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Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread

Verfasst: 13. Feb 2025, 09:27
von darkes7soul
hatten auf meiner ehemaligen arbeitsstelle tatsächlich mal so ein fall das eine plötzlich nicht mehr kam ohne ein wort zu sagen, kamen dann aus ganz verschiedenen städten in deutschland die au's bis der max. zeitraum vorbei war, erst dann konnte man vor gericht und kündigen

Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread

Verfasst: 13. Feb 2025, 09:37
von Barbellmonkey
Kris_Law hat geschrieben: 13. Feb 2025, 08:51
Barbellmonkey hat geschrieben: 13. Feb 2025, 08:35 Ich wollte das System in Österreich nicht gutheißen.

Ich würde sagen das der Schutz in Österreich zu gering ist und in Deutschland zu stark. Ein Mittelweg wäre ideal
Die Schweizer sind noch mal brutaler. Da kannst du morgen deine Kündigung auf den Tisch haben ohne ein Grund. Und dafür musst du nicht mal blau machen :guenni:

Vom Mietrecht brauchen wir nicht anfangen.
Das ist in Österreich auch einfach möglich

Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread

Verfasst: 13. Feb 2025, 12:53
von Linksanwalt
Harun hat geschrieben: 13. Feb 2025, 08:32
DerDicke86 hat geschrieben: 13. Feb 2025, 08:30 Wobei langzeit blau machen auf AU normalerweise nicht ganz so einfach sein dürfte oder?
Oder bin ich da nicht kreativ oder skrupellos genug?
Was heißt langzeit? Mehrere Wochen bekommt man doch sehr einfach zusammen.
Burnout, Rücken usw. Du brauchst nur den richtigen Arzt.
Habe 'nen entfernten Bekannten der das nicht nur Wochen durchgezogen hat. Er war aufgrund von Nicht-Beförderung (als hätte man einen Anspruch darauf lel) der Meinung, dass er nun kein Bock mehr auf Arbeit hätte, rannte zum Arzt und heuchelte Burnout vor - wohlgemerkt mit Anfang 30 bei nem chilligen Bürojob, wo er schon ebenfalls Ü30 Krankheitstage p.a. angesammelt hat!
Dieser verschrieb ihm für 4 Wochen den gelben Schein, kurz vor Ablauf rannte er wieder hin, gleiches Spiel von vorne. Das ganze ging 'n gutes Jahr, bis die Krankenkasse bei ihm anklopfte und meinte, dass sie ihm bald kein Krankengeld mehr zahlen werden und er dadurch ins Bürgergeld rutschen würde.

Nun ist er wieder im Betrieb. :o

Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread

Verfasst: 13. Feb 2025, 12:55
von chiki
ich glaube die Taktik war nicht so gut um damit langfristig im Betrieb mehr zu erreichen :o

Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread

Verfasst: 13. Feb 2025, 12:55
von Harun
Linksanwalt hat geschrieben: 13. Feb 2025, 12:53
Harun hat geschrieben: 13. Feb 2025, 08:32
DerDicke86 hat geschrieben: 13. Feb 2025, 08:30 Wobei langzeit blau machen auf AU normalerweise nicht ganz so einfach sein dürfte oder?
Oder bin ich da nicht kreativ oder skrupellos genug?
Was heißt langzeit? Mehrere Wochen bekommt man doch sehr einfach zusammen.
Burnout, Rücken usw. Du brauchst nur den richtigen Arzt.
Habe 'nen entfernten Bekannten der das nicht nur Wochen durchgezogen hat. Er war aufgrund von Nicht-Beförderung (als hätte man einen Anspruch darauf lel) der Meinung, dass er nun kein Bock mehr auf Arbeit hätte, rannte zum Arzt und heuchelte Burnout vor - wohlgemerkt mit Anfang 30 bei nem chilligen Bürojob, wo er schon ebenfalls Ü30 Krankheitstage p.a. angesammelt hat!
Dieser verschrieb ihm für 4 Wochen den gelben Schein, kurz vor Ablauf rannte er wieder hin, gleiches Spiel von vorne. Das ganze ging 'n gutes Jahr, bis die Krankenkasse bei ihm anklopfte und meinte, dass sie ihm bald kein Krankengeld mehr zahlen werden und er dadurch ins Bürgergeld rutschen würde.

