Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 5. Sep 2025, 09:15
Selber Schuld, wenn man Mr. Burns vertraut
https://testforum.lilo-dev.de/
Bin immer etwas zwiegespalten, was man von solchen Militärshows halten soll.stabil hat geschrieben: 4. Sep 2025, 23:01 war die Karre von Xi eigentlich elektrisch, irgendwie ist die so leise![]()
25 - 28% würden Mr. Burns aktuell wieder wählen. Ich weiß nur wirklich nicht wofür.
Bei uns dann eher somartin1986 hat geschrieben: 5. Sep 2025, 09:19Bin immer etwas zwiegespalten, was man von solchen Militärshows halten soll.stabil hat geschrieben: 4. Sep 2025, 23:01 war die Karre von Xi eigentlich elektrisch, irgendwie ist die so leise![]()
Einerseits ist es ein unglaublich lächerlicher, vorsintflutlicher Personen-/Staatskult und eine (mehr oder weniger) freiwillige Entindividualisierung, die der Kreatur Mensch eigentlich unwürdig ist. Andererseits ist es halt auch eine Form von Disziplin, Opferbereitschaft, etc. die hilfreich sein kann, um Wehr- und Verteidigungsfähigkeit einer Nation sicherzustellen. Was es dort zu viel gibt, gibt es bei uns manchmal etwas zu wenig.
Manche wählen das, was sie schon immer gewählt haben. Oder: Wenn das Interesse der Politik sich darauf beschränkt, einmal pro Woche den ÖRR einzuschalten (gar nicht selten) und man eigentlich moderat bürgerlich ist (gar nicht selten), kann man vielleicht zu dem Schluss kommen, dass sich Merz ganz wacker schlagen würde, wenn er in seinen Sonntagsreden schöne Dinge ankündigt.Weltraumsoldat hat geschrieben: 5. Sep 2025, 09:2025 - 28% würden Mr. Burns aktuell wieder wählen. Ich weiß nur wirklich nicht wofür.![]()
Kleine Korrektur: Es taugt leider nicht nur für Verteidigungs- sondern auch für Angriffsfähigkeit. Weshalb es in so einer Welt leider keine gute Idee ist, sich als z.B. Deutschland komplett im Individualismus/Hedonismus hängen zu lassen.martin1986 hat geschrieben: 5. Sep 2025, 09:19Bin immer etwas zwiegespalten, was man von solchen Militärshows halten soll.stabil hat geschrieben: 4. Sep 2025, 23:01 war die Karre von Xi eigentlich elektrisch, irgendwie ist die so leise![]()
Einerseits ist es ein unglaublich lächerlicher, vorsintflutlicher Personen-/Staatskult und eine (mehr oder weniger) freiwillige Entindividualisierung, die der Kreatur Mensch eigentlich unwürdig ist. Andererseits ist es halt auch eine Form von Disziplin, Opferbereitschaft, etc. die hilfreich sein kann, um Wehr- und Verteidigungsfähigkeit einer Nation sicherzustellen. Was es dort zu viel gibt, gibt es bei uns manchmal etwas zu wenig.
Ist dann das andere Extrem... Amis, Briten und Franzosen treffen hier eher eine gesunde Mitte als wir.Skagerath hat geschrieben: 5. Sep 2025, 09:23Bei uns dann eher somartin1986 hat geschrieben: 5. Sep 2025, 09:19Bin immer etwas zwiegespalten, was man von solchen Militärshows halten soll.stabil hat geschrieben: 4. Sep 2025, 23:01 war die Karre von Xi eigentlich elektrisch, irgendwie ist die so leise![]()
Einerseits ist es ein unglaublich lächerlicher, vorsintflutlicher Personen-/Staatskult und eine (mehr oder weniger) freiwillige Entindividualisierung, die der Kreatur Mensch eigentlich unwürdig ist. Andererseits ist es halt auch eine Form von Disziplin, Opferbereitschaft, etc. die hilfreich sein kann, um Wehr- und Verteidigungsfähigkeit einer Nation sicherzustellen. Was es dort zu viel gibt, gibt es bei uns manchmal etwas zu wenig.
https://www.deutschlandfunk.de/beratung ... f-102.html
"Beratungsstellen für Kriegsdienstverweigerung verzeichnen mehr Zulauf
Vor dem Hintergrund der Debatten über eine mögliche neue Wehrpflicht registrieren Beratungsstellen wieder mehr Zulauf zum Thema Kriegsdienstverweigerung.
Darüber berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die „Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen“ – kurz DFG/VK – verzeichnete nach eigenen Angaben im August knapp 55.000 Aufrufe ihrer Internetseite. Das waren mehr als doppelt so viele wie im Mai. Bei der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden stieg die Zahl der Beratungsanfragen bereits im vergangenen Jahr um mehr als 30 Prozent.
