfrage. Details könnten nicht mitgeteilt werden. Nur so viel: „Wir sind mit starken Kräften vor Ort, die von einem Polizeihubschrauber abgesichert werden“, erklärt ein Sprecher des Polizeipräsidiums. Es bestehe keine Gefahr für die Öffentlichkeit.
Fatale Verwechslung löst Chaos in Erding aus
Rund um das Geschehen waren Straßen gesperrt, Autofahrer standen im Stau. Das Fußballtraining im Sepp-Brenninger-Stadion in Altenerding wurde unterbrochen. Die Spieler wurden zur Sicherheit in die Kabine beordert und harrten dort aus. Alle weiteren Trainingseinheiten wurden abgesagt. Der Bereich um Altenerding, insbesondere Vereinsheim und Sportplätze, seien komplett abgeriegelt. „Man kommt weder rein noch raus“, war von einem Augenzeugen zu hören.
Bis Ende des Monats läuft in Südbayern die große Feldjäger-Übung Marshal Power. Unsere Zeitung hatte diese auch angekündigt, die Information darüber erreichte offenbar nicht jede Polizeidienststelle.
das wird nicht funktionieren. du bekommst die jugendlichen doch nicht mal mehr dazu, guten tag zu sagen oder regelmässige schulaufgaben zu machen.Skagerath hat geschrieben: 7. Okt 2025, 11:27 Ich begrüsse den "Beschaffungs-Enthusiasmus" aber mir wäre es lieber wenn nun erst mal die tatsächlich Wehrdienstfrage geklärt wird.
Man hat das Gefühl das man das am liebsten wieder aussitzen würde..
Unbekannte haben rund 20.000 Schuss Munition der Bundeswehr aus einem zivilen Laster erbeutet. Das Verteidigungsministerium in Berlin bestätigte dem SPIEGEL, dass der Fahrer eines zivilen Transportunternehmens, das von der Truppe für Munitionstransporte unter Vertrag war, seinen Laster mit Bundeswehr-Munition in der Nacht vom vergangenen Montag auf den Dienstag auf einem ungesicherten Parkplatz in einem Gewerbegebiet bei Burg in der Nähe von Magdeburg abgestellt hatte. Zuerst berichtete die Plattform »Meetingpoint Jerichower Land«.
Das Ausmaß des Schadens ist groß: Nach einer ersten Überprüfung wurden rund 10.000 Schuss Gefechtsmunition für Pistolen, 9900 Schuss Manövermunition für Sturmgewehre und sogenannte Nebel-Munition gestohlen.
Weiß ich jetzt auch nicht ob das ne glorreiche Entscheidung war"CZ P13 – POL-TEC mit der Lieferung der „Pistole querschnittlich“ beauftragt
Die Bundeswehr beschafft im Rahmen des Vorhabens „Pistole querschnittlich“ (P13) eine neue Dienstpistole im Kaliber 9 x 19 mm erhalten, die die P8 in der Truppe ablösen soll. Nun wurde die POL-TEC GmbH & Co. KG, ein deutscher Vertriebspartner des tschechischen Herstellers Česká zbrojovka (CZ), mit der Lieferung der CZ P13 Pistolen an die Bundeswehr beauftragt, wie aus einem Blog-Beitrag des Unternehmens hervorgeht. Bei der P13 handelt es sich um eine Variante der CZ Pistole P-10 C OR (Optics-Ready) in der Farbe Flat Dark Earth.
Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat für die Beschaffung notwendigen Haushaltsmittel bereits am 5. November freigegeben, hartpunkt berichtete. Gut unterrichteten Kreisen zufolge wurde mit POL-TEC eine Rahmenvereinbarung über die Lieferung von bis zu 203.000 Pistolen des Typs P13 im Gesamtvolumen von bis zu 56 Millionen Euro geschlossen. In einem ersten Schritt wurde jedoch nur die Lieferung von 65.000 Pistolen samt Zubehör sowie weiteren Leistungen im Gegenwert von etwa 19 Millionen Euro beauftragt. Zum Zubehör zählen dem POL-TEC-Blog-Beitrag zufolge neben speziell konfigurierten Ausbildungs- und Schulungswaffen auch Holsterkörper des Typs Radar 1957, die in den Ausführungen Level 2, Level 3sowie eine Variante für das verdeckte Tragen geliefert werden.
POL-TEC beschreibt die CZ P13 als eine moderne Striker-Fire-Dienspistole mit modularem Aufbau, die auf Belastbarkeit unter Extrembedingungen sowie konsequent auf militärische Anforderungen zugeschnitten ist.
Als zentrale Eigenschaften der Pistole werden folgende Punkte aufgezählt:
Ergonomische Gestaltung für sichere Kontrolle und hohe Trefferleistung in allen Einsatzsituationen.
Verlässliche Funktion bei Hitze, Kälte und Dauerbelastung – ausgelegt für den realen Einsatz.
Hohe Modularität für schnelle Anpassungen an unterschiedliche Missionsprofile ohne Einschränkung der Einsatzbereitschaft.
Vorbereitet für optische Visiere (Optical-Ready-System) ermöglicht den schnellen Einsatz von Rotpunkttechnologie.
„Mit der P13 erhält die Bundeswehr ein System, das aktuelle Einsatzrealitäten entspricht und zugleich den Referenzpunkt für kommende Entwicklungen im Bereich militärischer Handfeuerwaffen definiert“, schreibt POL-TEC.
Pistole querschnittlich (P13)
Anfang November 2024 startete der Wettbewerb für einen über sieben Jahre gehenden Rahmenvertrag für die Herstellung und Lieferung der „Pistole querschnittlich“. Die Ausschreibung erfolgte ohne vorherige Durchführung einer Vergleichserprobung. Im Rahmen der Eröffnung des Teilnahmewettbewerbes wurde der Preis mit einer Gewichtung von 100 Prozent als einziges Zuschlagskriterium aufgeführt. An dieser Stelle ist der Hinweis wichtig, dass alle betrachteten Angebote, die von der Bundeswehr an die P13 gestellten Anforderungen voll erfüllen müssen. Der Preis als einziges Ausschlagkriterium sagt lediglich aus, dass für die Übererfüllung gestellter Anforderungen keine Zusatzpunkte vergeben werden.
Gut unterrichteten Kreisen zufolge haben sechs Bieter insgesamt elf Angebote eingereicht. Von denen – dies war im Rahmen der Ausschreibung so festgelegt gewesen – nur die drei wirtschaftlichsten Angebote in einem nächsten Schritt verhandelt wurden. Dem Vernehmen nach befanden sich zu dem Zeitpunkt neben dem nun siegreichen Angebot nur noch Arex aus Slowenien und Glock aus Österreich als Finalisten im Rennen um die neue Dienstpistole der Bundeswehr.
Mir ist bewusst das im Prinzip in jeder öffentlichen Auschreibung die "wirtschaftlich beste Lösung" sprich der billigste Anbieter gewinnt.
Kann ich leider keine Details dazu finden