Nun ist er wieder im Betrieb. :o
Ein Tag reicht doch. Dann kann er wieder heim.

Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread

Verfasst: 13. Feb 2025, 13:05
von Certa
Harun hat geschrieben: 13. Feb 2025, 12:55
Linksanwalt hat geschrieben: 13. Feb 2025, 12:53
Harun hat geschrieben: 13. Feb 2025, 08:32

Was heißt langzeit? Mehrere Wochen bekommt man doch sehr einfach zusammen.
Burnout, Rücken usw. Du brauchst nur den richtigen Arzt.
Habe 'nen entfernten Bekannten der das nicht nur Wochen durchgezogen hat. Er war aufgrund von Nicht-Beförderung (als hätte man einen Anspruch darauf lel) der Meinung, dass er nun kein Bock mehr auf Arbeit hätte, rannte zum Arzt und heuchelte Burnout vor - wohlgemerkt mit Anfang 30 bei nem chilligen Bürojob, wo er schon ebenfalls Ü30 Krankheitstage p.a. angesammelt hat!
Dieser verschrieb ihm für 4 Wochen den gelben Schein, kurz vor Ablauf rannte er wieder hin, gleiches Spiel von vorne. Das ganze ging 'n gutes Jahr, bis die Krankenkasse bei ihm anklopfte und meinte, dass sie ihm bald kein Krankengeld mehr zahlen werden und er dadurch ins Bürgergeld rutschen würde.

Nun ist er wieder im Betrieb. :o
Ein Tag reicht doch. Dann kann er wieder heim.
Nicht mit der gleichen Diagnose, da gibt es sogenannte Blockfristen

Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread

Verfasst: 13. Feb 2025, 13:19
von Ronja4711
Certa hat geschrieben: 13. Feb 2025, 13:05
Harun hat geschrieben: 13. Feb 2025, 12:55
Linksanwalt hat geschrieben: 13. Feb 2025, 12:53

Habe 'nen entfernten Bekannten der das nicht nur Wochen durchgezogen hat. Er war aufgrund von Nicht-Beförderung (als hätte man einen Anspruch darauf lel) der Meinung, dass er nun kein Bock mehr auf Arbeit hätte, rannte zum Arzt und heuchelte Burnout vor - wohlgemerkt mit Anfang 30 bei nem chilligen Bürojob, wo er schon ebenfalls Ü30 Krankheitstage p.a. angesammelt hat!
Dieser verschrieb ihm für 4 Wochen den gelben Schein, kurz vor Ablauf rannte er wieder hin, gleiches Spiel von vorne. Das ganze ging 'n gutes Jahr, bis die Krankenkasse bei ihm anklopfte und meinte, dass sie ihm bald kein Krankengeld mehr zahlen werden und er dadurch ins Bürgergeld rutschen würde.

Nun ist er wieder im Betrieb. :o
Ein Tag reicht doch. Dann kann er wieder heim.
Nicht mit der gleichen Diagnose, da gibt es sogenannte Blockfristen
Das und eine Krankenkasse bzw der Sachbearbeiter kann nicht einfach so Krankengeld streichen.
Und es wurde auch erstmal ALG geben, bevor es Bürgergeld gibt.

Unabhängig jetzt davon, ob er wirklich krank war oder nicht. Das müssen wenn dann Gutachter klären.

Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread

Verfasst: 13. Feb 2025, 13:20
von Harun
Certa hat geschrieben: 13. Feb 2025, 13:05
Harun hat geschrieben: 13. Feb 2025, 12:55
Linksanwalt hat geschrieben: 13. Feb 2025, 12:53

Habe 'nen entfernten Bekannten der das nicht nur Wochen durchgezogen hat. Er war aufgrund von Nicht-Beförderung (als hätte man einen Anspruch darauf lel) der Meinung, dass er nun kein Bock mehr auf Arbeit hätte, rannte zum Arzt und heuchelte Burnout vor - wohlgemerkt mit Anfang 30 bei nem chilligen Bürojob, wo er schon ebenfalls Ü30 Krankheitstage p.a. angesammelt hat!
Dieser verschrieb ihm für 4 Wochen den gelben Schein, kurz vor Ablauf rannte er wieder hin, gleiches Spiel von vorne. Das ganze ging 'n gutes Jahr, bis die Krankenkasse bei ihm anklopfte und meinte, dass sie ihm bald kein Krankengeld mehr zahlen werden und er dadurch ins Bürgergeld rutschen würde.

Nun ist er wieder im Betrieb. :o
Ein Tag reicht doch. Dann kann er wieder heim.
Nicht mit der gleichen Diagnose, da gibt es sogenannte Blockfristen
Stimmt. Es ging doch um Drückeberger. Die kennen doch meistens die Tricks.

Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread

Verfasst: 13. Feb 2025, 13:21
von Certa
Ronja4711 hat geschrieben: 13. Feb 2025, 13:19
Certa hat geschrieben: 13. Feb 2025, 13:05
Harun hat geschrieben: 13. Feb 2025, 12:55

Ein Tag reicht doch. Dann kann er wieder heim.
Nicht mit der gleichen Diagnose, da gibt es sogenannte Blockfristen
Das und eine Krankenkasse bzw der Sachbearbeiter kann nicht einfach so Krankengeld streichen.
Und es wurde auch erstmal ALG geben, bevor es Bürgergeld gibt.

Unabhängig jetzt davon, ob er wirklich krank war oder nicht. Das müssen wenn dann Gutachter klären.
Wieso eigentlich ALG? Das kriegt man doch nur, wenn man dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht, was man als kranker ja nicht tut. Ich kenne es so, dass vom Krankengeld in die Rente ausgesteuert wird

Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread

Verfasst: 13. Feb 2025, 13:22
von Certa
Harun hat geschrieben: 13. Feb 2025, 13:20
Certa hat geschrieben: 13. Feb 2025, 13:05
Harun hat geschrieben: 13. Feb 2025, 12:55

Ein Tag reicht doch. Dann kann er wieder heim.
Nicht mit der gleichen Diagnose, da gibt es sogenannte Blockfristen
Stimmt. Es ging doch um Drückeberger. Die kennen doch meistens die Tricks.
Klar, aber der Anteil der Leute, die das so Hardcore durchspielen und damit Erfolg haben, dürfte doch relativ niedrig sein. Die Krankenkassen betreiben ja nicht ohne Grund Fallmanagement und wollen möglichst wenige Krankengeld für solche Personen zahlen

Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread

Verfasst: 13. Feb 2025, 14:05
von Ronja4711
Certa hat geschrieben: 13. Feb 2025, 13:21
Ronja4711 hat geschrieben: 13. Feb 2025, 13:19
Certa hat geschrieben: 13. Feb 2025, 13:05

Nicht mit der gleichen Diagnose, da gibt es sogenannte Blockfristen
Das und eine Krankenkasse bzw der Sachbearbeiter kann nicht einfach so Krankengeld streichen.
Und es wurde auch erstmal ALG geben, bevor es Bürgergeld gibt.

Unabhängig jetzt davon, ob er wirklich krank war oder nicht. Das müssen wenn dann Gutachter klären.
Wieso eigentlich ALG? Das kriegt man doch nur, wenn man dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht, was man als kranker ja nicht tut. Ich kenne es so, dass vom Krankengeld in die Rente ausgesteuert wird
Nein, aber die Agentur fordert dann erstmal einen Rentenantrag. Ausnahmen sind dann aber z.b. wenn bereits eine Teilhabe am Arbeitsleben genehmigt ist.
Wenn der Rentenantrag bewilligt wird folgt Rente, ansonsten gibt es ALG.

Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread

Verfasst: 13. Feb 2025, 20:58
von Knolle
Wie, man bekommt 1 Jahr Krankengeld und dann Rente? Die Erwerbsunfähigkeitsrente oder wie? Ich dachte, dann gibt's Bürgergeld, da eröffnen sich ja ganz neue Möglichkeiten

Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread

Verfasst: 13. Feb 2025, 21:08
von H_D
H_D hat geschrieben: 9. Feb 2025, 20:12
Comeback_Kid hat geschrieben: 9. Feb 2025, 17:39
H_D hat geschrieben: 8. Feb 2025, 15:22 Ich weiß nicht ob hier jemand die Firma Brose kennt (Hauptsponsor der Brose Baskets und eines der letzten kompett inhabergeführten Unternehmen Deutschlands), aber der Chef Stoschek (wenn er einen Besuch angekündigt hat wurde teilweise das Treppenhaus neu gestrichen) hat jetzt das Homeoffice der Mitarbeiter komplett gescippt.
l
Mit Inhabergeführt hat sich das schon erklärt und erledigt.
Die Wahrscheinlichkeit dass es einem als Mitarbeiter dort beschissen geht, steigt enorm durch dieses Attribut.
Problem ist/war die Nachfolge. Dem Sohn hat man es wohl nicht zugetraut und die Tochter sollte wohl nicht übernehmen.
Ist schon krass wie sehr selbst so ein großes Unternehmen vom obersten Chef dominiert werden kann
Schließt Stoschek Brose Würzburg, um Bamberg zu beleben?
https://www.fraenkischertag.de/lokales/ ... art-424068

Stoschek verbietet Homeoffice und schließt wohl den Standort Würzburg. Gleichzeitig steht in Bamberg ein recht neuer Standort fast leer.
Jetzt munkelt man es werden viele aus Würzburg nach Bamberg (60km einfache Strecke) versetzt.
Als ich noch bei Brose war, war Würzburg von der Belegschaft ein sehr alter Standort mit entsprechend hohen Gehaltskosten und Krankheitsquoten.
Könnte auch eine Möglichkeit sein sich von Mitarbeitern zu trennen..

Bin mal gespannt, da meine Firma auf Grund von zu wenig Kapazitäten auch umziehen will, was für mich wohl 30 statt 10min einfache Fahrtzeit bedeutet und entsprechend weniger Freizeit und höhere Spritkosten.

Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread

Verfasst: 13. Feb 2025, 22:17
von Running_Man
Ronja4711 hat geschrieben: 13. Feb 2025, 14:05
Certa hat geschrieben: 13. Feb 2025, 13:21
Ronja4711 hat geschrieben: 13. Feb 2025, 13:19

Das und eine Krankenkasse bzw der Sachbearbeiter kann nicht einfach so Krankengeld streichen.
Und es wurde auch erstmal ALG geben, bevor es Bürgergeld gibt.

Unabhängig jetzt davon, ob er wirklich krank war oder nicht. Das müssen wenn dann Gutachter klären.
Wieso eigentlich ALG? Das kriegt man doch nur, wenn man dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht, was man als kranker ja nicht tut. Ich kenne es so, dass vom Krankengeld in die Rente ausgesteuert wird
Nein, aber die Agentur fordert dann erstmal einen Rentenantrag. Ausnahmen sind dann aber z.b. wenn bereits eine Teilhabe am Arbeitsleben genehmigt ist.
Wenn der Rentenantrag bewilligt wird folgt Rente, ansonsten gibt es ALG.
EIn Rentenantrag wird aber quasi nie genehmigt. Arbeite sozusagen an einer Stelle die Begutachtungen diesbezüglich gegenüber der DRV abgeben muss. Und da kann man selbst in wirklich auswegslosen Fällen (Rollator, Gehhilfen ) nicht unbedingt was erreichen.

Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread

Verfasst: 13. Feb 2025, 22:32
von Ronja4711
Selten das stimmt. Kenne nur eine Person.