Vergangene Woche gab es einen Kabinettsbeschluss zu einem neuen Wehrdienst. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass junge Männer ab Jahrgang 2008 in einem Fragebogen Auskunft geben müssen, ob sie zu einem Wehrdienst bereit sind. Junge Frauen können die Fragebögen ausfüllen, sind aber nicht dazu verpflichtet."
War erstaunt, so eine realitätsnahe Analyse auf faz.net zu lesen.Trump oder die AfD werden nicht mehr nur aus Protest gewählt – sondern für ihre Weltanschauung. Sie sprechen Gruppen an, die von der linken Politik vergessen oder bekämpft wurden: Arbeiter, Männer, traditionelle Familien.
Das wird uns und das erstarken der Linken noch ordentlich auf die Füsse fallen.."Mehr Ungleichheit, bitte!
Der Sozialismus ist nicht tot, sondern quicklebendig: im staatlichen Handeln, an den Universitäten, sogar in Kinderbüchern. Die Freunde des Westens müssen wieder lernen, ihre Ideale zu verteidigen.
Eines der erfolgreichsten Kinderbücher der vergangenen Jahrzehnte ist zugleich eines der schrecklichsten: «Der Regenbogenfisch» vom Schweizer Illustrator und Autor Marcus Pfister. Es erzählt von einem Fisch, der besonders viele glänzende Schuppen hat. Weil er keine davon abgeben will, meiden ihn die anderen Fische. Irgendwann ist er ganz allein. Verzweifelt fängt er an, seine Schuppen doch noch zu verteilen. Am Ende sehen alle gleich aus, und der Aussenseiter wird wieder in der Gemeinschaft aufgenommen.
Meine Tochter hat den «Regenbogenfisch» auch geschenkt bekommen, da war sie drei Jahre alt war. Ein einziges Mal habe ich ihr das Buch vorgelesen. Danach habe ich es weggeschmissen. Kinder stehen ohnehin unter einem enormen Konformitätsdruck. Entwicklungspsychologen sprechen von der «fear of being different». Wer ihnen schon im Kindergartenalter beibringt, dass Anderssein unglücklich macht, potenziert diese Angst, statt sie aufzulösen. Der dänische Erziehungsexperte Jesper Juul rät zu Recht, Kindern beizubringen, dass Anderssein nicht Isolation, sondern Bereicherung bedeutet.
Die Rückkehr des Sozialismus
Der zweite Grund ist politisch. Meine Kinder werden das Elend des Sozialismus früh genug kennenlernen; wir leben in Berlin. Aber solange ich kann, werde ich sie vor dessen grösster Irrlehre bewahren: dass Ungleichheit etwas Schlechtes sei. Oder, mit dem Fisch aus dem Buch gesprochen: Erst, wenn ich mich nicht mehr von anderen unterscheide, kann ich glücklich sein.
Wer meint, dass dieses Denken nach dem Ende des Warschauer Pakts nur in akademischen Nischen und Kinderbüchern überlebt hat, irrt. Der Sozialismus mag die systemische Rivalität des 20. Jahrhunderts offiziell verloren haben. In Wahrheit ist er längst wieder da, auch in den Ländern des vermeintlich siegreichen Westens. Hier erlässt man staatliche «Mietpreisbremsen» und klagt später über mangelnden Wohnraum. Dort schreibt man per Gesetz immer höhere Mindestlöhne vor und wundert sich über steigende Arbeitslosigkeit. Und überall warnt man inzwischen fast täglich vor einer zu grossen «Vermögensungleichheit».
Die Bürger des Westens mögen allesamt satt und sicher sein. Trotzdem empfinden sie es mehrheitlich als Skandal, dass einige wenige von ihnen deutlich mehr besitzen als der Durchschnitt. In Deutschland etwa sprachen sich kürzlich 70 Prozent der Befragten in einer repräsentativen Umfrage für eine höhere Besteuerung hoher Einkommen aus. Zur Erinnerung: Das Land hat bereits die zweithöchsten Steuer- und Abgabenlast aller Industrienationen. Nur Belgien liegt drüber.
Wie konnte sich das Leitmotiv des Sozialismus – Neid – so erfolgreich in den Köpfen auch im Westen festsetzen? Oder anders gefragt: Wie konnte die Ungleichheit, die jedem Streben nach Erfolg innewohnt, in ein derart trübes Licht geraten?
Am Ende droht die Knechtschaft
Eine fulminante Antwort hat nun Carlos Carvalho gegeben, der Präsident der University of Austin. Diese noch junge amerikanische Hochschule versteht sich als Bastion gegen akademische Wokeness und Cancel-Culture. «In Defense of Inequality» lautete der Titel der Rede, die Carvalho zu Wochenbeginn vor der «Class of 2029» und deren Eltern gehalten hat. Zur Verteidigung der Ungleichheit.
Der Statistik-Professor zitiert unter anderem Alexis de Tocquevilles berühmte Studie «Über die Demokratie in Amerika» aus dem frühen 19. Jahrhundert. Der Analytiker der modernen Demokratie hatte als einer der Ersten auf die Schattenseite von deren Gleichheitsideal hingewiesen. Die rechtliche Gleichheit der Bürger sei zwar die Grundbedingung der Freiheit, so Tocqueville. Doch Gleichheit als politisches Ziel führe zu einem paternalistischen Staat, der diese Freiheit schleichend wieder einschränke. Am Ende des Weges stehe die Knechtschaft.
Tocqueville wollte nicht zurück zum alten Ständestaat. Er warb für eine Aristokratie der Leistungsträger, ohne die es keinen Fortschritt gebe. Diese Überzeugung macht sich der Präsident der University of Austin zu eigen. Auf die Frage, wie man die gleiche Würde einer jeden Person achten und zugleich die individuelle Exzellenz kultivieren könne, gäben fast alle amerikanischen Hochschulen heute Antworten zulasten der Exzellenz, sagt er. Als ein Beispiel nennt er die Inflation sehr guter Noten. Die kennt man auch in Europa.
Seine Universität wolle anders sein, sagt Carvalho: aristokratisch in Tocquevilles Sinn. Seinen neuen Studenten sagt er: «Ihr habt euch entschieden, zu rebellieren. Nicht gegen die Hierarchie, sondern gegen deren Aufgabe.»
Es wäre schön, wenn diese wunderbare und überfällige Rede möglichst viele Menschen lesen und verbreiten würden: Hochschullehrer, Politiker, Unternehmer, gerne auch Kinderbuchautoren. Der Sozialismus und seine Apologeten der Gleichheit sind schon viel zu weit gekommen. Höchste Zeit, ihnen zu widersprechen. Je lauter, desto besser.
Es ist nicht nur in Ordnung, in einem Ozean glanzloser Fische zu schillern. Es ist das Beste, was einem passieren kann.
"Amok-Alarm in Essen! Täter auf der Flucht:
Schüler sticht auf Lehrerin ein
Essen (NRW) – Amok-Alarm an einem Berufskolleg! Nach einem Messer-Angriff läuft aktuell ein Großeinsatz von Polizei und Rettungsdiensten in Essen.
Nach BILD-Informationen hat ein Schüler im Bildungspark im Nordviertel in Essen (Nordrhein-Westfalen) eine Lehrerin mit einem Messer angegriffen. Der Stich soll in den Bauch gegangen sein. Das Opfer wird derzeit schwer verletzt behandelt und soll gleich im Uniklinikum notoperiert werden. Ob Lebensgefahr besteht, ist noch unklar.
SEK soll Schule durchsuchen
Der Täter ist auf der Flucht, ob er auch noch weitere Personen angegriffen hat, ist aktuell unklar. Die Polizei ist seit etwa 9.30 Uhr im Einsatz und hat das Gebäude mit schwer bewaffneten Beamten in Schutzausrüstung umstellt.
„Wir sind mit starken Einsatzkräften vor Ort“, so ein Polizeisprecher. In wenigen Minuten sollen die gerade eingetroffenen Spezialeinheiten der Polizei die Räume des Berufskollegs durchsuchen, über dem Komplex kreist aktuell auch ein Polizei-Hubschrauber.
Polizei bittet, Bereich weiträumig zu meiden
Die Polizei Essen bittet, den Bereich weitläufig zu meiden. Ob eine Gefahr für die Bevölkerung besteht, ist aktuell noch unklar.
Das Berufskolleg liegt im Bildungspark zwischen Blücherstraße, Unsuhrstraße und Altenessener Straße im Nordviertel der Stadt. In der Umgebung befinden sich weitere Schulen und Bildungseinrichtungen.
Ich würde ihr dazu raten sich bis ans Lebensende als arbeitsunfähig einstufen zu lassen wegen Trauma, selbst wenn sie psychisch wieder dazu in der Lage wäre als Lehrerin zu arbeiten.Harun hat geschrieben: 5. Sep 2025, 11:13 Scheint ja ein richtig harter Kerl gewesen zu sein, wenn er auf die wehrlose Frau einsticht.
Krank. Hoffe, die Dame kommt durch und erholt sich schnell von dieser grauenhaften Tat.